Radio: Oktober ist unsere Ausverkaufszeit. Jetzt haben sie die beste und grösste Auswahl an 85er Toyota-Modellen. In ganz Hill Valley finden sie, was Preis und Service angeht, keinen besseren Wagen. Kommen sie zu Statler Toyota im Zentrum von Hill Valley...
TV: ...und nun weitere Meldungen: Es hält sich das Gerücht, dass vor zwei Wochen aus dem Laborsafe des Pazifischen Atomsforschungslabor eine Kiste Plutonium gestohlen worden sein soll. Die Geschäftsleitung hat das dementiert. Eine Lybische Terrororganisation hatte sich öffentlich zu dieser angeblichen Tat bekannt. Inzwischen wird jedoch offiziell ein Fehler in der Buchführung als Erklärung für den Fall angegeben. Das FBI...
Marty: Hey Doc! Doc? Hallo, niemand Zuhause? Einstein wo steckst du? Was ist denn hier los? Oh Gott! Jesus, das ist ja eklig. Was soll das?
Wow! Absoluter Wahnsinn!
Hallo!
Doc: Marty bist du’s?
Marty: Hey, hey Doc! Doc, wo sind sie?
Doc: Bin ich froh, dass ich dich erwische. Können wir uns heute Nacht um 1.15 Uhr vor der Twin Pines Mall treffen? Ich hab was ausserordentliches entdeckt und brauch deine Hilfe.
Marty: Moment mal nicht so schnell. Um 1:15 Uhr Nachts?
Doc: Ja.
Marty: Doc, was ist eigentlich los? Wo haben sie die ganze Woche gesteckt?
Doc: Hab gearbeitet.
Marty: Wo ist Einstein? Ist er bei ihnen?
Doc: Ja er sitzt hier neben mir!
Marty: Hören sie Doc, die Geräte waren die ganze Woche eingeschaltet.
Doc: Meine Geräte? Da fällt mir ein, Marty, schalt lieber nicht den Verstärker ein, es könnte die Möglichkeit bestehen, dass er zuviel Spannung kriegt.
Marty: Ja, ich werd’s mir merken.
Doc: Gut. Wir sehen uns dann heute Nacht. Vergiss nicht um 1:15 Uhr vor der Twin Pines Mall.
Marty: Ist klar.
Doc: Sind das meine Uhren, die ich da höre?
Marty: Ja, eh, es ist jetzt, ähm, genau acht.
Doc: Perfekt, mein Experiment hat funktioniert! Die Uhren gehen alle genau 25 Minuten nach.
Marty: Moment mal, einen Moment, Doc. Heisst das, es ist eigentlich 25 Minuten nach acht?
Doc: Korrekt.
Marty: Verdammt, ich komm zu spät zur Schule!
Marty: Hi Jennifer.
Jennifer: Marty, geh lieber nicht da lang. Strickland sucht dich überall und wenn er dich erwischt, verpasst er dir deinen vierten Verweis. Okay, du kannst kommen. Die Luft ist rein.
Marty: Äh, Jenny, diesmal war’s echt nicht meine Schuld. Sämtliche Uhren von Doc gingen 25 Minuten nach.
Strickland: Doc? Versteh ich das richtig, du treibst dich noch immer mit Doktor Emmet Brown herum, McFly? Einen Verweis für sie Miss Parker und einen für dich, McFly. Damit hast du jetzt den vierten hintereinander. Wenn ich dir einen gutgemeinten Ratschlag geben darf, junger Mann. Dieser sogenannte Doktor Brown ist gefährlich, er ist total überdreht, wenn du dich weiter mit ihm abgibst, wird es noch mal schlimm für dich enden.
Marty: Oh, ja Sir.
Strickland: Du hast ganz offensichtlich die falsche Einstellung, McFly. Du bist eine Null. Du erinnerst mich an deinen Vater als der hier war, der war auch eine Null.
Marty: Kann ich dann jetzt gehen Mister Stickland?
Strickland: Wie ich mitbekommen habe, nimmt deine Band heute nach der Schule an dem Vorspielen teil. Gib dir keine Mühe, McFly. Du hast nicht die geringste Chance, du schlägst zu sehr nach deinem Vater. Kein McFly hat es bisher in der Geschichte von Hill Valley zu etwas gebracht!
Marty: Ja, aber dann wird sich die Geschichte ändern.
Jury: Die Nächsten bitte.
Boy: Heizt denen ein, dass die Bude raucht.
Marty: Okay, ihr wisst wie’s läuft.
Also dann, wir sind die, äh, die Pinheads.
Jury: Ja vielen Dank, das reicht! Ich fürchte sie sind zu laut, meine Herren. Das reicht, das genügt uns, Leute. Ich fürchte sie sind eine Spur zu laut. Die nächsten bitte. Ist die nächste Gruppe dann so weit?
Van: Wählt Goldie Wilson wieder zu eurem Bürgermeister! Denn Fortschritt ist sein zweiter Name! Bürgermeister Goldie Wilson...
Marty: So ein Ärger, ich fass es nicht. Damit hab ich die Chance verpasst, jemals irgendwo aufzutreten.
Jennifer: Marty, eine Ablehnung ist nicht das Ende der Welt.
Marty: Ach nein, ich glaub Musik machen ist nichts für mich.
Jennifer: Aber du hast es drauf Marty, du bist echt gut. Und diese Demo-Kassette ist einfach toll! Also denk nicht weiter drüber nach, schick sie an eine Plattenfirma. Ist genauso wie Doc immer sagt.
Marty: Ja, ich weiss, ich weiss, wenn man sich nur ordentlich bemüht, kann man alles auf die Beine stellen.
Jennifer: Da ist durchaus was dran Marty.
Marty: Na schön. Okay, Jennifer. Aber was, was ist wenn ich das Band einschicke und die nicht drauf abfahren? Wenn die sagen, ich bin nicht gut? Wenn die mir erzählen, raus hier Kleiner, du hast keine Zukunft? Ich meine, ich weiss nicht, ob ich so eine Ablehnung ohne weiteres wegstecke. Och, warte, jetzt höre ich mich schon an wie mein Alter.
Jennifer: Ach, komm schon so schlimm ist er auch nicht. Vergiss nicht, er leiht dir auch morgen Abend den Wagen.
Marty: Hey man! Hast du diese Superkiste gesehen? Ist das ein heisses Gerät! Irgendwann Jennifer, irgendwann. Wär das nicht ’n Knaller mit so ’ner Kiste ins Grüne düsen? Unseren grossen Doppelschlafsack hinten drauf werfen? Und beim Einschlafen in die Sterne gucken?
Jennifer: Hör auf Marty.
Marty: Äh... was?
Jennifer: Weiss deine Mutter schon wegen morgen bescheid?
Marty: Mach keinen Quatsch! Meine Mutter denkt ich zelte mit ’n paar Kumpels. Äh, Jennifer, meine Mutter würde ausrasten wenn die wüsste, dass wir beide fahren und ich könnt mir wieder ihre Standardpredigt anhören. Dass zu ihrer Zeit so was nicht drin gewesen wär. Manchmal denk ich, ähm, die gute Frau kam als Nonne zur Welt.
Jennifer: Sie will nur, dass du ein anständiger Junge bleibst.
Marty: Tja, da hat sie aber nicht viel Glück gehabt.
Jennifer: Na, Gott sei Dank.
Woman: Rettet die Rathausuhr! Die Rathausuhr muss gerettet werden! Bürgermeister Wilson ist Mitglied einer Initiative, die die Rathausuhr erneuern will! Vor dreissig Jahren hat der Blitz da oben eingeschlagen und seit dem funktioniert die alte Uhr nicht mehr! Wir von der Gesellschaft zur Denkmalpflege von Hill Valley wollen die Rathausuhr in ihrem jetzigen Zustand erhalten, denn sie gehört zu unserem historischen Erbe.
Marty: Ja schon gut. Hier ’n Viertel Dollar.
Woman: Vielen Dank, vergessen sie nicht ein Flugblatt zu nehmen.
Marty: Ist gut.
Woman: Rettet die Rathausuhr!
Marty: Wo waren wir gerade?
Jennifer: Wir waren hier.
Jennifers Dad: Jennifer!
Jennifer: Ach, mein Vater.
Marty: Natürlich.
Jennifer: Ich muss los.
Marty: Ich ruf dich heute Abend an.
Jennifer: Äh, da bin ich bei meiner Oma. Warte, ich schreib dir die Nummer auf. Mach’s gut.
Marty: Spitze. Echt Spitze.
Biff: Das muss man sich erst mal richtig klar machen. Das hält man doch nicht für möglich, da leihst du mir dein Wagen ohne mich vorzuwarnen, dass er einen toten Winkel hat.
George: Toten Winkel?
Biff: Ich hätte beinahe draufgehen können.
George: Tja, Biff, eh, ich hab gar nicht gemerkt, dass der Wagen einen toten Winkel hat, solange ich ihn gefahren habe. Hi Junge.
Biff: Bist du blind, McFly? Was gibt’s sonst für ’ne Erklärung für das Wrack da draussen?
George: Eh, Biff, kann ich davon ausgehen, dass deine Versicherung für den Schaden aufkommt?
Biff: Meine Versicherung? Der Wagen gehört dir und das zahlt deine Versicherung und ich würde gern wissen, wer mir das bezahlt? Mir ist ein Bier ausgelaufen, als mir die Kiste unterm Hintern zusammenfiel. Wer bezahlt mir die Reinigung? Und, eh, wo sind meine Berichte?
George: Tja, die hab ich noch nicht fertig, du musst wissen, dass ich gedacht hab, die müssten noch nicht fertig sein.
Biff: Hallo! Hallo! Jemand zuhause? Hä? Denk mal nach McFly. Denk nach. Du weißt doch, ich muss die Dinger erst noch abtippen lassen. Ist dir eigentlich nicht klar was passiert, wenn ich meine Berichte in deiner Handschrift abliefere? Dann bin ich gefeuert. Du willst doch wohl nicht, dass das passiert, oder? Willst du das?
George: Selbstverständlich nicht, Biff. Wie könnte ich so etwas wollen? Pass auf, ich, ich sag dir was. Ich mach die Berichte heute Nacht fertig. Und gleich morgen früh steh ich damit bei dir in der Tür, klar?
Biff: Aber nicht zu früh, Samstags schlaf ich länger. Hey, McFly, dein Schuh ist offen. Fällst immer wieder drauf rein, McFly. Hast die Hütte aber fein hergerichtet, McFly. Hey ich hab extra den Wagen für dich abschleppen lassen und alles was du mir anbietest, ist ’n dünnes Bier? Was glotzt du denn so, Milchgesicht? Grüss deine Mutter von mir.
George: Ich weiss genau, was du sagen willst, Junge. Und du hast ganz recht, du hast recht, aber, eh, Biff ist nun mal mein Vorgesetzter, vergiss das nicht und ich fürchte, ich seh’ nicht besonders gut aus, wenn ich mich mit wem anlege.
Marty: Sieh dir das Auto an, Dad. Der Wagen ist jetzt total im Eimer. Ein einziger Schrotthaufen. Du hast gesagt, du leihst mir morgen den Wagen, hast du eigentlich eine Vorstellung davon, wie wichtig das für mich war? Ist dir das klar?
George: Ich kann das sehr gut nachempfinden und ich kann nur sagen es, es tut mir leid.
Glaub mir Marty, du bist besser dran, dass du die Sache jetzt hinter dir hast. Dann brauchst du dir keinen Ärger und keine Kopfschmerzen wegen des Auftritts zu machen.
David: Er hat vollkommen recht, Marty. Das Letzte was du gebrauchen kannst, sind Kopfschmerzen.
Lorraine: Leute, wir können den Kuchen alleine essen. Euer Onkel Joey hat wieder mal keine Bewährung bekommen. Wär schön, wenn ihr ihm zum Trost ein paar Zeilen schreiben könntet.
Marty: Onkel Knastbruder Joey?
David: Er ist dein Bruder, Mom.
Linda: Ja, schon schlimm genug, dass man überhaupt so einen Onkel hat, der im Knast sitzt.
Lorraine: Wir machen alle mal Fehler im Leben, Kinder.
David: Verdammter Mist, ich bin spät dran.
Lorraine: David! Du sollst nicht fluchen. Komm her und gib deiner Mutter ’nen Kuss bevor du gehst.
David: Ja ja, aber beeil dich, Mom. Ich verpass meinen Bus. Bis später, Pap. Uäh, du könntest ’nen Ölwechsel vertragen.
George: So ein komischer Kerl, also wirklich.
Linda: Hey Marty, ich bin nicht dein Anrufbeantworter, als du vorhin flennend vor dem Wagen gestanden hast, hat Jennifer Parker zweimal angerufen.
Lorraine: Ich mag sie nicht, Marty. Mädchen, die Jungs hinterher telefonieren, können nur Ärger bringen.
Linda: Aber Mom. Da ist doch nichts dabei, wenn man mal ’nen Jungen anruft.
Lorraine: Ich finde das unmöglich. Mädchen die Jungs nachlaufen. Als ich in eurem Alter war, hab ich keine Jungs angerufen und bin ihnen nachgerannt und sass mit ihnen knutschend im Auto.
Linda: Wie soll man denn sonst ’nen brauchbaren Typen treffen?
Lorraine: Hab geduld. Das passiert eben. So wie ich euren Vater getroffen hab.
Linda: Ach Mom. So ’n Quatsch, er ist Opa vors Auto gerannt.
Lorraine: Das war bestimmt Schicksal. Wie dem auch sei. Wenn Grossvater ihn nicht angefahren hätte, wäre jetzt keiner von euch auf der Welt.
Linda: Ja, mag sein. Ich hab bloss nie verstanden, was Dad mitten auf der Strasse gemacht hat.
Lorraine: Was war es, George? Hast du Vögel beobachtet?
George: Was Lorraine? Was?
Lorraine: Wie dem auch sei, euer Grossvater hat ihn angefahren, dann brachten wir ihn ins Haus. Er wirkte auf mich so hilflos. Wie ein verlorenes Hundebaby. Da hat mir mein Herz gesagt, das ist der Richtige.
Linda: Ja Mom. Wissen wir. Du hast uns die Geschichte schon tausend Mal erzählt. Er hat dir leid getan, da hast du dich entschlossen, mit ihm zum Fisch unterm Seetanz zu gehen.
Lorraine: Nein, nein. Das hiess Verzauberung unterm Seetanz. Unsere erste Verabredung. Das vergesse ich nie. Das war die Nacht in der dieses furchtbare Gewitter tobte. Weisst du noch George? Auf der Tanzfläche hat mich euer Vater zum ersten Mal geküsst und fest in den Arm genommen. Und in dem Augenblick ist mir klar geworden, dass ich den Rest meines Lebens mit ihm verbringe.
George: oh, oh, nein, oh...
Marty: Ah, Hallo.
Doc: Marty, du bist doch nicht eingeschlafen, oder?
Marty: Nicht doch, Doc. Äh, nein. Nein, wie kommen sie denn darauf?
Doc: Hör zu, da ist noch was ganz Wichtiges. Ich hab meine Videokamera vergessen. Kannst du noch schnell bei mir vorbeifahren und sie mitbringen?
Marty: Äh ja, bin schon unterwegs.
Marty: Einstein, he, Einstein. Wo ist Doc? Hä? Hä?
Doc!
Doc: Marty!
Marty: Doc!
Doc: Du bist da.
Marty: Ja.
Doc: Willkommen zu meinem neuesten Experiment. Das ist der Hammer. Darauf hab ich mein Leben lang gewartet.
Marty: Oh, Wahnsinn. Das ist ein DeLorean.
Doc: Vertrau mir Marty. Du kriegst auf alles eine Antwort. Fang an zu filmen.
Marty: Okay.
Doc: Jetzt kommen wir zur Sache.
Marty: Hey, ist das ein abgefahrener Anzug.
Doc: Vergiss es, das interessiert jetzt nicht.
Marty: Na gut, okay. Also dann, ich bin so weit.
Doc: Guten Abend. Ich bin Doktor Emmet Brown und stehe hier auf dem Parkplatz von Twin Pines Mall, es ist Samstag, der 26. Oktober, 1985, 1:18 Uhr morgens und der Beginn mit dem Zeitexperiment Nummer eins. Na komm Einstein mein Junge! Rein mit dir. So ist brav. Los Einstein mach schön sitz, anschnallen, so ist gut. So sitzt auch schön fest. Nicht so rumhampeln. So ist gut.
Marty: Okay.
Doc: Beachten sie bitte, dass Einsteins Uhr in absolut synchroner Übereinstimmung mit meiner Kontrolluhr läuft. Hast du das?
Marty: Ja alles klar, Doc.
Doc: Gut. Gute Reise Einstein. Pass mit dem Kopf auf.
Marty: Sagen sie bloss, sie fahren den Wagen mit diesen Kasten.
Doc: Pass auf.
Marty: Okay. Gut.
Doc: Nicht mich! Den Wagen, den Wagen!
Wenn meine Kalkulationen korrekt sind und dieses Baby fährt 140 Sachen pro Stunde, dann kannst du einen Superknüller erleben.
Bleib hier! Bleib hier!
Huh! Was hab ich dir gesagt. 140 Kilometer pro Stunde! Die zeitliche Verschiebung ereignet sich exakt morgens um 1:20 Uhr und null Sekunden.
Marty: Ah! Verdammt ist das heiss. Jesus Christ, Doc, sie haben Einstein aufgelöst.
Doc: Nein. Immer mit der Ruhe, Marty. Ich hab überhaupt nichts aufgelöst. Die molekulare Struktur sowohl von Einstein als auch vom Wagen ist vollkommen letakt.
Marty: Wo zum Geier sind sie dann?
Doc: Die angemessene Frage lautet: Wann zum Geier sind sie! Ist dir nicht klar? Einstein ist soeben der erste Zeitreisende der Welt geworden! Ich habe ihn in die Zukunft geschickt! Eine Minute reist er in die Zukunft um genau zu sein! Und präzise um 1:21 Uhr und null Sekunden setzt er mit der Zeitmaschine hier wieder auf.
Marty: Hey Moment mal, Moment mal Doc. Äh, wollen sie mir weiss machen sie bauten eine Zeitmaschine – aus einem DeLorean?
Doc: Tja, ich sehe das so: Wenn man schon eine Zeitmaschine in einen Wagen einbaut, dann bitteschön mit Stil. Abgesehen davon: die rostfreie Stahlkonstruktion macht die Fluxohndispersion... Pass auf!
Doc: Ah!
Marty: Was, was ist? Ist der Wagen heiss?
Doc: Er ist kalt, verdammt kalt! Oh, Einstein du kleiner Teufel. Einsteins Uhr geht gegenüber meiner genau um eine Minute nach und sie funktioniert noch. Raus mit dir.
Marty: Der ist vollkommen okay.
Doc: Dem geht’s prima. Und er ist sich gar nicht im klaren darüber, was passiert ist. Für ihn hat die Reise nur einen Augenblick gedauert. Deshalb geht seine Uhr auch exakt um eine Minute nach. Er hat eine Minute übersprungen und ist unverzüglich hier wieder eingetroffen. Komm mit, ich zeig dir, wie’s funktioniert.
Marty: Na gut.
Doc: Pass auf. Du musst erst mal die Zeitleitung einschalten. Die Anzeige zeigt dir wohin du fährst, die Anzeige wo du bist und die hier wo du warst.
Marty: Aha.
Doc: Hier oben musst du deine Zielzeit einprogrammieren. Man nehme mal an du willst bei der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung dabei sein. Oder bei der Geburt Christi! Das war eine Sternstunde in der Geschichte der Wissenschaft. Der 5. November 1955. Ja! Da passierte es! Am 5. November 1955.
Marty: Keine Ahnung, was ist da passiert?
Doc: An dem Tag hab ich die Zeitreisen erfunden. Ich erinnere mich noch lebhaft. Ich stand auf dem Klo und wollte ’ne Uhr aufhängen. Der Beckenrand war nass, da rutschte ich ab und schlug hart mit dem Kopf auf. Als ich wieder zu mir kam, hatte ich eine Offenbarung - eine Vision. Ich hatte ein Bild in meinem Kopf. Ein Bild hiervon! Dieser Kasten macht Zeitreisen überhaupt erst möglich. Der Flux-Kompensator.
Marty: Flux-Kompensator.
Doc: Ich hab fast 30 Jahre und das ganze Erbe meiner Familie gebraucht, um diese Vision wahr werden zu lassen. Mein Gott ist das schon so lange her. Seit damals hat sich hier einiges verändert. Ich erinnere mich noch, dass das hier alles Ackerland war. So weit das Auge reichte. Dem alten Peabody hat das hier alles gehört. Er hatte eine verrückte Idee: Er wollte hier Fichten anpflanzen!
Marty: Das ist, äh, das ist echt stark Doc. Das ist fantastisch. Ähm, fährt der auch mit normalem bleifreiem Benzin?
Doc: Dummerweise nicht. Er braucht schon etwas mit etwas mehr Kick. Plutonium!
Marty: Äh, Plutonium. Warten sie mal, wollen sie, wollen sie mir sagen diese Kiste fährt mit Atomenergie?
Doc: Hehe! Willst du wohl weiter filmen? Nein, nein, diese Kiste fährt elektrisch, aber ich brauch die Atomreaktion für die 1.21 Gigawatt Leistung, die nötig ist.
Marty: Doc! Doc! Man geht nicht einfach so in den Laden an der Ecke und kauft ’ne Portion Plutonium. Haben sie das geklaut?
Doc: Natürlich. Von einer Gruppe Lybischer Nationalisten. Sie wollten von mir eine Bombe gebaut haben. Ich hab das Plutonium genommen und ihnen eine wunderschöne Bombe gegeben, randvoll mit Schrott aus alten Flippern!
Doc: Du kriegst jetzt einen Strahlenschutzanzug.
Marty: Jesus Christ.
Doc: Wir machen ’ne neue Füllung.
Doc: Jetzt kann nichts mehr schief gehen, ist alles mit Blei verkleidet. Vergiss nicht alles zu filmen. Ich brauch das als Beweis. Das tun wir wieder hier rein. So, das wär’s dann schon. Jetzt hätte ich beinahe mein Gepäck vergessen. Wer weiss ob es in der Zukunft noch Baumwollunterwäsche gibt. Ich bin doch allergisch gegen alle Synthetics.
Marty: In der Zukunft? Fahren sie da hin?
Doc: Allerdings. 25 Jahre in die Zukunft. Ich hab immer davon geträumt meine Jahre zu überspringen. Den Fortschritt der Menschheit zusehen.
Marty: Wieso nicht?
Doc: Ich sehe auch, wer in den nächsten 25 Jahren die Baseball-Endspiele gewinnt.
Marty: Äh, Doc.
Doc: Hm?
Marty: Ähm, besuchen sie mich, wenn sie da sind?
Doc: Verlass dich drauf. Kamera ab!
Ich, Doktor Emmet Brown, bin im Begriff eine historische Reise anzutreten. Wo hab ich nur meinen Kopf? Hätte ich beinahe vergessen Plutonium mitzunehmen. Wie hätte ich da jemals wieder zurückkommen sollen? Eine Ladung für jeden Start. Ich muss verrückt sein. Was ist los Einy?
Oh mein Gott! Die haben mich gefunden, ich weiss nicht wie, aber die haben mich gefunden! Lauf um dein Leben Marty!
Marty: Wer? Wer?
Doc: Na was glaubst du wohl! Die Lybier!
Marty: Heilige Scheisse!
Doc: Ich versuch sie abzulenken!
Marty: Doc! Warten sie!
Nein! Ihr Schweine ihr!
Lybian: Go!
Marty: Mach schon. Gib Stoff. Verdammt! Jesus.
So ne Scheisse! Mal sehen, ob ihr Mistkerle auch 150 draufkriegt.
Marty: Ah! Ah!
Mutter: Pa, was ist das? Was ist das, Pa?
Vater: Sieht aus wie ein Flugzeug. Aber ohne Flügel.
Sohn: Das ist kein Flugzeug, Pa. Sieh dir das an.
Ganze Fam.: Ah!
Vater: Kinder, rennt um euer Leben!
Marty: Hallo! Ähm, entschuldigen sie bitte. Äh, es tut mir leid, dass mit der Scheune!
Sohn: Ist das ein Mutant in Menschen gestalt, Pa! Erschiess ihn!
Vater: Hier, nimm das, du mutantierter Mistkerl! Meine Fichte! Du, du verdammter Marsmensch. Du hast eine meiner Fichten erledigt!
Marty: Na schön. Okay, okay McFly, krieg dich wieder unter Kontrolle. Das ist alles nur ein Traum. Allerdings ein sehr intensiver Traum.
Ähm, äh, hören sie, sie müssen mir helfen.
Frau im Auto: Halt nicht an Wilbert! Fahr weiter!
Marty: Das gibt’s doch nicht! Das ist echt irre. Spring schon an. Na wunderbar.
Van: Die Zukunft liegt in ihren Händen. Wenn sie an den Fortschritt glauben, geben sie ihre Stimme Bürgermeister Red Thomas. Fortschritt ist sein zweiter Name. Bürgermeister Red Thomas sorgt für mehr Arbeitsplätze, besser Ausbildungsmöglichkeiten, mehr soziale Leistungen und niedrigere Steuern. Gebt ihre Stimme am Wahltag einem bewährten Politiker. Wählt Bürgermeister Red Thomas.
Marty: Das muss ein Traum sein.
Lou: Hey, was ist denn mit dir los, Kleiner? Bist du vom Schiff getürmt?
Marty: Was?
Lou: Na warum trägst du denn eine Rettungsweste?
Marty: Könnt ich mal kurz telefonieren?
Lou: Der Apparat steht hinten.
Marty: Mal sehen: Brown, Brown… Grossartig, er lebt wenigstens. Na mach schon.
Wissen sie zufällig, wo ich 1640 Riverside...
Lou: Willst du nicht erst mal was bestellen, Kleiner?
Marty: Äh, ja. Geben sie, geben sie, geben sie mir ’ne Cola Light.
Lou: Meinst du damit ’ne leichte Cola, oder was?
Marty: Na schön, dann geben sie mir ’ne Pepsi ohne.
Lou: Ohne zu bezahlen? Dann bist du hier aber falsch.
Marty: Geben sie mir einfach irgendwas, wo kein Zucker drin ist, okay?
Lou: Was wo kein Zucker drin ist.
Biff: Hey McFly! Was hast du denn hier verloren?
Marty: Biff!
Biff: Hey McFly, ich rede mit dir, du irische Mistfliege!
George: Oh, ja. Hallo Biff, hallo Jungs, wie läuft’s denn so?
Biff: Hast du meine Schularbeiten fertig, McFly?
George: Äh, tja, weisst du Biff, eigentlich dachte ich, die müssten nicht vor Montag...
Biff: Hallo! Hallo! Jemand zu Hause? Hey, denk mal nach McFly! Denk nach! Ich muss doch das alles noch abschreiben. Ist dir nicht klar, was auf mich zukommt, wenn ich meine Schularbeiten in deiner Handschrift abliefere? Ich flieg achtkantig von der Schule. Du, du willst doch nicht, dass so was passiert, oder?
George: Äh...
Biff: Willst du das?
George: Ja, selbstverständlich nicht, Biff.
Biff: Nein! Nein, nein!
George: Wie könnte ich so etwas wollen?
Biff: Was glotzt du denn da so, Milchgesicht?
Skinhead: Hey Biff, der Kleine trägt eine Rettungsweste. Die Flasche hat wohl Angst zu ertrinken.
Biff: Was ist nun mit meinen Schularbeiten, McFly?
George: Äh, einverstanden, Biff. Ich, äh, mach sie dir gleich heute Abend fertig und komm morgen früh damit rübergeflitzt.
Biff: Hey nicht zu früh, ich schlaf Sonntags lange. Oh McFly, dein Schuh ist offen! Du fällst immer wieder drauf rein, McFly.
George: Oh ja, ja. Ist gut, ist gut.
Biff: Ich will dich hier drin nicht mehr sehen, klar?
George: Macht’s gut! Was?
Marty: Du bist George McFly.
George: Ja und wer bist du?
Marty: Ich bin...
Goldie: George, warum lässt du dich von diesen Halbstarken immer so rumstossen?
George: Tja, weil sie nun mal stärker sind als ich.
Goldie: Wehr dich, Mann! Wie sollst du dann Respekt vor dir selbst bekommen? Wenn du jetzt nichts unternimmst, werden diese Leute ein Leben lang auf dir rumtrampeln. Sieh mich an. Glaubst du ich will den Rest meines Lebens in diesem Schuppen verbringen?
Lou: Pass auf was du sagst!
Goldie: Nein Sir! Ich mach was aus mir. Ich geh zur Abendschule. Und irgendwann werd’ ich’s zu was bringen.
Marty: Das stimmt, er wird Bürgermeister!
Goldie: Ja, ich werde... gute Idee. Bürgermeister. Das wollte ich schon immer werden. Ich lass mich zum Bürgermeister wählen.
Lou: Ein farbiger Bürgermeister, das fehlt uns noch.
Goldie: Sie werden es noch erleben, Mister Caruthers. Ich werde Bürgermeister. Ich werde der mächtigste Mann von Hill Valley. Dann mach ich daraus endlich mal ’ne saubere Stadt.
Lou: Gut! Dann kannst du schon mal mit dem Fussboden hier anfangen.
Goldie: Bürgermeister Goldie Wilson. Klingt gut, das gefällt mir.
Marty: Oh shit! Hey Dad! George! Hey du auf dem Fahrrad! Mein Alter ist ’n Spanner! Dad!
Sam: He, wart mal. Bleib stehen! Wer bist du? Stella! Mir ist schon wieder einer von den verrückten vors Auto gesprungen. Komm her, hilf mir ihn ins Haus zu tragen.
Marty: Mom, bist du’s?
Lorraine: Schon gut, schon gut. Beruhig dich. Du hast fast neun Stunden geschlafen.
Marty: Ja, ja. Was für ein Horrortrip. Ich hab geträumt, ich wäre zurück in die Zeit gereist. War das finster.
Lorraine: Ah, ja. Jetzt bist du wieder gesund und munter im gutem alten Jahr 1955.
Marty: 1955! Du bist meine Ma, meine Ma!
Lorraine: Mein Name ist Lorraine, Lorraine Baines.
Marty : Ja! Aber du bist so, äh, du bist so, du bist so dünn.
Lorraine: Ganz ruhig, Calvin. Du hast eine dicke Beule an deinem Kopf.
Marty: Uah! Wo ist meine Hose?
Lorraine: Tja, da vorne, auf meiner Aussteuer-Kommode. Ich hab noch nie im Leben violette Unterhosen gesehen Calvin.
Marty: Calvin? Wa, wa, warum nennst du mich andauernd Calvin?
Lorraine: Aber so heisst du doch, oder. Calvin Klein. Das steht jedenfalls da auf deiner Unterhose. Wahrscheinlich nennt dich alle Welt Cal.
Marty: Nein, eigentlich nennt man mich, man nennt mich Marty.
Lorraine: Oh, freut mich dich kennen zu lernen, Calvin Marty Klein.
Macht’s dir was aus, wenn ich hier sitze?
Marty: Nein, aber nicht doch, gar nicht.
Lorraine: Gut.
Marty: Prima. Gut.
Lorraine: Du hast dir da aber eine ziemlich dicke Beule eingehandelt.
Marty: Ah!
Stella: Lorraine, bist du da oben?
Lorraine: Mein Gott, meine Mutter. Beeil dich. Zieh sofort wieder deine Hose an.
Stella: Erzählen sie uns Marty, wie lange sind sie schon an Land?
Marty: Wie bitte?
Stella: Ja, ich dachte, dass sie Matrose sind, weil sie eine Schwimmweste anhaben.
Marty: Äh, von der Küstenwache.
Stella: Sam, hier ist der junge Mann, den du vorm Haus angefahren hast. Er ist unverletzt. Gott sei dank.
Sam: Gut, dann kannst du mir bestimmt erzählen, was du mitten auf der Strasse zu suchen hattest.
Stella: Ach, gar nicht darauf achten, auf den alten Grummelkopf. Er ist im Moment unansprechbar. Sam hör auf mit dem Ding rumzuspielen. Und komm jetzt. Also Lorraine kennen sie ja bereits, das hier ist Milton, das ist Sally, das da Toby und das da drüben im Laufgitter, das ist der kleine Joey.
Marty: Also du bist Onkel Knastbruder Joey. Ja, gewöhn dich schon mal an die Gitter, Junge.
Stella: Tja, unser kleiner Joey leibt sein Laufgitter über alles. Er fängt sofort an zu weinen, wenn wir ihn rausnehmen, also bleibt er die meiste Zeit über drin. Setzen sie sich Marty. Ich hoffe sie essen Hackfleischbraten gern.
Marty: Tja, wie soll ich sagen, ich wollte eigentlich gerade...
Lorraine: Setz dich hier hin, Marty.
Stella: Sam! Lass endlich diesen komischen Kasten in Ruhe und komm essen. Wir warten schon.
Sam: Seht euch an, der läuft. Jetzt können wir Jackie Gleason sogar beim Essen sehen.
Stella: Oh, das hast du gut gemacht.
Lorraine: Das ist unser neuer Fernseher. Papa hat ihn heute erst abgeholt. Habt ihr auch einen Fernseher?
Marty: Tja, weisst du, ähm, wir haben zwei davon.
Milton: Wow! Dann müsst ihr aber reich sein.
Stella: Oh Milton, das sollte nur ein Scherz sein. Kein Mensch auf der Welt hat zwei Fernseher.
Marty: Hey, hey, den hab ich schon mal gesehen. Den kenn ich. Das ist ein Klassiker. Das ist der Film in dem sich Ralph als Ausserirdischer verkleidet.
Milton: Was meinst du damit, du kennst den? Der ist brandneu.
Marty: Ja, der lief bei uns als Wiederholung.
Milton: Was ist eine Wiederholung?
Marty: Das findest du schon noch raus.
Stella: Wissen sie Marty, sie kommen mir so bekannt vor. Kenn ich vielleicht ihre Mutter?
Marty: Ja, gut möglich, dass Sie sie kennen.
Stella: Dann sollten wir sie lieber anrufen. Ich möchte nicht, dass sie sich ihretwegen Sorgen macht.
Marty: Das geht nicht, äh, eigentlich ist niemand, niemand zu Hause.
Stella: Oh.
Marty: Ja.
Stella: Oh.
Marty: Äh, hören sie, wissen sie wo der Riverside Drive ist?
Sam: Er ist, äh, am anderen Ende der Stadt, kommt gleich hinter der Maple Street auf der Ostseite der Stadt.
Marty: Moment mal, hinter der Maple Street kommt doch der John F. Kennedy Drive.
Sam: Wer zum Teufel ist John F. Kennedy?
Lorraine: Äh, äh Mutter, wo, wo, wo, wo Martys Eltern nicht in der Stadt sind, sollte er dann nicht vielleicht lieber hier übernachten. Immerhin wäre er fast von Pap getötet worden.
Stella: Das stimmt, Marty. Vielleicht sollten sie heute Nacht hier bleiben. Wir tragen schliesslich die Verantwortung für sie.
Marty: Tja, also ehrlich, ich weiss nicht.
Lorraine: Er könnte in meinem Zimmer schlafen.
Marty: Äh, ich muss jetzt los, eh, ich muss jetzt gehen. Vielen Dank für alles und es war wunderbar, ihr wart alle fantastisch, ähä, wir sehen uns dann später, viel später.
Stella: Ein sehr merkwürdiger junger Mann.
Sam: Er ist ein Idiot. Kommt von der falschen Erziehung. Wahrscheinlich sind seine Eltern auch Idioten. Lorraine, wenn du jemals ein Kind hast, dass sich so benimmt, enterb ich dich.
Marty: Doc? Doc!
Doc: Sag kein Wort. Ich will nicht deinen Namen wissen, ich will überhaupt nichts von dir wissen.
Marty: Hören sie zu, Doc. Doc! Ich bin’s, Marty.
Doc: Bitte! Kein Wort!
Marty: Doc sie müssen mir helfen.
Doc: Hör auf! Warte. Ich kann in deinen Gedanken lesen. Na mal sehen. Du kommst von, äh, sehr weit her. Hab ich recht?
Marty: Ja! Genau!
Doc: Kein Wort! Äh, du willst mir ein Abonnement der Saturday Evening Post verkaufen.
Marty: Nein!
Doc: Kein Wort, kein Wort. Ich will nichts hören. Sei still. Äh, jetzt weiss ich’s. Ja, du willst von mir eine Spende für den Nachwuchs der Küstenwache, richtig?
Marty: Doc! Ich komme aus der Zukunft. Ich bin hier mit einer Zeitmaschine, die sie erfunden haben. Und ich brauche ihre Hilfe, um wieder ins Jahr 1985 zurück zu kommen.
Doc: Mein Gott! Kannst du dir vorstellen, was das bedeutet? Das bedeutet, dass dieses verdammte Ding nicht funktioniert!
Marty: Doc! Sie müssen mir helfen.
Doc: Sechs Monate Arbeit. Für nichts und wieder nichts.
Marty: Sie sind der einzige, der weiss, wie ihre Zeitmaschine funktioniert.
Doc: Zeitmaschine? Ich hab keine Zeitmaschine erfunden.
Marty: Okay, na schön. Ich beweis es ihnen. Sehen sie, das hier ist mein Führerschein, gültig bis 1987. Und hier mein Geburtsdatum. Herrgott noch mal, ich, ich bin noch gar nicht auf der Welt. Und hier dieses Foto, Doc. Mein Bruder, meine Schwester und ich. Sehen sie sich das Sweatshirt an, Doc. Die Klasse von 1984.
Doc: Ziemlich miserable fotografische Fälschung. Bei deinem Bruder haben sie die Haare abgeschnitten.
Marty: Aber sie müssen mir glauben. Ich sage die Wahrheit, Doc.
Doc: Dann sag mir, Junge aus der Zukunft, wer ist im Jahre 1985 Präsident der Vereinigten Staaten.
Marty: Ronald Reagon.
Doc: Ronald Reagon, der Schauspieler? Ha! Und wer ist Vizepräsident? Jerry Lewis? Dann ist wahrscheinlich Jane Wymann bei euch Firstlady!
Marty: Nein, warten sie, Doc! Warten sie!
Doc: Und John Wayne ist wahrscheinlich Verteidigungsminister.
Marty: Sie müssen mir zuhören.
Doc: Nein danke. Für heute Abend hab ich schon genug gelacht. Gute nacht Junge aus der Zukunft.
Marty: Nein, warten sie, Doc. Doc, die Beule, die Beule an ihrem Kopf. Ich weiss wie das passiert ist. Sie haben mir die ganze Geschichte erzählt. Sie standen auf dem Klo und wollten ’ne Uhr aufhängen, da sind sie vom Beckenrand abgerutscht und mit dem Kopf aufgeknallt. Als, als sie wieder zu sich kamen, hatten sie die Idee vom Flux-Kompensator, der Reisen in die Zeit überhaupt erst möglich macht.
Marty: Da muss irgendwas mit der Zündung nicht stimmen. Deshalb hab ich ihn versteckt. Hier.
Doc: Nach dem ich vom Klo gefallen bin, hab ich das gezeichnet.
Marty: Der Flux-Kompensator.
Doc: Er funktioniert! Er funktioniert! Endlich hab ich was erfunden, was funktioniert!
Marty: Und wie das Ding funktioniert.
Doc: Wir müssen jetzt dieses Ding in mein Labor schaffen und dich wieder nach Hause bringen.
Marty: Okay, Doc. Jetzt geht’s los.
TV Doc: Vergiss es, das interessiert jetzt nicht. Vergiss es, vergiss es.
Doc: Aber, das bin ja ich. Sieh mich an, ich bin ein alter Mann!
TV Doc: Guten Abend. Ich bin Doktor Emmet Brown und stehe hier auf dem Parkplatz von Twin Pines Mall.
Doc: Gott sei Dank, ich hab wenigstens noch meine Haare. Was trag ich denn da für einen komischen Anzug?
Marty: Tja, das, das ist ein Strahlenschutzanzug.
Doc: Strahlenschutzanzug? Ja, wegen des radioaktiven Niederschlags nach dem Atomkrieg. Aber das, das ist wirklich unglaublich. Ein tragbares Fernsehstudio. Kein Wunder, dass euer Präsident Schauspieler ist. Der muss im Fernsehen gut ankommen.
Marty: Sekunde, gleich kommt’s. Das ist die Stelle, die ich meine, Doc.
TV Doc: Nein, nein, nein, nein, nein! Diese Kiste fährt elektrisch, aber ich brauch die Atomreaktion für die 1.21 Gigawatt Leistung.
Doc: Was? Was red ich denn da?
TV Doc: Diese Kiste fährt elektrisch, aber ich brauch die Atomreaktion für die 1.21...
Doc: 1.21 Gigawatt? 1.21 Gigawatt! Mein Gott!
Marty: Was, was zum Teufel ist ein Gigawatt?
Doc: Wie Konnte ich bloss so leichtsinnig sein? 1.21 Gigawatt. Tom Edison, wie erzeugt man so viel Strom? Das ist unmöglich, unmöglich!
Marty: Doc, hören sie. Alles was wir brauchen ist ein bisschen Plutonium.
Doc: Ich bin sicher 1985 kann man, kann man Plutonium in jeder Apotheke kaufen, aber 1955 kommt man da nur sehr viel schwerer dran. Marty, es tut mir leid, aber ich fürchte, du bist hier gestrandet.
Marty: Doc! Hier gestrandet? Ich kann hier nicht stranden. Ich hab ein Leben in, in 1985. Ich hab ein Mädchen.
Doc: Ist sie hübsch?
Marty: Doc sie ist fantastisch. Sie, äh, sie ist ganz verrückt nach mir. Sehen sie sich das an. Sehen sie, was sie hier draufgeschrieben hat, Doc. Ich meine, das sagt doch alles. Doc! Sie sind meine einzige Hoffnung.
Doc: Marty, tut mir wirklich leid. Aber die einzige Energiequelle, die im Stande ist 1.21 Gigawatt Leistung zu produzieren, ist ein Blitz.
Marty: Äh, was sagen sie da?
Doc: Ein Blitz! Das wäre das Einzige. Unglücklicherweise weiss man nie vorher, wann und wo einer einschlagen wird.
Marty: Wir wissen es.
Doc: Das ist es! Das ist die Antwort. Hier steht, dass am nächsten Samstag Abend genau um 4 Minuten nach zehn ein Blitz in die Rathausuhr einschlagen wird. Wenn es uns jetzt noch möglich wäre, die Energie dieses Blitzes abzuleiten in den Flux-Kompensator, dann hätten wir eine Chance. Nächsten Samstag Abend schicken wir dich zurück in die Zukunft!
Marty: Okay, einverstanden. Samstag ist gut. Ja, sehr gut. Kann ich mich eine Woche in 1955 rumtreiben, hier rumhängen, sie können mir alles zeigen.
Doc: Marty, das kommt überhaupt nicht in Frage, du darfst dieses Haus nicht verlassen, du darfst niemanden sehen und mit keinem Menschen sprechen. Wenn du es trotzdem tust, hat das schwerwiegende Konsequenzen auf zukünftige Ereignisse, verstehst du?
Marty: Ja, klar, okay.
Doc: Marty, bist du hier schon mit irgendwem in Kontakt getreten, abgesehen von mir?
Marty: Ich, äh, ja, äh, es könnte möglich sein, das mir meine Eltern über den Weg gelaufen sind.
Doc: Ach du Grundgütiger, äh, zeig mir doch noch mal das Foto von deinen Geschwistern.
Genau wie ich dachte. Das bestätigt meine Theorie. Siehst du deinen Bruder?
Marty: Sein Kopf ist weg. Sieht aus, als ob er ausradiert wurde.
Doc: Ausradiert aus dem Leben.
Marty: Wow! Die haben hier mal richtig renoviert. Sieht brandneu aus.
Doc: Denkbar. Du bist dazwischen gekommen als deine Eltern sich das erste Mal trafen. Wenn sie sich nicht treffen, dann können sie sich nicht verlieben und nicht heiraten und keine Kinder kriegen. Deshalb verschwindet auch dein Bruder auf dem Foto, deine Schwester wird die nächste sein und wenn wir nichts dagegen unternehmen, dann trifft es auch dich.
Marty: Das klingt echt stark.
Doc: Mit stark hat das nichts zu tun.
Welcher ist dein Vater?
Marty: Der da.
George: Schon gut, schon gut, Jungs. Hahaha sehr komisch. Ihr fühlt euch so richtig Erwachsen.
Doc: Vielleicht haben sie dich adoptiert.
George: Natürlich ist das gar nicht kindisch, Leute. Na schön jetzt hebt mir meine Bücher auf.
Strickland: McFly.
George: Ja.
Marty: Das ist Strickland. Der Typ hat anscheinend nie Haare auf dem Kopf.
Strickland: Wach endlich auf McFly. Du bist eine Null! Willst du für den Rest deines Lebens eine Null bleiben?
George: Nein.
Doc: Was hat deine Mutter denn an dem gefunden?
Marty: Kann ich nicht sagen, Doc. Ist mir ein Rätsel. Ich, ich glaube sie hatte Mitleid mit ihm, weil ihr Vater ihn angefahren hat. Natürlich er hat mich angefahren.
Doc: Das ist der sogenannte Samaritereffekt. Das gibt’s öfter, dass Krankenschwester sich in ihre Patienten verlieben. Jetzt bist du dran, Junge.
Marty: Hey, hey George, alter Kumpel. Gut, dass ich dich treffe, ich hab dich schon überall gesucht. Weisst du noch wer ich bin? Der Typ der dir vorn paar Tagen das Leben gerettet hat.
George: Oh, ja.
Marty: Gut. Ich möcht dich mit jemandem bekannt machen. Lorraine.
Lorraine: Calvin!
Marty : Ja, Lorraine, das ist ein guter Kumpel von mir, George McFly.
George: Hallo. Ist mir ein grosses Vergnügen dich kennen zu lernen.
Lorraine: Was macht dein Kopf?
Marty: Gut, bestens.
Lorraine: Ich hab mir solche Sorgen um dich gemacht, weil du plötzlich verschwunden bist. Geht’s dir wirklich gut?
Marty: Äh, ja.
Lorraine: Entschuldige, ich muss gehen. Ist das nicht ein Traumjunge?
Marty: Doc, sie hat ihn gar nicht zur Kenntnis genommen.
Doc: Das ist ja viel schlimmer, als ich erst dachte. Offensichtlich ist deine Mutter dabei, sich in dich zu verknallen, anstatt in deinen Vater.
Marty: Wa, wa, warten sie mal, Doc. Wollen sie mir jetzt etwa erzählen, dass meine Mutter scharf auf mich ist?
Doc: So in etwa.
Marty: Wow, das ist stark.
Doc: Da ist schon wieder dieses Wort, stark. Warum ist in der Zukunft alles stark? Hängt das irgendwie mit Veränderungen in der Erde zusammen?
Marty: Was?
Doc: Wie’s aussieht bringen wir die Beiden nur zu einer vernünftigen Paarung zusammen, wenn sie allein sind. Also musst du deinen Vater und deine Mutter dazu kriegen, dass sie sich, ehm, irgendwie gesellschaftlich, eh, ah...
Marty: Meinen sie so was, wie ’ne Verabredung?
Doc: Genau.
Marty: Was, was für ’ne Verabredung? Was treiben die Kids in den Fünfzigern?
Doc: Aber, äh, das sind doch deine Eltern, du musst sie doch kennen. Was haben sie für gemeinsame Interessen? Was machen sie am liebsten zusammen?
Marty: Gar nichts.
Doc: Sieh dir das an. Da wird so ein rhythmisches Ritual zelebriert.
Marty: Natürlich. Die Verzauberung unterm Seetanz. Daran müssen sie unbedingt teilnehmen. Da küssen sie sich zum ersten Mal.
Doc: Also gut, Junge. Häng dich deinem Vater an die Fersen, sorg dafür, dass er sie zu diesem Tanz einlädt.
Marty: George. Kumpel. Weisst du noch die Kleine, die ich dir neulich vorgestellt hab? Lorraine.
George: Ah.
Marty: Was schreibst du da?
George: Äh, Kurzgeschichten. Science-Fiction-Geschichten über, äh, Besucher, die von anderen Planeten vorübergehend auf der Erde landen.
Marty: Erzähl kein Quatsch. Ich wusste gar nicht, dass du so was kreatives draufhast. Lass mich mal sehen.
George: Oh, nein, nein, nein, nein. Ich hab, ich hab noch nie jemanden meine Geschichten lesen lassen.
Marty: Warum nicht?
George: Oh, was ist, wenn sie niemandem gefallen? Was ist, wenn sie mir sagen, die sind nicht gut? Ich glaub so was ist sehr schwer für jemanden zu verkraften.
Marty: Ah, nein. Nein, nein, ganz und gar nicht. Was ich sagen wollte, George, es geht um Lorraine. Die ist ganz wild auf dich. Sie hat mir gesagt, ich soll dir sagen, dass du sie unbedingt am Samstag zum Tanzen einladen sollst.
George: Wirklich?
Marty: Na klar, du brauchst doch nur zu ihr rüber zu gehen und sie zu fragen.
George: Was, gleich hier, wo so viele Leute dabei sind? Was ist, wenn sie nein sagt? Ich weiss nicht, ob ich so eine Ablehnung wegstecke. Abgesehen davon sieht’s wohl so aus, als würde sie lieber mit einem Anderen gehen.
Marty: Mit wem?
George: Biff.
Biff: Na hab dich nicht so, was ist denn auf einmal los mit dir? Du willst es. Du weisst, dass du’s willst. Du weißt doch, du willst, dass ich’s dir gebe.
Lorraine: Halt deine schmutzige Klappe. Ich bin nicht so eine.
Biff: Oh, vielleicht bist du’s aber doch und weisst es bloss noch nicht.
Lorraine: Nimm sofort deine Drecksfinger von mir.
Marty: Hast du nicht gehört, du sollst deine Drecksfinger von ihr weg... nehmen.
Biff: Was ist denn mit dir los, Milchgesicht? Seit du hier bist, suchst du Ärger. Weil du hier neu bist, lass ich dich noch mal laufen. Für heute. Also mach gefälligst ne Fliege und lass in Zukunft den Aufstand, klar.
Marty: George!
George: Warum läufst du mir die ganze Zeit hinterher?
Marty: Hör zu, George. Ich muss dir was erklären, George. Wenn du nicht mit Lorraine tanzen gehst, bereu ich das für den Rest meines Lebens.
George: Aber ich kann gar nicht tanzen gehen, dann verpass ich meine Lieblingsfernsehsendung Science-Fiction-Theater.
Marty: Ja aber George, Lorraine ist ganz scharf drauf mit dir hinzugehen. Gib ihr ’ne Chance.
George: Hör zu. Es ist mir nicht gegeben Lorraine zum Tanzen einzuladen und weder dir, noch sonst irgendjemandem auf diesem Planeten, wird es gelingen mich umzustimmen.
Marty: Science-Fiction-Theater.
George: Wer bist du?
Marty: Schweig, Erdenmensch. Mein Name ist Darth Vader. Ich bin ein Ausserirdischer vom Planeten Vulcan.
George: Marty! Marty. Marty.
Marty: Hey George, Kumpel. Du warst nicht in der Schule, wo hast du den ganzen Tag gesteckt?
George: Ich hab verpennt. Hör zu, kannst du mir helfen? Ich muss Lorraine einladen, aber ich weiss nicht wie ich es anstellen soll.
Marty: Schon gut, okay. Nur keine Panik, sie ist drüben im Café. Wie gehen denn die Dinger auf? Wieso hast du’s dir anders überlegt, George?
George: Letzte Nacht ist mir Darth Vader erschienen, vom Planeten Vulcan und hat gesagt, falls ich Lorraine nicht einlade, würde er mir das Gehirn rausschmelzen.
Marty: Ja ist gut. Hör zu, wir sollten diese Gehirnrauschmelz Geschichte lieber für uns behalten, okay?
George: Oh, ja. Ja.
Marty: Na schön, okay. Also gut, da sitzt sie, George. Geh rein, setz dich zu ihr und lad sie ein.
George: Okay, aber ich weiss nicht was ich sagen soll.
Marty: Sag einfach irgendwas, George. Du musst nur locker sein. Sag, was dir gerade als erstes einfällt, okay.
George: Mir fällt aber nun mal nichts ein.
Marty: Jesus George, es ist ja ein Wunder, dass es mich gibt.
George: Was, was?
Marty: Gar nichts, gar nichts, gar nichts. Hör zu, sag ihr, das Schicksal hat euch zusammen geführt, sag ihr, du bist verrückt nach ihr und sie hat die hübschesten Augen der Welt. Die Mädchen stehen auf so was. Was, was soll denn das werden, George?
George: Ich schreib mir das auf, das klingt sehr gut.
Marty: Ja, okay. Gehen wir. Pass auf deine Frisur auf.
George: Oh.
Lou, bring mir eine Milch. Schokolade. Lorraine, mein Rickscha hat mich zu dir geparkt.
Lorraine: Was?
George: Oh, was ich damit sagen wollte, war...
Lorraine: Warte mal, kenn ich dich nicht von irgendwo her?
George: Ja. Ja, ich bin George, George McFly. Ich bin dein Rickscha, ich meine, dein Schicksal.
Lorraine: Oh.
Biff: Hey, McFly? Hab ich dir nicht gesagt, du sollst dich hier nicht mehr blicken lassen? Tja, das kostet dich was. Wie viel Geld hast du dabei?
George: Tja, wie viel willst du denn haben, Biff?
Biff: Na gut, Milchgesicht. Ich verpass dir jetzt so eine...
Marty: Oh man, warte Biff! Was ist das?
Lorraine: Das ist Calvin Klein. Oh mein Gott, er ist ein Traum.
Marty: He, he Kleiner! Warte mal, warte.
Kid: Hey.
Marty: Lass mich mal ganz kurz. Kriegste gleich wieder.
Kid: Wow, der hat den Dreh besser raus.
Biff: Den greifen wir uns. Ihm nach, na macht schon, beeilt euch.
Girl: Was ist das für ’n Ding mit dem der fährt?
Boy: Ein Brett mit Rädern am Boden.
Lorraine: Er ist der absolute Traum.
3-D: Na mach schon, Biff, gib Gas, oder willst du dich etwa von ihm abhängen lassen? Quer durch die Rabatte.
Marty: Nein!
Biff: Den zerquetsch ich.
Biff, Matches, 3-D und Skinhead: Scheisse!
Marty: Vielen Dank, Kleiner.
Biff: Das Kerlchen schnapp ich mir.
Girlfriend 1: Lorraine, woher kommt der?
Girlfriend 2: Ja, weisst du wo der wohnt?
Lorraine: Weiss ich nicht, aber das werd’ ich schon noch rausfinden.
TV Doc: Oh mein Gott! Die haben mich gefunden, ich weiss nicht wie, aber die haben mich gefunden! Lauf um dein Leben Marty!
Oh mein Gott! Die haben mich gefunden, ich weiss nicht wie, aber die haben mich gefunden! Lauf um dein Leben Marty!
Marty: Doc.
Doc: Äh, oh, hallo Marty. Ich hab’ dich gar nicht reinkommen hören. Faszinierender Apparat, dieses Videogerät.
Marty: Hören sie, Doc. Etwas habe ich ihnen noch nicht erzählt, über die Nacht in der ich dieses Band aufgenommen hab.
Doc: Bitte Marty, erzähl mir nichts davon. Niemand soll zuviel über sein Schicksal wissen.
Marty: Hören sie, Doc. Doc, sie verstehen das nicht richtig.
Doc: Ich verstehe sehr wohl. Wenn ich zuviel über meine Zukunft weiss, kann das meine Existenz gefährden. Genauso wie deine am seidenen Faden hängt.
Marty: Sie, sie haben recht.
Doc: Also. Dann zeig ich dir jetzt hier am Modell, wie wir dich nach Hause bringen. Ist etwas improvisiert, ich hatte keine Zeit es Massstabgerecht aufzubauen und auch noch anzumalen.
Marty: Echt gelungen.
Doc: Oh, danke. Danke. Also dann, wir befestigen ein Kabel, das die Spannung aushält, hier oben, oberhalb der Uhr, das läuft dann hier runter und endet zwischen diesen beiden Laternenpfählen. In der Zwischenzeit haben wir die Zeitmaschine mit einer umgebauten Angel samt Hacken ausgerüstet, die leitet die Spannung direkt in den Flux-Kompensator. Zudem berechnetem Zeitpunkt fährst du von hier aus die Strasse runter, beschleunigst auf 140 Stundenkilometer und fährst direkt auf das Kabel zu. In diesem Flugblatt steht, dass am kommendem Samstag Abend, genau vier Minuten nach Zehn, ein Blitz in diese Uhr einschlägt, der elektrifiziert das Kabel, die Energie geht auf die Antenne über, sobald sie hier Kontakt bekommt, 1.21 Gigawatt fliessen in den Flux-Kompensator und schicken dich zurück nach Jahr 1985. So weit so gut. Pass auf. Zieh den Wagen auf und lass ihn losfahren. Ich werde den Blitz simulieren. Bereit? Fertig? Lass los! Huhh!
Marty: Ohne Zweifel, sie erfüllen mich wirklich mit vertrauen, Doc.
Doc: Keine Angst, mein Junge. Ich kümmere mich um den Blitz, kümmere du dich um deinen Vater. Äh, ach übrigens, wie stehen wir inzwischen, hat er sie schon gefragt?
Marty: Ja ich denke schon.
Doc: Und was hat sie gesagt? Das ist deine Mom! Sie hat dich ausfindig gemacht. Schnell, wir müssen die Zeitmaschine abdecken.
Lorraine: Hallo Mar..., Cal…, Marty.
Marty: Mom, Lorraine. Woher wusstest du wo ich bin?
Lorraine: Ich bin dir nachgegangen.
Marty: Oh, eh, das ist mein, eh, Doc, mein Onkel. Doc, eh, Brown.
Lorraine: Hallo.
Doc: Hallo.
Lorraine: Marty, hör zu. Das klingt vielleicht ein bisschen vorlaut, aber ich hab mich gefragt, ob du, ob du mich nicht einladen willst zu dem, na zu dem Tanz am Samstag Abend?
Marty: Äh, du meinst, bisher hat dich keiner eingeladen?
Lorraine: Nein, bisher nicht.
Marty: Ähm, wie wär’s, wie wär’s mit George?
Lorraine: George McFly? Oh, er, er, er ist ganz süss und so, aber er ist nicht, äh, weisst du, ich finde ein richtiger Mann muss stark sein. Damit alle vor ihm Respekt haben und er die Frau, die er liebt, beschützen kann. Findest du nicht?
Marty: Klar.
George: Tut mir leid, dass ist einfach zu hoch für mich. Warum sollte ich mit ihr Tanzen gehen, wenn sie mit dir zum Tanzen verabredet ist?
Marty: Ganz einfach, George. Sie will eigentlich mit dir hingehen. Sie weiss es nur noch nicht so genau. Deshalb müssen wir ihr zeigen, dass du, George McFly, es drauf hast. Wir müssen ihr klar machen, dass du einer bist, der sich für sie schlagen kann, der sie auch beschützen kann.
George: Ja, aber ich habe noch niemals eine Schlägerei angefangen.
Marty: Ach, keiner verlangt von dir, dass du eine Schlägerei anfangen sollst, Dad, Dad, Dad, Daddy-o. Du kommst nur zu ihrer Rettung, klar? Okay, gehen wir den Plan noch mal durch. Wo bist du am Samstag Abend um fünf vor neun?
George: Ich bin auf der Tanzfläche.
Marty: Genau. Und wo bin ich?
George: Na du sitzt im Wagen mit ihr.
Marty: Richtig. Und so ungefähr um neun wird sie ziemlich sauer auf mich sein.
George: Warum sollte sie sauer auf dich sein?
Marty: Na denk doch mal nach, George. Anständige Mädchen werden sauer, wenn, wenn Jungs zudringlich werden.
George: Oh, du meinst, du fasst ihr an den...
Marty: Nein. Nein, George. Hör zu. Das ist alles nur Show, klar? Okay, also, um neun gehst du auf dem Parkplatz ’ne Runde spazieren, siehst uns, wie wir im Wagen so rummachen, kommst auf mich zu, reisst die Tür auf und sagst, dein Text, George.
George: Oh, eh, hey du, nimm deine verdammten Drecksfinger von ihr! Findest du wirklich, ich sollte fluchen?
Marty: Ja, auf jeden Fall, verdammt, George, fluche! Okay, also jetzt packst du mich am Kragen, versetzt mir tierisch eins zwischen die Rippen, ich bin völlig weggetreten, klar, und du und Lorraine, ihr lebt glücklich für immer.
George: Oh, bei dir klingt das alles so einfach. Ich wünschte nur ich, äh, ich hätte nicht so viel Angst.
Marty: George. Es gibt gar keinen Grund Angst zu haben, du brauchst nur ein bisschen Selbstbewusstsein. Weisst du, wenn man sich nur ordentlich bemüht, kann man alles auf die Beine stellen.
Radio: An diesem Samstag Abend bleibt das Wetter in Hill Valley weiterhin klar. Lediglich vereinzelt gibt es Wolkenbildungen. Heute Nacht wird die niedrigste Temperatur...
Doc: Bist du sicher, dass es ein Gewitter gibt?
Marty: Seit wann können die vom Wetterdienst das Wetter vorhersagen, geschweige denn die Zukunft?
Doc: Weisst du, Marty, dass macht mich sehr traurig, dass du gehst. Du hast mein Leben ganz schön verändert. Jetzt hab ich was, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Allein, dass ich jetzt weiss, dass ich mal das Jahr 1985 erlebe, dass ich hiermit erfolgreich sein werde, dass ich die Chance habe, eine Reise durch die Zeit zu unternehmen. Wird mir schwer fallen, 30 Jahre zu warten, bevor ich mit dir über all das reden kann, was in den letzten Tagen passiert ist. Ich werd dich wirklich vermissen, Marty.
Marty: Ich werd sie auch vermissen, Doc. Doc, noch mal zurück zur Zukunft.
Doc: Nein! Marty. Wir waren uns doch darüber einig, dass Informationen über die Zukunft extrem gefährlich sein können. Du meinst das sicherlich gut. Trotzdem, das kann sehr nach hinten losgehen. Was immer du mir sagen wolltest, warten wir lieber den natürlichen Lauf der Zeit ab.
Marty: Lieber Doc Brown. In der Nacht in der ich in die Zeit zurückreisen werde, werden sie von Terroristen umgebracht. Treffen sie sämtliche Vorsichtsmassnahmen um diesen gemeinen Mordanschlag zu verhindern. Ihr Freund. Marty. Nicht vor 1985 öffnen.
Cop: Guten Abend, Doc Brown. Was ist mit dem Kabel?
Doc: Oh, das ist nur, ähm, ein kleines Wetterexperiment.
Cop: Und was ist unter der Plane?
Doc: Oh nicht! Nicht anfassen, das ist ein hochempfindliches Wettererkundungsgerät.
Cop: Haben sie eine Genehmigung dafür?
Doc: Natürlich hab ich. Eine Sekunde, ich muss doch hier irgendwo...
Marty: Macht’s, eh, macht’s dir was aus, wenn wir mal kurz, ähm, parken?
Lorraine: Ausgezeichnete Idee. Ich würd liebend gern parken.
Marty: Äh?
Lorraine: Marty, ich bin immerhin schon fast 18, ist nicht so als ob ich noch nie mit einem Jungen geparkt hätte.
Marty: Was?
Lorraine: Marty, du bist auf einmal so nervös. Stimmt was nicht?
Marty: Nein. Nein. Lorraine, Lorraine, was machst du denn da?
Lorraine: Die hab ich aus der Geheim-Bar meiner alten Lady geklaut.
Marty: Ja, mag sein, aber du solltest nicht trinken.
Lorraine: Warum nicht?
Marty: Na weil du, du, du könntest es bereuen in deinem späteren Leben.
Lorraine: Marty, du bist ja ein richtiger Spiesser. Alle, die was auf sich halten trinken.
Marty: Himmel! Rauchen tust du auch?
Lorraine: Marty, du hörst dich allmählich an wie meine Mutter.
Marty: Hm?
Marvin Berry: Wir legen jetzt ’ne kleine Pause ein, aber wir kommen gleich wieder. Also lauft nicht weg, sonst versäumt ihr was.
Lorraine: Marty? Warum bist du denn so nervös?
Marty: Lorraine, warst du jemals, äh, warst du mal in einer Situation, in der du genau wusstest, was du tun solltest, aber dann warst du einfach nicht in der Lage das durchzustehen?
Lorraine: Du meinst, wie du dich bei deinem ersten Rendez-vous verhalten sollst?
Marty: So in etwa. Irgendwie ja.
Lorraine: Oh, ich, ich, ich, ich glaube, ich weiss genau was du meinst.
Marty: Du, du weisst es?
Lorraine: Weisst du, was ich in solche Situationen mache?
Marty: Was?
Lorraine: Ich denk nicht drüber nach. Da stimmt was nicht. Ich weiss nicht was es ist, aber wenn ich dich küsse, dann ist das so, als ob ich meinen Bruder küsse. Das ergibt keinen Sinn, nicht wahr?
Marty: Lorraine, glaub mir, das ergibt absolut einen Sinn.
Lorraine: Da kommt jemand.
Biff: Dir hab ich einen Schaden von 300 Dollar an meinem Wagen zu verdanken, du dreckiger Penner. Und die prügle ich jetzt aus dir raus. Haltet ihn fest.
Lorraine: Lass ihn los, Biff. Du bist betrunken.
Biff: Na was für einen hübschen Käfer haben wir denn hier? Aber nicht doch, du kommst mir wie gerufen.
Lorraine: Hau ab!
Biff: Na komm schon, Lorraine, nun hab dich nicht so.
Lorraine: Verschwinde, lass mich los du Dreckskerl!
Marty: Lass sie los, Mistkerl.
Biff: Los Jungs, macht ihn fertig, ich komm gleich nach.
Lorraine: Oh, Nein!
Biff: Stell dich nicht so an, was soll denn das?
Lorraine: Nein!
Biff: Hey, verzieht euch, ich geb hier keine Vorstellung.
Skinhead: Hey, das wär doch ein feines Plätzchen.
3-D: Ja.
Skinhead: Weil du meine Frisur durcheinander gebracht hast.
Starlighter: Was habt ihr Säcke an meinem Wagen zu suchen?
3-D: Hau ab, Dachpappe, das geht dich nichts an.
Marvin Berry: Wen nennst du hier Dachpappe, du Kalkratte?
3-D: Du, äh...
Skinhead: Hey, hört doch mal zu, Jungs. Wir wollen euch Grasrauchern wirklich nicht in die Quere kommen, okay?
Marvin Berry: Verzieht euch zu Mama, aber schnell.
Marty: Hilft mir!
Marvin Berry: Na mach schon, gib mir die Schlüssel.
Marty: He, die Schlüssel sind im Kofferraum.
Marvin Berry: Wie war das?
Marty: Ich sagte, die Schlüssel sind im Kofferraum.
Lorraine: Nein! Nicht. Lass das! Ah. Nein!
George: Hey, du! Nimm deine verdammten Drecksfinger von ihr. Oh...
Biff: Ich glaub du hast dich im Wagen geirrt, McFly.
Lorraine: George, hilf mir! Bitte.
Biff: Dreh dich ganz schnell um, McFly und schwirr ab. Bist du taub, McFly. Mach die Tür zu und hau ab.
George: Nein, Biff. Du lässt sie sofort los.
Biff: Na schön, McFly. Du hast es so gewollt. Jetzt bist du dran.
Lorraine: Biff, hör auf. Biff, du brichst ihm noch den Arm. Lass ihn los.
Marvin Berry: Vielleicht kannst du mir mal helfen. Ah, verdammter Mist, meine Hand.
Marty: Wem gehören die?
Lorenzo: Mir.
Marty: Danke, vielen Dank, Jungs.
Lorraine: Biff, du brichst ihm den Arm. Biff! Biff. Lass ihn los, du bist verrückt.
Biff: Was soll denn das werden, Süsse?
George: Geht’s dir gut?
Girlfriend: Wer war denn das?
Boyfriend: Das ist George McFly.
Girlfriend: Das ist George McFly?
Marty: Eh, kann ich mal?
Doc: Der Sturm.
Marty: Hey Jungs, was soll das? Ihr müsst wieder rein, die Leute wollen tanzen.
Starlighter: Hey Mann, sieh dir Marvins Hand an, der kann unmöglich mit der Hand spielen und wir bringen’s nicht ohne ihn.
Marty: Versteh, ich. Hör zu, Marvin. Marvin, ihr müsst spielen. Die beim Tanzen küssen sich beim ersten mal und wenn’s keine Musik gibt, können sie nicht tanzen und wenn sie nicht tanzen können, können sie nicht küssen und wenn sie nicht küssen können, können sie sich nicht verlieben und ich bin dann Geschichte.
Marvin Berry: Hey Mann, vergiss es, der Abend ist zu Ende. Es sei denn, du kennst jemanden, der Gitarre spielen kann.
Marvin Berry: Dieser Song ist für alle verliebten unter euch.
Lorraine: George, willst du mich denn nicht küssen?
George: Eh, ja, ich, ich weiss nicht.
Obnoxious Kid: Verpiss dich McFly. Ich bin dran.
Starlighter: Hey man, alles klar?
Marty: Ich kann nicht spielen.
Lorraine: George. George.
Marty: George.
George: Entschuldige mal.
Marvin Berry: Hey man, das war Klasse. Wie wär’s mit ’ner Zugabe?
Marty: Nein, nein, ich muss jetzt los.
Marvin Berry: Na komm schon, man, wir heizen denen mal richtig ein. Was sagst du?
Marty: Denen mal richtig einheizen.
Marvin Berry: Na also.
Marty: Na gut. Also das hier ist, eh, das ist ein Oldie. Aber, eh, na ja, eh, wir nennen es eben ein Oldie, da wo ich herkomme.
Okay Jungs, hört zu. Das ist ein Blues, Rhythmus B, achtet auf den Tempiwechsel, der Rest kommt von selbst, okay.
Boyfriend: Hey George, hab gehört, hast Biff flachgelegt. Nicht schlecht.
Girlfriend: Hey George, willst du nicht unser Schülerpräsident werden?
Marvin Berry: Chuck, Chuck, hier ist Marvin. Dein Cousin, Marvin Berry. Du bist doch auf der Suche nach ’nem neuen Song, was? Genau. Hör dir das mal an.
Marty: Tja, ich schätze ihr seit wohl noch nicht so weit, aber eure Kinder fahren da voll drauf ab.
Lorraine: Marty, das war eine sehr interessante Musik.
Marty: Äh, ja.
Lorraine: Äh, hoffentlich macht’s dir nichts aus. George möchte mich nach Hause bringen.
Marty: Toll, gut. Gut, Lorraine. Ich hab ein gutes Feeling, was euch betrifft.
Lorraine: Ich hab auch ein Feeling.
Marty: Also ich verschwinde dann jetzt, aber ich wollte euch nur sagen, das war für mich alles sehr aufschlussreich.
Lorraine: Sehen wir uns jemals wieder, Marty?
Marty: Das garantier ich dir.
George: Ja Marty.
Marty: George.
George: Ich wollte dir nur danken für deine guten Tipps, das vergess ich dir nie.
Marty: Genau, George. Äh, das war’s dann wohl. Viel Glück, Leute. Ach so, da ist noch was, für den Fall, dass ihr beide mal Kinder habt und eins davon als achtjähriger aus Versehen ein Wohnzimmerteppich in Brand steckt, nehmt ihn nicht zu hart dran.
George: Okay.
Marty: Also dann.
Lorraine: Marty, ein sehr schöner Name.
Doc: Verdammt, wo steckt der Junge? Verdammt. Verdammt, verdammt. Du bist spät dran. Hast du den gar kein Zeitgefühl?
Marty: He, was soll’s? Ich musste mich da erst noch umziehen. Konnte ja wohl schlecht in dem Aufzug zurück. Doc! Der alte hat’s tatsächlich kapiert. Es funktioniert.
Doc: Was?
Marty: Er hat Biff mit einem Schlag erledigt. Ich wusste nicht was er drauf hat. Er hat Biff nie die Meinung gesagt.
Doc: Niemals?
Marty: Nein, wieso? Was ist denn jetzt?
Doc: Äh, alles klar. Jetzt stellen wir deine Ankunftszeit ein. Du bist exakt um diese Zeit abgereist. Und wir schicken dich genau zur selben Zeit zurück. Als ob du nie weggewesen währst. So, ich hab ne Markierung auf die Strasse gepinselt. Irgendwo da drüben. Von da aus fährst du los, Marty. Ich hab genau die Entfernung berechnet, unter Berücksichtigung der Geschwindigkeitsbeschleunigung und des Windwiederstands, retroaktiv von dem Moment an, wo der Blitz in die Uhr einschlägt. Das passiert in genau, in sieben Minuten und 22 Sekunden. Sobald der Wecker rappelt, gibst du Gas.
Marty: Ist klar.
Doc: Ja. Ich glaube, das wäre dann alles.
Marty: Danke.
Doc: Ich danke dir. Wir sehen uns in etwa 30 Jahren.
Marty: Ich hoffe es.
Doc: Mach dir keine Sorgen. Solange du dieses Kabel mit dem Kontakthacken bei einer Geschwindigkeit von 140, in dem Moment, in dem der Blitz in die Uhr einschlägt, berührst, kann nichts mehr passieren.
Marty: Gut.
Doc: Was hat das zu bedeuten?
Marty: Das erfahren sie in 30 Jahren.
Doc: Es verrät mir was über die Zukunft. Nicht wahr? Da sind Informationen drin, über die Zukunft.
Marty: Moment mal.
Doc: Ich hab dich davor gewarnt, Junge. Es könnte grauenvolle Konsequenzen nachsichziehen.
Marty: Doc, Doc, das ist ein Risiko, dass sie eingehen müssen. Ihr Leben hängt davon ab.
Doc: Nein! Ich weigere mich, die Verantwortung dafür zu übernehmen.
Marty: Wenn das so ist, dann sage ich es ihnen jetzt gleich.
Doc: Grundgütiger. Du holst das Kabel. Ich werf das Seil von oben runter.
Marty: Okay. Mach ich.
Doc!
Doc: Na mach schon. Mach schon, beeil dich!
Marty: Alles klar. Hoch damit. Los! Doc!
Doc: Was?
Marty: Ich muss ihnen noch was sagen über die Zukunft! Ich muss ihnen noch was über die Zukunft sagen!
Doc: Was?
Marty: In der Nacht, in der ich wieder in die Zeit zurückreise. Werden sie...
Doc: Ah! Huh!
Marty: Doc!
Doc: Ah. Oh! Los!
Marty: Nein, Doc.
Doc: Die Zeit rennt davon. Du hast nicht mal mehr vier Minuten. Los! Setz dich in den Wagen!
Marty: Verdammt, Doc, warum musstest du den Brief zerreisen? Ich müsste nur mehr Zeit haben. Hey, Moment mal, ich hab so viel Zeit wie ich will. Ich hab ne Zeitmaschine. Ich kann etwas früher zurückkommen und ihn warnen. Okay, 10 Minuten dürften reichen. So, Zeitleitung einschalten, Flux-Kompensator fluxuiert, Maschine läuft, es kann losgehen. Nein. Nicht schon wieder. Na mach schon. Das muss doch nicht sein. Spring an! Mach schon.
Doc: Ah!
Marty: Spring an! Was soll das. Nur noch dieses eine Mal, bitte. Spring an. Verdammt noch mal, komm endlich.
Doc!
Doc: Ja!
Red: Immer die besoffenen Fahrer.
Marty: Wow. Red, du siehst toll aus. Hier sieht alles toll aus. 24 Minuten nach eins. Ich hab noch etwas Zeit. Ich komme, Doc. Nein, nein, nicht schon wieder. Mach schon. Spring an! Hey! Die Lybier!
Other Marty: Nein! Ihr Schweine ihr!
Lybian: Go!
Marty: Doc! Doc. Nein. Sie leben? Eine schusssichere Weste. Woher wussten sie das? Ich hatte doch keine Chance es ihnen zu sagen. Was, ähm, was sollte das ganze Gerede, dass man sich nicht in zukünftige Ereignisse einmischen darf, in die Zeitraumkontinuität?
Doc: Na ja, ich dachte mir, pfeiff drauf.
Marty: Wie weit reisen sie in die Zukunft?
Doc: Sagen wir 30 Jahre. Ist ’ne hübsche runde Zahl.
Marty: Besuchen sie mich, wenn sie da sind, ja? Ich bin dann etwa 47.
Doc: Versprochen.
Marty: Seien sie vorsichtig.
Doc: Du auch.
Marty: Gut. Mach’s gut Einy. Ähm, passen sie beim Wiedereintritt in die Zeit auf, da ist’s ein bisschen holprig.
Doc: Hm, mach ich.
Marty: Was für ein Alptraum.
Linda: Falls Paul anruft, sag ihm, ich arbeite heute länger in der Boutique.
David: Linda, erstens bin ich nicht dein Anrufbeantworter, zweitens hat jemand namens Greg oder Craig schon ein paar Mal für dich angerufen.
Linda: Welcher war’s nun? Greg oder Craig?
David: Keine Ahnung, ich kann mir nicht alle deine Typen merken.
Marty: Hey! Was zum Teufel ist das hier?
Linda: Frühstück.
David: Hast du heute Nacht schon wieder in deinen Klamotten geschlafen?
Marty: Ja, ich, eh, ja, wie, wie läufst du denn rum, Dave?
David: Marty, ich trage im Büro grundsätzlich einen Anzug. Sonst alles klar?
Marty: Ja.
Lorraine: Ich wäre mit einer Revanche einverstanden.
George: Oh, mit einer Revanche? Hast du geschummelt?
Lorraine: Nein.
George: Hallo.
Lorraine: Guten Morgen.
Marty: Mom, Dad!
George: Was ist? Hast du dich verletzt?
Lorraine: Marty. Was ist mit dir?
Marty: Ehrlich. Ihr seht umwerfend aus. Mom, du, du bist ja so schlank.
Lorraine: Vielen Dank, Marty. George. Morgen, Schlafmütze.
Marty: Guten Morgen.
Lorraine: Guten Morgen, Dave.
David: Guten Morgen, Mom.
Lorraine: Linda.
Linda: Guten Morgen, Mom. Marty, hab ich vergessen. Jennifer Parker hat angerufen.
Lorraine: Oh, sie gefällt mir sehr gut, Marty. Sie ist so ein hübsches Mädchen. Hast du heute Abend nicht die grosse Verabredung?
Marty: Was? Was, Mom?
Lorraine: Fährst du denn nicht heute mit ihr raus zum See? Das plant ihr doch schon seit zwei Wochen.
Marty: Ja, Mom. Das war mal im Gespräch, aber wir können nicht zum See fahren. Der Wagen ist im Eimer.
George: Im Eimer?
David: Im Eimer, aber wie konnte denn das passieren?
George: Beruhigt euch Kinder, ich bin sicher, der Wagen ist in Ordnung. Siehst du, da ist er. Biff bringt ihn gerade auf Fordermann. Äh, tja, Biff, ich kann mich doch darauf verlassen, dass der Wagen zweimal eingewachst wird und nicht bloss einmal.
Biff: Bin gleich mit dem zweiten Durchgang fertig.
George: Ähm, eh, Biff, ich will nicht angeflunkert werden.
Biff: Tut mir, tut mir, tut mir leid, Mister McFly. Ich wollte sagen, ich fang jetzt mit dem zweiten Durchgang an.
George: Na gut, Biff. Was für ein Charakter, versucht sich doch immer wieder durchzumogeln. Seit der Schule muss ich Biff zeigen, wo es lang geht. Obwohl, wenn er nicht gewesen wäre...
Lorraine: Hätten wir uns nie ineinander verliebt.
George: So ist es.
Biff: Mister McFly, Mister McFly, das hier ist gerade gekommen. Oh, hi Marty. Ich glaub, das ist ihr neues Buch.
Lorraine: Was für eine Überraschung. Oh Schatz, dein erster Roman.
George: Wie ich euch immer gesagt habe, wenn man sich nur ordentlich bemüht, kann man alles auf die Beine stellen.
Biff: Oh Marty, Marty, hier sind die Schlüssel. Der Wagen ist frisch eingewachst, für deinen Ausflug.
Marty: Schlüssel?
Jennifer: Wie wär’s mit ’ner Spazierfahrt, Mister?
Marty: Jennifer. Ich wusste schon gar nicht mehr, wie du aussiehst. Lass dich mal ansehen.
Jennifer: Marty, nun tu’ doch nicht so, als hättest du mich ’ne Woche lang nicht gesehen.
Marty: Hab ich auch nicht.
Jennifer: Alles klar? Ist alles mit dir in Ordnung?
Marty: Ja. Das ist alles echt toll.
Doc: Marty. Du musst mit mir zurückkommen.
Marty: Wohin?
Doc: Zurück in die Zukunft.
Marty: Moment mal, was soll denn das werden, Doc?
Doc: Ich brauch Kraftstoff. Marty, worauf wartest du? Schnell steig ein.
Marty: Nein, nein, Doc. Bin gerade erst angekommen, okay. Jennifer ist hier. Wir wollten mit dem neuen Wagen ’ne Spritztour machen.
Doc: Na gut, nehmen wir sie mit. Sie betrifft das genauso.
Marty: Nicht so schnell, Doc. Wo, Wovon sprechen sie? Was passiert mit uns in der Zukunft? Werden wir da Idioten oder so was in der Richtung?
Doc: Nein, nein, nein, nein, nein Marty. Ihr beide, du und Jennifer, ihr seid okay. Es sind eure Kinder, Marty. Wir müssen was für eure Kinder tun.
Marty: Hey Doc, wir sollten noch ’n Stück zurücksetzen. Auf der Strasse schaffen wir sonst nie die 140.
Doc: Strassen? Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Strassen.
Zurück in die Zukunft II: Als Doc, Marty und Jennifer in der Zukunft ankommen, kann
man den DeLorean sehr weich auf dem Boden landen sehen, aber man
bemerkt, dass die Radaufhängung nicht auf das Gewicht des
Autos reagiert, was bedeutet, dass das Auto zu leicht ist, um echt
zu sein.