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Eine detektivische Suche

Zurück in die Zukunft => Teil IV



Montag, 8. September 1885, 8:18 vormittags
Eine Lokomotive rast eine Schienenstrecke entlang. Sie schiebt einen
DeLorean vor sich her. Doktor Emmett Brown befindet sich an der Spitze der
Lok und schickt sich an, auf den DeLorean zu springen. Plötzlich ertönt
das Signalhorn der Lok. Doc dreht sich erstaunt um und erblickt Clara
Clayton im Führerstand.

Clara: Emmett!
Doc: Clara!
Clara: Ich liebe dich!
Aus dem Inneren des DeLorean meldet sich Marty McFly über Funk
Marty: Doc? Doc, was ist denn los mit Ihnen?
Doc: Clara ist da. Sie ist auf der Lokomotive!
Marty: Clara? Perfekt.
Doc: Sie ist im Führerstand. Ich muss zurück und sie holen.
Marty sieht, wie sie in diesem Moment an der Windmühle
vorbeirasen.

Marty: Die Windmühle! Doc, die Windmühle! Wir haben schon über 50
drauf. Das schaffen Sie niemals.
Doc: Dann müssen wir sie eben mitnehmen. Marty, sag mir weiter das
Tempo durch.
Doc steckt das Walkie-Talkie in die Manteltasche und dreht sich zu
Clara um.

Doc: Clara! Komm, kletter zu mir rüber!
Clara: Ich weiß nicht, ob ich das kann.
Doc: Aber natürlich! Bloß nicht nach unten gucken. Na los, Schatz!
Clara klettert aus dem Führerstand und tritt auf den schmalen Rand, der
um die Lok herumführt. Doc klettert ihr auf dem umgekehrten Weg
entgegen.

Marty: 60 Meilen pro Stunde, Doc!
Doc: Das machst du prima! Setz einen Fuß vor den anderen. Komm
schon, es ist ja nicht mehr weit!
Clara: Ich trau mich nicht. Ich habe Angst!
Marty: 70!
Doc: Nun komm schon, Clara. Schön festhalten. Es ist nicht mehr
weit! Du schaffst es! Komm zu mir. Schön langsam und nicht runtergucken.
Gib mir deine Hand!
Marty: Doc, jeden Augenblick wird Phase Rot gezündeeeet!!!!!
Der rote Superzündi explodiert im Kessel. Der plötzliche Druckanstieg
im Kessel lässt den Schornstein der Lokomotive bersten. Der Qualm färbt
sich rot. Durch die Beschleunigung verliert Clara den Halt, bleibt jedoch
mit dem Saum ihres Kleides an einem Vorsprung hängen.

Clara: Aaahh! hängt kopfüber von der Lok herunter
Doc: erschrocken Clara!
Der DeLorean hebt mit den Vorderrädern von den Schienen ab.
Marty: erschrickt Hooaaa...!
Clara: Eemmeetttt!
Der DeLorean sinkt wieder auf die Schienen herab. Im Inneren wird das
Hoverboard vom Rücksitz in den Frontbereich geschleudert.

Clara: Ich versuch zu dir rüber zu kommen!
Doc: OK. Clara. Halt dich fest!
Clara: OK.
Marty wendet seinen Blick entsetzt ab. Dabei entdeckt er das
Hoverboard.

Marty: Doc! Ich schick Ihnen das Hoverboard rüber.
Doc nickt. Marty hält das Hoverboard aus dem DeLorean.
Doc: Marty! Pass auf!
Marty blickt wieder in Fahrtrichtung und sieht, dass sie auf eine
Absperrung des toten Gleises zurasen.

Marty: erschrocken Hooahh...
Marty zieht sich schnell in den DeLorean zurück. Die Lok rast durch die
Bretterwand, die das Ende des Gleises in einer Viertelmeile ankündigt. Das
Holz fliegt ihm um die Ohren. Claras Kleid reißt weiter ein.

Clara: Emmett, Hilfe!
Doc: Halt dich fest, Clara rutscht selbst beinahe ab
Huh, huhoo... !
Marty bringt das Hoverboard in Stellung
Marty: Doc, sind Sie bereit, Doc?
Doc nickt angestrengt. Marty lässt das Hoverboard los, das hinter dem
DeLorean zurückbleibt. Doc erwischt den Haltebügel des Hoverboards.

Marty: begeistert Ja! Ja!
Doc kann sich auf dem Brett umdrehen und zu Clara schweben.
Clara: Emmett!
Doc: Ich kommeeee!
Claras Kleid reißt in dem Augenblick, in dem Doc bei ihr ankommt. Doc
fängt sie auf.

Marty: erleichtert Ja!
Doc schwebt, Clara verzückt auf Händen tragend, von der Lokomotive weg.
Sie werden langsamer und halten schließlich an, während die Lokomotive die
Schlucht erreicht. Entgeistert sieht Clara ein helles Aufleuchten vor der
Lok und eine zweispurige Feuerfährte über das Ende der Brücke
hinausrasen.

Doc: jubelt Jaah, Marty! wirft dem Zug Luftküsse
hinterher.
Die Lokomotive kracht durch die letzte Absperrung, fährt über das
Brückenende und fällt in den Abgrund. Doc läuft los, doch dann explodiert
die Lok beim Aufprall. Doc dreht sich zu Clara um und drückt sie auf den
Boden.

Doc: In Deckung!
Die Staubwolke braust knapp an ihnen vorbei nach oben. Einige
Erdbrocken treffen Doc und Clara. Als die Wolke über ihnen davonstiebt,
rappeln sie sich wieder auf. Doc läuft zum Abgrund und schaut hinunter.
Clara folgt ihm und betrachtet ebenfalls das Wrack der Lok. Doc lächelt.
Clara sieht abwechselnd in die Schlucht und zu Doc.

Clara: langsam Er ist nicht tot, nicht wahr?
Doc: nickt Er ist zuhause. 1985. Ich hoffe es.
Clara: Und wir sind geflogen...
Sie schaut zum Hoverboard zurück, das ein Stück weiter weg knapp über
dem Boden schwebt.

Doc: Jjjaaah, das hat Marty mal aus der Zukunft mitgebracht... Aus
unserer Zukunft meine ich, ehehe.
Clara: Marty?
Doc: Äh, Clint. Marty ist sein richtiger Name, Marty McFly.
Clara: McFly? Wie dieser Seamus McFly.
Doc: Präzise. Marty ist sein Ururenkel.
Clara: Oh...
Sie gehen wieder zurück. Man hört Pferdegetrappel, und kurz darauf
kommt der Deputy mit einigen Leuten angeritten. Doc gibt dem Hoverboard
schnell einen Kick, der es hinter einen Busch befördert.

Deputy: Doctor Brown? Miss Clayton? Der Lokführer hat uns die
Entführung der Lokomotive durch zwei maskierte Männer gemeldet. Deswegen
ritten wir her. Konnten Sie beobachten, was das für eine Explosion war?
Lokführer: zeigt auf Doc Das ist doch der Entführer! Ich
erkenne die weißen Haare. Und hey, das Tuch um den Hals! Er hatte sich
damit maskiert. Er ist es, Sheriff, ich weiß es genau!
Deputy: Deputy. Nun, Doktor Brown, stimmt es, was dieser Herr
behauptet? Haben Sie mit der Entführung etwas zu tun?
Doc macht ein paar fahrige Gesten und öffnet den Mund, wird aber sofort
unterbrochen:

Lokführer: Da war noch einer dabei, so einer mit Hut und Poncho.
Der war auch maskiert.
2. Hilfssheriff: Das passt auf diesen Eastwood, den, der Tannen
niedergeschlagen hat. Er ist doch Ihr Freund, Doktor Brown?
Lokführer: Da sehen Sie es, Sheriff, er war es, verhaften Sie ihn.
Und suchen Sie den anderen!
Deputy: Deputy! Doktor Brown, würden Sie sich bitte zu diesen
Beschuldigungen äußern?
Ein zweiter Hilfssheriff kommt angeritten. Er führt zwei herrenlose
Pferde am Zügel mit sich. Doc druckst herum, wird jedoch abermals
unterbrochen, bevor er etwas sagen kann:

3. Hilfssheriff: Ich habe hier zwei herrenlose Pferde gefunden. Die
hat vor kurzem noch jemand geritten.
Lokführer: Das sind bestimmt seine Pferde, Sheriff, ganz sicher!
Der Deputy dreht sich verärgert zum Lokführer um, der ihn ansieht und
eifrig nickt, während er auf Doc zeigt.

Deputy: Hören Sie, Mister, zum letzten Mal: Ich bin nicht Sheriff,
sondern Deputy! Würden Sie also so freundlich sein und Ihren Mund halten,
damit wir endlich hören können, was Doktor Brown zu sagen hat?
Der Lokführer schweigt. Der Deputy dreht sich zu Doc um. Aller Augen
sind auf Doc gerichtet. Clara schaltet blitzschnell.

Clara: Dieser Tannen hatte mich entführt! Er wollte Emmett töten
und mich für sich haben.
Doc blickt Clara erstaunt an.
Deputy: Was sagen Sie da?
Clara: Es stimmt, er hatte mich gefesselt hierhergebracht. Nicht
wahr, Emmett?
Sie sieht Doc mit erschütterter Miene an. Nun schaltet Doc
seinerseits.

Doc: Ja, er hatte sich ihr schon auf der Feier genähert. Deswegen
wollte er mich töten. Dafür gibt es viele Zeugen. Zum Glück konnte
Eastwood ihn heute niederschlagen. jetzt sieht Clara Doc erstaunt an,
die davon noch nichts wusste
Ich hätte Ihnen sofort Bescheid gesagt,
Deputy, aber ich brauchte erst Klarheit über Clara. wird scheinbar
panisch
Wir hatten gedacht, dass sie in Lebensgefahr sei! So wie
Tannen sich ausgedrückt hatte... Deswegen hatten wir die Lok gestohlen,
kein Pferd wäre so schnell hier gewesen. Wir kriegten sie nur nicht mehr
gestoppt, ich weiß auch nicht, irgendwas klemmte. Eastwood hatte mich
rausgeworfen und bis zum Schluss versucht, die Lok anzuhalten. Der arme
Junge ist mit ihr in die Schlucht gestürzt!
Deputy: zweifelnd Eine äußerst ungewöhnliche
Geschichte...
Lokführer: eingeschnappt An meiner Lok hat noch nie
was...
Doc: Zum Glück fand ich Clara unverletzt und konnte sie befreien.
Clara: haucht Emmett, ich habe es nur dir zu verdanken,
dass ich noch lebe. Ich liebe dich.
Sie fällt ihrem Retter um den Hals
Doc: Ich bin so froh, dass dir nichts geschehen ist. wendet
sich an den Hilfssheriff
Hören Sie, Deputy, ich werde für den
Schaden aufkommen. Ich bin sicher, dass ich der Eisenbahngesellschaft eine
Ersatz-Lokomotive besorgen oder finanzieren kann. Wenn es sein muss, werde
ich mit meinen eigenen Händen eine neue schmieden. Und sollte einer der
Reisenden nicht bis zum nächsten Zug am Freitag morgen warten können,
bezahle ich seine Weiterfahrt per Kutsche oder wie auch immer.
Deputy: eindringlich Sie hätten zu mir kommen sollen,
Doktor Brown. Na schön, ich spreche mit den Reisenden und telegrafiere der
Eisenbahngesellschaft.
Lokführer: Was? Sie verhaften ihn nicht, Sheriff? Sie glauben ihm
das?
Der Deputy atmet einmal tief durch.
Deputy: Nein, ich werde ihn nicht verhaften. Doktor Brown genießt
einen guten Ruf, er gilt als zuverlässiger Hufschmied. Und ich glaube
nicht einfach nur ihm, sondern Miss Claytons Aussage hat für mich
ebenfalls einen erheblichen Wert. Sie kommt als neue Lehrerin in unsere
Stadt und muss gleich etwas so Schreckliches erleben. Warum haben die drei
nicht die Stadt einfach mit dem Zug verlassen, und zwar auf dem richtigen
Weg, hm?
Der Lokführer weiß darauf keine Antwort. Doc steigt auf sein Pferd und
hilft Clara, hinter sich aufzusteigen. Zusammen mit dem Deputy und seinen
Männern reiten sie in die Stadt zurück. An der Hufschmiede steigen Doc und
Clara ab, während der Deputy zum Sheriff weiterreitet.

Doc: Und ich liebe dich. Danke. Für die Notlüge.
Clara: Ich bin nur froh, dass keiner von den Zuginsassen dabei war.
Die hätten sich sicherlich an mich erinnert.
Doc sieht sie fragend an, aber sie bleibt die Erklärung schuldig:
Clara: Jetzt will ich aber genau erfahren, wer du bist und woher du
kommst.
Doc: Keine Sorge, ich werde dir alles haarklein erzählen. Aber das
dauert.
Sie betreten die Schmiede.


Montag, 8. September 1885, 17:08 nachmittags
Der Sonnenuntergang ist zu sehen. Die Kamera schwenkt zur Schmiede. Clara
läuft erschrocken aus der Eingangstür und lehnt sich dann schwer atmend an
die Außenwand. Sekunden später folgt ihr Doc, läuft an ihr vorbei, mühsam
ein randvolles Glas Wasser balancierend, um nichts zu verschütten. Das
gelingt ihm nur unzulänglich. Er stoppt verwundert, weil er Clara nirgends
sieht, die hinter ihm steht. Dann hört er aber ihren Atem und dreht sich
um. Er geht zu ihr.

Doc: nachsichtig Geht's wieder? Hier... reicht ihr
das nur noch halbvolle Glas

Clara nimmt einen Schluck und beruhigt sich ein wenig, bevor sie
langsam nickt.

Doc: Entschuldige bitte, ich wollte so behutsam sein wie ich
konnte...
Clara: Es ist nicht deine Schuld. Nur der Schock, dass ich
eigentlich tot sein müsste! Clayton-Schlucht, welch grauenhafte
Vorstellung...
Doc: Tja, Manipulationen an der Zeitlinie sind sehr gefährlich.
Clara sieht ihn an.
Doc: hastig Aaaber diesmal bin ich heilfroh.
Clara: Die Schlucht hätte auch meinen Namen tragen können, wenn du
in die Zeitmaschine eingestiegen wärst, bevor ich die Lokomotive erreicht
hatte.
Doc: erschrocken Ich hätte die Signalpfeife nicht gehört,
wir wären nach 1985 versetzt worden und du... Großer Gott! hält sich
die Hand vor den Mund

Bürgermeister: ruft von ferne Emmett!
Doc: erschrickt sich erneut Hubert!
Der Bürgermeister trifft bei Doc und Clara ein.
Bürgermeister: Ich habe gute Nachricht von der
Eisenbahngesellschaft, Emmett. Sie sind mit Ihrem Vorschlag einverstanden
und werden nächste Woche jemanden herschicken, der die Angelegenheit mit
Ihnen bespricht.
Doc: Öhh, gut.
Bürgermeister: Und Ihnen, Miss Clayton, möchte ich von Herzen alles
Gute wünschen. Als Bürgermeister von Hill Valley bedaure ich den Vorfall
außerordentlich. Ich hoffe, dass Sie diesen Schrecken vergessen können und
sich hier bald heimisch fühlen werden.
Clara: Sie sind sehr freundlich, danke.
Bürgermeister: Wenn ich bedenke, dass unsere neue Lehrerin in die
Schlucht gestürzt wäre! So etwas darf in unserer Stadt nie wieder
vorkommen. Damit wir uns immer daran erinnern, habe ich soeben verfügt,
die Shonash-Schlucht vom heutigen Tage an Eastwood-Schlucht zu nennen.
Jeder Reisende, der nach Hill Valley kommt, soll von diesem Ereignis hören
und den Namen des Helden kennenlernen, der sich Tannen gestellt hat und
sein Leben bei Ihrer Rettung verlor.
Doc und Clara wechseln einen bedeutsamen Blick.
Doc: Eine wunderbare Idee, danke, Hubert.
Bürgermeister: Ach übrigens, sobald in den nächsten Tagen unser
Gerichtsgebäude fertiggestellt ist, findet dort der Prozess wegen des
Überfalls der Postkutsche gegen Tannen statt. Dass er Ihr Leben bedroht
hat, soll ebenfalls zur Sprache kommen. Ich komme eben vom Richter. Würden
Sie als Zeuge aussagen?
Doc: Aber mit Vergnügen.
Bürgermeister: Gut wir sehen uns dann. tippt grüßend an seinen
Hut
Ma'am.
Der Bürgermeister geht. Clara betrachtet nachdenklich den Mond am
Nachthimmel.

Clara: Emmett, wird es wirklich eine Fahrt zum Mond geben?
Doc: Einen Flug, ja, das erste Mal am 21.7.1969.
Clara: versonnen Ich würde das so gerne sehen. Könntest du
nicht eine neue Zeitmaschine bauen?
Doc: neigt unwillig den Kopf Clara...
Clara: Bitte, das kannst du mir nicht abschlagen. Wir werden es uns
nur ansehen und in keinster Weise eingreifen.
Doc: macht eine allumfassende Bewegung In dieser Zeit gibt
es die nötige Elektronik noch gar nicht. Die müsste ich erst erfinden, das
kann Jahre oder Jahrzehnte dauern.
Clara: Wenn es einer schaffen kann, dann du.


Freitag, 12. September 1885, 13:57 nachmittags
In einem Verhandlungssaal des Gerichtsgebäudes sitzen die Geschworenen an
einer Seite auf separaten Bänken. Der Staatsanwalt sitzt alleine am
Anklagetisch. Am Nebentisch sitzt der Verteidiger, Buford Tannen und seine
drei Bandenmitglieder. Der Deputy und die anderen Hilfssheriffs bewachen
die wichtigsten Ausgänge. Die Sitze für das Publikum sind bis auf den
letzten Platz gefüllt. Der Richter betritt den Raum.

Saaldiener: Erheben Sie sich!
Alle Anwesenden stehen auf. Der Richter geht zu seinem Platz und setzt
sich.

Richter: Ich erkläre hiermit die Verhandlung „Der Staat Kalifornien
gegen Buford, genannt Mad Dog Tannen“ für eröffnet.
Buford: beherrscht sich nur mühsam, murmelt Ich hasse
diesen Namen...
Richter: Mister Buford, Sie und ihre Begleiter werden des Überfalls
auf die Postkutsche beschuldigt, sowie der Entführung von Miss Clayton und
des versuchten Mordes an Doktor Brown und Mister Eastwood...
Buford: hört zu ersten Mal von der Entführung
Entführung??
Überblendung
Staatsanwalt: Sie sind also an diesem Sonntag überfallen worden?
Postkuscher: Ja, das ist richtig. Es waren vier maskierte Männer.
Sie haben mich angehalten und...
Staatsanwalt: Sehen Sie diese vier Männer hier im Saal?
Postkutscher: Und ob. Es sind die vier Angeklagten.
Staatsanwalt: Ich habe keine weiteren Fragen.
Richter: Ihr Zeuge, Herr Verteidiger.
Verteidiger: Nun, Sie sagten, die vier Männer seien maskiert
gewesen. Wie können Sie sich dann sicher sein, in den vier hier anwesenden
Herren die Verbrecher wiederzuerkennen, die Sie überfallen haben?
Postkutscher: Ähh...
Überblendung
Verteidiger: Miss Clayton, Sie behaupten, Mister Tannen habe Sie
entführt. Dann erklären Sie uns doch einmal, weshalb Sie mit ihm zwei Tage
zuvor getanzt haben.
Clara: Er hatte Emmett, ich meine Doktor Brown, gedroht, ihn zu
erschießen. Als er mich sah, wollte er mit mir tanzen. Ich willigte ein,
um Emm... Doktor Browns Leben zu schützen. Doch dann wollte er mich für
käufliche Liebe haben, also trat ich ihn vor sein Schienbein.
Gelächter im Publikum.
Clara: Montag früh zerrte er mich aus meinem Haus...
Buford springt auf und zeigt wutentbrannt auf Clara.
Buford: Das ist eine Lüge! Diese Weibsstück erzählt nur dreckige
Lügen! Das hat ihr der Hufschmied gesagt! Dieser dreckige Lügner!!
Stimmengemurmel im Publikum.
Richter: ermahnend Ruhe! Mister Buford, setzten Sie sich
wieder! Und zügeln Sie Ihr Temperament.
Buford setzt sich murrend. Der Verteidiger wendet sich wieder an
Clara.

Verteidiger: Doch für diese Aufforderung zu käuflicher Liebe, wie
Sie sagen, gibt es nur Ihre Aussage. Niemand sonst will sich daran
erinnern. Die auf der Tanzfläche anwesenden Personen haben nur den Tritt
gesehen. Vielleicht haben Sie Ihren Freund nur provoziert? Sie wollten ihn
mit Doktor Brown eifersüchtig machen?
Clara: zutiefst empört Erlauben Sie mal...
Buford: hämisch lachend Hahahaha!
Staatsanwalt: Einspruch!
Richter: Stattgegeben. Herr Verteidiger, Ihre Spekulationen sind
hier unangebracht.
Überblendung
Verteidiger: Doktor Brown, worum ging es bei dem Streit?
Doc: Er hatte mich für das Beschlagen seines Pferdes nicht bezahlt.
Als das Pferd später sein Eisen verlor, verlangte er 80 Dollar für den
Verlust.
Verteidiger: Und hatten Sie das Eisen nicht vielleicht vorsätzlich
fehlerhaft angebracht, so dass sein Pferd es verlieren musste?
Buford: springt auf Ja, das hat er extra gemacht!
Staatsanwalt: Einspruch!
Richter: Mister Buford, ich muss Sie noch einmal ermahnen, sich
hier im Gerichtssaal anständig zu benehmen. Ich werde die Frage dennoch
zulassen. Antworten Sie bitte, Doktor Brown.
Doc: zum Verteidiger Sie machen sich lächerlich. Wenn man
die Pferde nicht zuschande reitet, verlieren sie meine Eisen nicht. Ich
hatte ihm ja sogar angeboten, sein Pferd neu zu beschlagen.
Verteidiger: überrascht So... Und was antwortete er
daraufhin?
Doc: triumphierend Er gab an, sein Pferd erschossen zu
haben!
Stimmengemurmel im Publikum. Der Richter schlägt mit dem Hammer
mehrmals auf das Schlagholz.
Überblendung

Staatsanwalt: hält sein Plädoyer Verehrte Geschworene, der
Herr Verteidiger hat eine abstruse Geschichte über Eifersucht zu
konstruieren versucht. Tatsache ist jedoch, dass Mister Tannen und Doktor
Brown bereits Tage vor Miss Claytons Eintreffen miteinander im Streit
lagen. Doktor Brown genießt einen untadeligen Ruf sowohl als Hufschmied
als auch als Bürger von Hill Valley. Miss Clayton hat als erst kürzlich
neu eingetroffene Lehrerin ebenfalls keinen Grund, Streit mit einem Mann
zu beginnen, den sie bislang nicht gekannt hatte. Wie kämen wir dazu, an
ihren Worten zu zweifeln? Bezogen auf den Postkutschenüberfall meinte der
Herr Verteidiger, es lägen nur Indizienbeweise vor, da die Männer maskiert
waren. Im Laufe der Verhandlungen haben sich aber viele Zeugen gefunden,
die schon einen Tag zuvor, auf dem Stadtfest, die Ankündigung von Mister
Tannen, die Postkutsche zu überfallen, gehört haben. Es erscheint mir
schon sehr seltsam, dass die vier später davon abgekommen sein und sich
vier andere Männer gefunden haben sollen, die an ihrer Stelle den Überfall
begangen haben, und das auch noch genauso gekleidet...
Überblendung
Saaldiener: verliest einen Zettel „Wir die Geschworenen
des Staates Kalifornien befinden Mister Buford Tannen und seine drei
Mitstreiter in allen Punkten der Anklage für schuldig.“
Richter: Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil: Sie, Mister
Buford Tannen und Ihre drei Freunde werden wegen Überfalls, Entführung und
versuchtem Mord zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Deputy,
nehmen Sie sie in Gewahrsam. Die Sitzung ist geschlossen.
Der Richter schlägt mit dem Hammer. Die Hilfssheriffs stellen Buford
auf die Beine. Dieser beginnt sich zu wehren und sieht Doc und Clara
an.

Buford: Ich werde mich an dir rächen für deine Lügen, verlass dich
drauf, Hufschmied. Und Sie, Sie werden mir gehören, Clara Clayton.
Verlassen Sie sich darauf, eines Tages werden Sie meine Frau sein!
Buford und die anderen werden von den Hilfssheriffs gewaltsam
abgeführt.



Freitag, 12. September 1885, 18:35 abends
Alle verlassen das Gerichtsgebäude. Inzwischen ist es bereits dunkel
geworden.

Clara: erleichtert, wieder draußen zu sein Was für ein
schrecklicher Mensch. Bin ich froh, dass er für immer im Gefängnis sitzen
wird.
Doc will gerade antworten, da meint er, in weiter Entfernung und kaum
hörbar kurz hintereinander drei leise Knallgeräusche zu hören, die ihm
beängstigend vertraut vorkommen. Erstaunt blickt er sich um, es ist aber
zu dunkel, um irgend etwas erkennen zu können. Niemandem sonst scheint
etwas aufgefallen zu sein, daher ist er sich nicht sicher, ob er sich es
nur eingebildet hat.

Clara: Was hast du, Emmett?
Doc: Äh, nichts, ich bin auch froh, nie wieder etwas von Tannen
oder seiner Bande sehen zu müssen. Und keine Angst, seine Drohungen wird
er nie in die Tat umsetzen können. Ein ausreichendes Alarmsystem werde ich
noch hinkriegen. Ich glaube aber nicht, dass er es jemals schafft
auszubrechen.


Freitag, 12. September 1885, 18:47 abends
Durch die Dunkelheit vor neugierigen Blicken geschützt, landet vor der
Delgado-Mine ein fremdartiger Flugkörper auf den Schienen. Silhouette und
Betriebsgeräusche erinnern an eine Lokomotive. Die merkwürdige Maschine
rollt in die Mine und zerstört dabei leicht den etwas zu niedrigen
Tunneleingang. Kurz darauf verlässt eine dunkle Gestalt die Höhle und
schleicht geduckt in Richtung Hill Valley davon. Wenige Minuten später
deutet nichts mehr daraufhin, dass hier soeben jemand gewesen ist.


Samstag, 13.September 1885, 0:01 nachts
Eine Gestalt huscht durch Hill Valley, läuft von Haus zu Haus und liest
sich die Beschriftungen durch. Im schwachen Licht des Saloons erkennt man,
dass es sich um eine Frau handelt. Als einige Betrunkene den Saloon
verlassen, duckt sie sich tiefer in die Häuserschatten. Dann huscht sie
schnell am Saloon vorbei. An der Schmiede scheint sie gefunden zu haben,
was sie sucht. Nachdem sie die Beschriftung entziffert hat, sucht sie eine
Möglichkeit, das Haus zu betreten. Die Tür ist verschlossen, aber ein
Fenster steht leicht offen. Sie kann es weiter öffnen und klettert
hinein.

Frauenstimme: flüsternd Doktor Brown, wachen Sie auf!
lauter Doktor Brown!!
Doc: erwacht Huh? Was war das?
Er richtet sich halb im Bett auf und zündet rasch eine Kerze an, sieht
die Frau im Flackerlicht aber nur undeutlich. Sie jedoch erkennt ihn und
fällt ihm um den Hals.

Frau: Doktor Brown, Doktor Brown!! Endlich habe ich Sie gefunden.
Sie müssen mir helfen!!
Clara erwacht und dreht sich zu Doc um. Sie richtet sich konsterniert
auf, als sie eine Unbekannte in ihrem Bett um Docs Hals hängen sieht.

Clara: Emmett...!!!
Doc: überrascht, reagiert aber nachsichtig Nanana, wo
drückt's uns denn?
Er schiebt die Unbekannte sanft von sich weg, um ihr Gesicht zu sehen.
Es ist Jennifer!

Doc: erschrickt fürchterlich Haaaaaah!!!!
Haahhhhaaaaaah!!!!
Jennifer: Doktor Brown. Ich bin's, Jennifer!
Doc: atemlos Nein, das ist unmöglich! Wieso solltest du
zurückkehren?
Clara: sieht den Schreck in seinen und die Angst in ihren
Augen
Emmett, wer ist diese Person?
Doc: Clara, hehe, es ist nicht so, wie es aussieht... Das ist
Jennifer, Martys Freundin.
Clara: Martys Freundin?
Doc: Ja, und zukünftige Frau. zu Jennifer Was in Sir
Isaac Newtons Namen machst du hier?
Jennifer: panisch Doktor Brown, Marty ist verschwunden!
Doc: verwundert Verschwunden? Wie meinst du das, wohin
verschwunden?
Jennifer: Er hat sich vor meinen Augen aufgelöst!!
Doc: erschrickt sich wieder Haah, aufgelöst?? Wie
aufgelöst??
Jennifer: weint fast Einfach so in Luft! Er wurde
plötzlich durchsichtig.
Doc sieht sie entsetzt an und zittert am ganzen Körper. Clara zündet
eine Petroleumlampe an. Erstaunt mustert sie Jennifers fremde
Kleidung.

Jennifer: Er sagte, es wäre etwas in der Zeit passiert, und ich
sollte Sie suchen, Sie wären im Wilden Westen! Doktor Brown, Sie müssen
mir helfen.!
Doc: zittert noch immer Hhhhh hhhhh....
Dann springt er plötzlich aus dem Bett und läuft aus dem Raum. Er kommt
wieder zurück mit einem Foto und hält es in den Schein der Lampe. Auf dem
Foto sieht man ihn neben der gerade eingeweihten Rathausuhr stehen. Auf
der anderen Seite der Uhr steht... niemand.

Doc: Großer Gott! Nein, das kann nicht sein, das darf nicht sein!
Das kann doch nur ein Traum sein! sinkt vor dem Foto auf den
Boden

Clara: Emmett, ich verstehe nicht, was ist mit Marty geschehen?
Doc: Wie konnte ich nur so leichtsinnig sein. Diese Zeitmaschine
ist nur noch ein einziger Alptraum! Wenn ich sie doch nur nicht erfunden
hätte! erinnert sich an Claras Frage Offensichtlich ist der
Zeitablauf so verändert worden, dass Martys Existenz ausgelöscht wurde.
Irgendetwas ist passiert, und er wurde nie geboren. Anders kann ich mir
das...
Clara: Wie meinst du das, er wurde nie geboren? Wir haben ihn doch
noch bis letzten Montag gesehen...
Doc: Jaaaa, das ist kompliziert... Zeiten lassen sich manipulieren,
ich habe dir ja davon erzählt...
Jennifer: Dann können wir die Zeit wieder so ändern, dass Marty
lebt?
Doc: Ja, doch dazu werden wir zurück in die Zukunft fahren müssen.
steht entschlossen auf Wo hast du den DeLorean versteckt?
Jennifer: Ich bin nicht mit dem DeLorean hier. Der Wagen wurde
zerstört. Marty konnte mir davon noch berichten. Ich bin zur Bahnstrecke
gelaufen, wo er sagte, und fand die Trümmer.
Doc: überrascht Wie bist du dann hierhergekommen?
Jennifer: Mit Ihrer Zeitmaschine. Ihrer zweiten meine ich. Ich habe
in den Geschichtsbüchern...
Doc: sieht Clara erstaunt an zweite Zeitmaschine? Ich habe
keine Zeitmaschine gebaut...
Jennifer: ...nach Ihnen gesucht. Sie hatten einem Museum Ihre
Lo...
Doc: Nein! Erzähle mir nichts davon! Das könnte die Zukunft schon
wieder entscheidend verändern. Ich werde also eine neue Zeitmaschine
erfinden und du wirst sie in einem Museum finden. Das genügt schon
vollauf.
Jennifer: Aber erst mal können wir doch mit ihr zurück in die
Zukunft fahren und Marty retten.
Doc: Nein! Ich darf unter keinen Umständen die Zeitmaschine sehen
oder auch nur Teile von ihr in die Hände bekommen! Wenn ich ihren Aufbau
kenne, hat das Einfluss auf meine Erfindung hier und jetzt. Nein, ich muss
sie ganz selbstständig entwickeln und bauen, mit eigenen Ideen und
Materialien aus dieser Zeit.
Clara: Du sagtest, das könnte Jahre oder Jahrzehnte dauern...
Jennifer: Was?? Solange können wir unmöglich warten, wir müssen
Marty sofort helfen.
Doc: fasst Jennifer an den Schultern Jennifer, hör mir zu.
Das alles passiert erst in einhundert Jahren. Glaub mir, wir haben
durchaus Jahre oder gar Jahrzehnte Zeit, um ihn zu retten. Wichtig ist
nur, dass ich sofort mit der Planung beginne.
Jennifer: sinkt auf dem Bett zusammen in Ordnung... ich
bin müde... ich habe eine Woche lang nach Ihnen gesucht und kaum
geschlafen.
Clara: Legen Sie sich hin, Miss äh... Jennifer...
Jennifer: Parker. Jennifer Parker. Und wer sind Sie?
Doc: Oh, entschuldigt bitte, ich... macht eine fahrige Geste
des gegenseitigen Vorstellens

Clara: Das macht doch nichts. zu Jennifer Ich bin Clara
Clayton. Emmett und ich haben uns vorgestern verlobt.
Jennifer: reicht Clara die Hand Freut mich, Miss Clayton.


Samstag, 13.September 1885, 11:17 vormittags
Doc:
Also, es sind drei Probleme zu lösen. Erstens: Wir
brauchen ein Fahrzeug, das 88 Meilen in der Stunde schafft. Zweitens: Wir
benötigen einen Fluxkompensator. Und drittens müssen wir eine
Energiequelle von 1.21 Gigawatt Leistung erzeugen.
Clara: Mit der Lokomotive hattet ihr letzten Montag die nötige
Geschwindigkeit doch schon erreicht.
Doc: Ja, ich könnte eine stabilere Lokomotive bauen, die den Druck
im Kessel auch aushält. Ja, ich glaube das wird das kleinste Problem sein.
Aber der Fluxkompensator... dafür brauche ich elektronische Bauteile, die
erst in über 60 Jahren erfunden werden. Das wird schwierig...
Jennifer: Ab wann gab es denn Strom? War das wirklich erst so
spät?
Doc: Nein nein, Strom gab es schon früher... Da fällt mir ein:
Edison hatte doch zu dieser Zeit schon die Glühbirne erfunden. Sie war
noch primitiv und lief mit Gleichstrom, aber der Wechselstrom... er
erinnert sich
Genau! Da gab es doch diese Auseinandersetzung
zwischen Edison und Tesla... Das war in den späten Achtzigern des
neunzehnten Jahrhunderts und wurde in die Neunziger fortgeführt...
Clara: Das wäre jetzt... und in den nächsten Jahren... kann
diese Information kaum fassen

Jennifer: Das könnte uns doch helfen, oder, Doktor Brown?
Doc: Aber das war in New York, das ist am anderen Ende von
Amerika... Die Electric Light Company…, zwei Jahre später die Electric
Company… geht im Kopf die Daten durch
Jennifer: Dann müssen wir eben dorthin reisen.
Doc: Wir?
Jennifer: Hören Sie, Doktor Brown. Alles, was ich will, ist Marty
wiederhaben. Deswegen werden ich Ihnen bei allem helfen.
Clara: Ja, Emmett, lass uns die Maschine gemeinsam bauen. Das wäre
großartig...
Doc: versucht sich zu erinnern Ich glaube, der erste
elektromagnetische Motor wurde da gebaut. Das könnte mir beim
Fluxkompensator helfen. Und die Teslaspule kam danach; wir hätten die
Möglichkeit, einen künstlichen Blitz zu erzeugen. Ja, zusammen könnten wir
das schaffen, die drei Probleme zu lösen.
Clara: Es gibt noch ein viertes Problem.
Doc: Welches?
Clara: Wie erklären wir Jennifers Anwesenheit? Die Parkers dürfen
ihren Namen nicht erfahren.
Jennifer: Die Parkers? Moment mal, ich habe Verwandte hier?
Doc: Ähh, Vorfahren. Du darfst sie keinesfalls treffen, hörst du?
Jennifer: ernst Ja, ich denke ich verstehe, warum.
Clara: Ich stelle sie einfach als meine Schwester vor.
Doc: zweifelnd Aber die Ähnlichkeit...
Clara: Dann eben als Kusine. dreht sich zu Jennifer um
Miss Clayton?
Jennifer: lächelt Miss Clayton!


Mittwoch, 3. Juni 1891, 14:27 nachmittags
Clara und Jennifer betreten die Schmiede. Als sie Doc dort erblicken, sind
sie freudig überrascht.

Clara: Emmett, da bist du ja! Fällt ihm um den Hals
Jennifer: Wo haben Sie die ganze Woche gesteckt?
Doc: Ich habe gearbeitet. Und ich bin fertig. Noch heute fahren wir
zurück in die Zukunft!
Jennifer: Wirklich? Wir werden Marty retten? kann es kaum
fassen

Doc: Jawohl. Als ich in New York war, habe ich doch viele
Teslaspulen mitgebracht.
Clara: Das wissen wir. Aber du sagtest, Strom und Spannung wären
viel zu niedrig.
Doc: Ich konnte die Leistung mit meinem Wissen über Elektronik bis
auf die benötigten 1.21 Gigawatt Leistung hochfahren. Teslas Vortrag vor
zwei Wochen war hochinteressant... Ich habe die verbesserten Spulen die
letzten Tage in die Lok und die Windmühle an der Strecke zur Schlucht
eingebaut. Hier, ich zeige euch, wie's geht.
Er zeigt ihnen ein Modell der Eisenbahnstrecke von Hill Valley bis zur
Schlucht.

Doc: Ich entschuldige mich für das plumpe Modell, aber ich hatte
einfach keine Zeit, es maßstabsgerecht aufzubauen und auch noch
anzumalen.
Jennifer: Sehr gelungen, Doktor Brown.
Doc: Oh, danke. Also: Wir fahren mit der Lokomotive dasselbe Gleis
entlang, wie mit Marty vor sechs Jahren, direkt auf die Eastwood-Schlucht
zu. Die Lokomotive beschleunigt so schnell, dass sie bereits an der
Windmühle die nötigen 88 Meilen in der Stunde erreicht. In dieser befindet
sich die primäre Teslaspule und überträgt auf Knopfdruck die benötigten
1.21 Gigawatt Leistung durch eine Funkenstrecke in die sekundäre Spule im
Fluxkompensator hier an der Spitze der Lokomotive. Und wir werden direkt
ins Jahr 2010 versetzt.
Clara: 2010! Du meine Güte... nimmt die Lokomotive in die Hand
und betrachtet sie ehrfürchtig

Jennifer: Wieso in die Zukunft? Also in unsere Zukunft, meine
ich... äh, Sie wissen, was ich meine...
Doc: Die Lokomotive ist so zu unhandlich, ich will nicht von den
Schienen abhängig sein. Daher möchte ich als erstes Flugschaltkreise
einbauen. Das habe ich aber 2015 schon mit dem DeLorean gemacht, also will
ich mir lieber nicht selbst begegnen.
Jennifer: Flugschaltkreise...
Doc: Außerdem brauchen wir eine Energiequelle für die weiteren
Zeitreisen, da baue ich einen Fusionsgenerator gleich mit ein. Passt auf!
Clara, stell die Lokomotive auf das Gleis.
Clara tut wie geheißen.
Doc: Jennifer, geh an den Hebel und schieb ihn leicht nach vorne.
Jennifer stellt sich an den Elektromotor für die Modelleisenbahn und
drückt den Hebel hinunter. Die Lokomotive fährt los.

Doc: Wir fahren die Hauptstrecke bis zur Weiche, stellen sie um und
beschleunigen auf 88 Meilen... drück' den Hebel durch!
Jennifer schiebt den Hebel bis zum Anschlag. Die Lokomotive
beschleunigt.

Doc: Wir erreichen die 88 Meilen genau an der Windmühle. Dort
schalte ich die Teslaspule ein...
Doc drückt auf den Knopf eines kleinen Kästchens, das er in der Hand
hält. Ein Blitz zuckt aus der umgebauten Windmühle und schießt in die Lok,
die gerade dort vorbeirast. Beides fängt Feuer und, die Lok fliegt vom
Tisch. Jennifer, die daneben steht, geht in Deckung. Die Lok landet auf
dem Boden und rast brennend durch den Raum. Doc und Clara entfährt je ein
Schreckensruf, beide rennen der brennenden Lok nach, auch Jennifer dreht
sich entsetzt um. Doc schlägt wie wild mit seinem Mantel auf das Feuer ein
und schafft es, die Lok zu löschen. Im Hintergrund stürzt gleichzeitig die
brennende Windmühle um und setzt das ganze Modell in Brand. Das merken die
drei erst, als die Lok gelöscht ist. Da brennt aber schon der ganze
Tisch.

Clara: Oh nein, Emmett!
Doc: erschrickt Huuaaaa!
Jennifer: blickt sich hektisch suchend um Haben Sie so
was, wie'n Feuerlöscher?
Doc: Nein, aber da, die Eimer, nehmt Wasser... schnell...!
Alle drei versuchen umständlich, Wasser aus einem Hahn in der Ecke in
mehrere Eimer zu füllen und damit auf den Tisch zu schütten, aber es
reicht nicht aus, das Modell zu löschen. Bald greift das Feuer auf die
Decke über und setzt die ganze Schmiede in Brand.

Jennifer: Das geht nicht schnell genug...
Doc: Raus hier, es hat keinen Sinn mehr, schnell, schnell!
Sie flüchten aus der Schmiede. Als das Feuer die ganze Schmiede erfasst
hat, eilen die Bewohner von Hill Valley herbei und helfen die nächsten
Stunden mit, ohne jedoch viel Erfolg zu haben. Die Schmiede brennt bis auf
die Grundmauern nieder.



Mittwoch, 3. Juni 1891, 18:32 abends
Doc steht in der rauchenden Ruine und sucht nach Dingen, die noch
brauchbar sind. Clara und Jennifer treffen gerade ein.

Doc: Wie geht’s den Kindern?
Clara: Ich habe sie ins Bett gebracht. Sie hatten es noch nicht
gehört, ich konnte es ihnen behutsam beibringen. Sie sind froh, dass dir
nichts passiert ist. Aber ich möchte, dass wir sie mitnehmen.
Doc: In die Zukunft? Aber ähh, Clara, hehe...
Clara: Vielleicht kommen wir länger nicht wieder, ich will nicht,
dass sie so lange alleine bleiben.
Doc: Aber mit der Zeitmaschine können wir sie jederzeit...
Clara: Emmett, ich kann sie nicht hier lassen. Vielleicht kommen
wir ja auch gar nicht mehr zurück. Wer weiß schon, was die Zukunft
bringt?
Doc: Du hast Recht, wir müssen sie mitnehmen. Wir dürfen nur nicht
in die Zukunft eingreifen.
Jennifer: Wir werden sie ständig im Auge behalten, damit ihnen
nichts geschieht und sie nichts anstellen können.
Doc: In Ordnung. Wir werden heute nacht losfahren und auch nachts
ankommen. Damit wir möglichst in keinen Zug reindonnern. Achtung, da kommt
Hubert...
Der Bürgermeister tritt zu ihnen
Bürgermeister: Ich hoffe, Sie haben nicht alles verloren, Emmett.
Doc: Neinnein, die meisten meiner Sachen hatte ich zuhause, nicht
hier. Und glücklicherweise war niemand außer uns dreien anwesend.
Bürgermeister: Ihre Kinder sind wohlauf, Mrs Brown?
Clara: Oh ja, danke. Es geht ihnen gut.
Jennifer: Warum gibt es nur keine Feuerlöscher in dieser Zeit...
Bürgermeister: Der Pritschenwagen ist der modernste, den wir hier
haben, Miss Clayton. Ich werde jedoch veranlassen, dass wir uns noch einen
zulegen. Falls es das Stadtsäckel erlaubt.
Jennifer: Aha... gut.


Donnerstag, 3. Juni 2010, 10:04 vormittags
Clara geht staunend eine Straße in Hill Valley entlang und sieht
fasziniert die fliegenden Autos starten und landen. Sie ist aufgrund der
freizügigen Kleidung einiger junger Frauen jedoch ein wenig peinlich
berührt. Sie merkt aber auch, dass sie mit ihrer Kleidung von 1891
auffällt. Eine Straßenecke weiter stößt sie fast mit einem älteren Mann
zusammen. Es ist Doc!

Doc: Oh, Verzeihung Madam.
Clara: will etwas Höfliches erwidern aber erschrickt Du
bist ja alt!
Doc: konsterniert Nun, es kann nicht jeder so gut
aussehen, wie Sie, gute Frau.
Clara: Entschuldigung, ich wollte nicht... Was ist das für eine
merkwürdige Kleidung!
Doc: Na, Ihre scheint mir noch ungewöhnlicher, wie ein Kostüm aus
der Vergangenheit.
Clara merkt, dass Doc ihr plötzlich fremd ist, dreht sich wortlos um
und geht wieder zurück. Doc guckt ihr ärgerlich nach.

Doc: Phh, alt, was für eine unverschämte Person.
Sein Blick fällt auf ein Werbeplakat
Werbeplakat: Besuchen Sie unsere Verjüngungsklinik. Damit Ihnen
niemand mehr vorwerfen kann, Sie sähen alt aus.
Doc sieht sich verstohlen um, dann notiert er sich die Adresse der
Klinik und hält das nächste Taxi an.



Donnerstag, 3. Juni 2010, 10:10 vormittags
Clara trifft in einer Nebenstraße bei Doc ein und ist erleichtert, dass
er wie schon den ganzen Vormittag mit den Kindern an der Lokomotive
herumschraubt und dieselbe Kleidung von 1885 trägt.

Doc: Seht ihr, hier drehen, dann schiebt man das ganz leicht
rein... Sehr gut, Jules. Das machst du prima Verne...
Die Kinder befestigen aufmerksam ein letztes Stück futuristische
Technologie an der Lok.

Jennifer: aus der Lok Jetzt passt es hier auch.
Doc sieht Clara kommen.
Doc: Was ist denn mit dir, Clara? Hast du ein Gespenst geseh’n?
Clara: zögernd Ich habe dich gesehen, aber du warst alt!
Doc: runzelt die Stirn Du meinst jemanden, der mit mir
Ähnlichkeit hatte?
Clara: Nein, ich habe mit ihm gesprochen, das warst du, kein
Zweifel. Du sahst wesentlich älter aus und trugst merkwürdige Kleidung,
aber deine Bewegungen, deine Stimme, das warst du!
Doc: Merkwürdig, ich bin doch in dieser Zeit nie gewesen. Ich bin
von 1985 aus 30 Jahre in die Zukunft gereist und nicht 25...
erschrickt Großer Gott!
Clara: Was ist denn, Emmett?
Doc: bestürzt Ursprünglich wollte ich tatsächlich 25 Jahre
in die Zukunft reisen, das hatte ich etwa dreißig Jahre lang vorgehabt.
Nach Martys Reise in die Vergangenheit bin ich stattdessen 30 Jahre in die
Zukunft gereist. Aber jetzt hat es Marty nie gegeben...Offenbar hat mich
der Rippleeffekt inzwischen erreicht! Wir sollten uns besser beeilen.
Clara: Meinst du damit, dass du dich auch auflösen wirst?
Doc: Neinneinneinneinnein, offenbar bin ich ja weiterhin am Leben.
Nur sind die Umstände möglicherweise anders geworden. Wer weiß, was das
wieder für Auswirkungen haben kann.
Jennifer: Sie meinen, Sie reisen vielleicht nicht in den Wilden
Westen?
Doc: Ich kann nur hoffen, dass der Kurzschluss in der Zeitleitung
auch in der neuen Realität existiert hat. Sonst habe ich Clara doch wieder
nicht das Leben retten können... Warum hab ich nur diese verdammte
Zeitmaschine erfunden!
Clara: Oh... fasst sich ans Herz, als ihr aufgeht, was Doc
gerade gesagt hat

Jennifer: Wo sollen wir denn jetzt anfangen?
Doc: Marty sprach von dieser Veranstaltung, auf der seine Eltern
sich geküsst haben. Das war am 12. November 1955. Dorthin werden wir als
erstes fahren. Steigt ein, es geht los.


Samstag, 12. November 1955, 6:21 morgens
Es knallt dreimal in der Luft außerhalb der Stadt. Die Lokomotive
erscheint in zehn Metern Höhe und bremst ab. Über dem Schild Lyon
Estates
kommt sie zum Stehen. Doch dann nimmt sie wieder Fahrt auf und
fliegt etwas weiter von der Straße weg ins Neubaugebiet hinein. Zwischen
einigen Baufahrzeugen landet sie. Doc öffnet den Verschlag.

Doc: Alles aussteigen.
Jennifer: Warum sind Sie nicht bei dem Schild gelandet? Das wäre
doch ein ideales Versteck gewesen.
Doc: Och ööh, najaa, ich dachte, lieber weiter von der Straße weg.
Doc sieht stirnrunzelnd abwechselnd auf das Schild, die Luft darüber
und seine Uhr. Als bald die Sonne aufgeht, entspannt er sich ein wenig,
aber sein sorgenvoller Blick bleibt.

Doc: murmelt Nichts passiert, verdammt...
Clara: Was machen wir denn jetzt?
Doc: Heute abend findet in der Hill Valley High School so ein
rhythmisches Ritual statt. Wir sollten uns Martys Eltern an die Fersen
heften und beobachten, wann sie dort eintreffen. Wir sehen, was passiert
und können vielleicht die richtige Schlussfolgerung ziehen.
Clara: Können wir denn die Lokomotive den Tag über hier stehen
lassen?
Doc: Ja, heute ist Samstag. Es wird bis Montag morgen nicht weiter
gearbeitet. Wir haben also das ganze Wochenende Zeit. Nur müssen wir uns
jetzt zu Fuß in die Stadt aufmachen. Außerdem müssen wir etwas mit unserer
Kleidung tun. Wir sollten was besorgen, womit man nicht so auffällt.


Samstag, 12. November 1955, 20:43 abends
Doc sieht vor dem Haus von George McFly die Straße rauf und runter.
Niemand ist zu sehen. Er dreht sich zum Haus um und ruft leise.

Doc: Und? Was macht er?
Clara: kauert hinter einem Fenster und sieht hinein. Jules und
Verne stehen neben ihr und tun es ihr nach. Dann ruft sie leise zurück

Er sitzt immer noch an dem Tisch und schreibt.
Doc: Verdammt, was macht der Junge? Es wird Zeit!
Aus einem Walkie-Talkie ertönt Jennifers Stimme. Doc hält es ans
Ohr.

Jennifer: Doktor Brown, Martys Mutter ist soeben abgeholt worden.
Sie hat ein Ballkleid an, also fahren sie wohl zur Schulfeier.
Doc: Abgeholt? Von wem denn?
Jennifer: Ein gutaussehender Junge mit einem Auto, einem alten
Ford. Sie haben sich ganz verliebt angesehen, soweit ich das von hier
aus...
Doc: Großer Gott! Sie hat einen Freund? Noch bevor George sie auf
dem Ball küsst?
Jennifer: Ist Martys Vater auch schon losgefahren?
Doc: verzweifelt Nein, er hat sich nicht mal umgezogen! Er
sitzt am Tisch und schreibt Briefe oder irgendsowas...
Clara und die Kinder laufen geduckt zu Doc. Sie tragen normale 1955er
Kleidung.

Jennifer: Was machen wir jetzt? Soll ich zur Schule kommen? Wir
könnten uns doch dort treffen.
Doc läuft die Straße herunter und überlegt. Die Kinder folgen ihm in
kurzer Entfernung. Als er sich umdreht und wieder zurückläuft, rennt er
fast die Kinder um, die kichernd beiseite springen. Doc bleibt bei Clara
wieder stehen.

Jennifer: Doktor Brown? Hören Sie mich?
Doc: Ich fürchte, es hat keinen Sinn, Jennifer. Wenn George nicht
zur Veranstaltung kommt, dann brauchen wir dort auch nicht aufzutauchen.
Clara: Können nicht wir ihn überreden, doch noch hinzufahren?
Jennifer: Ja, ich könnte ihn zum Beispiel abholen. Wenn ich mich
dann an den Freund ranmache, vielleicht bringt die beiden das in ihrem
Ärger zusammen...
Doc: Er kennt dich doch nicht, das ist viel zu unsicher. Außerdem
hast du kein Ballkleid, er müsste sich erst umziehen, das dauert zu lange.
Nein, wir treffen uns erstmal am Rathausplatz, das ist nicht weit von
hier. Ich muss nachdenken.
Jennifer: Ich bin unterwegs.
Doc steckt das Walkie-Talkie ein. Clara nimmt die Kinder an die Hand.
Sie gehen zum Rathausplatz.


Samstag, 12. November 1955, 21:49 abends

Verne: Mum, ich bin müde. Mir ist kalt.
Clara: Dort ist eine Bank, komm, wir setzen uns. Es ist sehr
windig, hier, schlag deinen Kragen hoch, so... hilft ihm
Doc setzt sich ebenfalls, springt aber wieder auf und läuft hin und
her.

Jules: Warum ist Dad so aufgeregt?
Clara: Er versucht, seinem Freund das Leben zu retten, aber er weiß
nicht wie. Seine Eltern hätten sich heute küssen sollen, aber sie haben
sich nicht einmal getroffen.
Jules: Haben sie sich den früher schon mal getroffen?
Doc bleibt wie vom Donner gerührt stehen und sieht Jules an.
Doc: Das ist es! Jules, du bist ein Genie!
Lächelnd sieht er ihn an und nimmt ihn auf den Arm.
Clara: Ist dir etwas eingefallen?
Doc: Ja, Marty ist damals dazwischengekommen, als seine Eltern sich
begegneten. Das war aber am selben Tag, an dem er mich besuchte, damit ich
ihm zurück in die Zukunft helfe. Das ist jetzt genau eine Woche her. Wir
müssen dorthin zurück!
Sie warten auf Jennifer, die später angerannt kommt und sich völlig
außer Puste auf der Bank niederlässt.

Jennifer: Oh, Mann, bin ich gelaufen... Was machen wir denn nun?
Wir müssen sie von ihrem Freund wegbringen und mit Martys Vater
verkuppeln.
Clara: Jules hat Emmett auf eine andere Idee gebracht.
Jennifer: Jules?
Doc: Ja! Marty hatte die erste Begegnung seiner Eltern verhindert.
Die fand vor einer Woche statt. Das mit dem Ball war nur der Abschluss.
Jennifer: aufgeregt Die erste Begegnung, natürlich! Marty
hatte mal erzählt, dass sein Vater seinem Opa vors Auto gelaufen ist. Ich
weiß nicht genau, aber da hatte sie sich in ihn verliebt.
Die Rathausuhr schlägt im Hintergrund zur vollen Stunde. Es ist 22:00
Uhr abends.

Doc: Und ich weiß, wann das passiert ist! Marty ist am 5. November
1955 um 6:15 Uhr morgens in dieser Zeit eingetroffen. Er hat mich erst am
Abend besucht. Also müssen sich die Eltern im Laufe dieses Tages irgendwo
getroffen haben. Wir fahren dorthin zurück, trennen uns wieder und
beobachten sie. Dann müssen wir irgendwie diese Begegnung herstellen.
Jennifer: Aber die näheren Umstände kenne ich auch nicht, Doktor
Brown.
Doc: Wir müssen das irgendwie rauskriegen. Denk nach, vielleicht
fällt dir doch noch etwas ein.
Clara: Den Kindern wird kalt, und offengestanden, mir auch. Können
wir nicht zur Lokomotive zurückgehen? Es stürmt schon richtig, nicht dass
wir noch nass werden. Die Kinder könnten sich erkälten.
Doc: Es stürmt? richtet sich auf und sieht zum Himmel Oh
Mann.
Hinter ihnen schlägt ein Blitz in die Rathausuhr. Die Kinder drängen
sich erschrocken um Clara. Doc sieht entgeistert umher, aber ein Kabel ist
nicht zu sehen. Das trifft ihn härter, als alles andere bisher.

Clara: Emmett, die schöne Uhr!
Doc: Ja... murmelt nichts stimmt mehr... besinnt
sich
Wir müssen sofort zur Lokomotive zurück, schnell.
Jennifer nimmt Verne auf den Arm und Doc schnappt sich Jules. Sie
laufen los.



Samstag, 5. November 1955, 9:03 vormittags
Jennifer steht in der Nähe des Hauses von Lorraine Baines. Sie spricht
erneut in das Walkie-Talkie.

Jennifer: Doktor Brown? Ich bin bei Martys Mutter vorm Haus. Sie
ist zuhause. Ihr Vater ist weggefahren, vielleicht kauft er was ein.
Doc: über Funk Okay. Wir haben gerade beobachtet, dass
George mit dem Fahrrad das Haus verlassen hat und Richtung Innenstadt
geradelt ist. Ich hab uns einen Mietwagen besorgt; wir folgen ihm. Melde
dich, wenn was passiert.


Samstag, 5. November 1955, 8:27 vormittags
Doc, Clara und die Kinder treffen im Wagen am Rathausplatz ein. Doc
fährt den Wagen, Clara sitzt neben ihm, die Kinder auf dem Rücksitz. Doc
hält in einer Seitenstraße und sieht sich suchend auf dem ganzen
Rathausplatz um. An einer Texaco-Tankstelle hält ein Wagen. Vier
Angestellte eilen herbei, prüfen den Reifendruck, sehen unter die
Motorhaube und wischen den Wagen sauber. Aber George ist nirgends zu
sehen.

Doc: Er war doch gerade noch hier, er kann nicht so schnell
verschwunden sein.
Die Kinder kichern. Clara folgt ihren Blicken nach rechts, wo zwei
Passanten vorbeigehen. Einer von ihnen hüpft jedoch auf offenbar ganz
merkwürdigen Schuhen neben ihm her.

Doc: Ich fahre mal langsam um den Platz. Wenn ihr ihn seht, sagt
Bescheid!
Die Rathausuhr schlägt halb neun. Doc fährt los, muss jedoch einen
Wagen mit zwei Lautsprechern und einem Wahlplakat auf dem Dach vorlassen.
Er folgt ihm.

Lautsprecher: Die Zukunft liegt in Ihren Händen. Wenn Sie an den
Fortschritt glauben, geben Sie Ihre Stimme Bürgermeister Red Thomas. ...
Jules: Guck mal, Mum, eine sprechende Kutsche!
Lautsprecher: ... Fortschritt ist sein zweiter Name. ...
Clara: Ja... sieht dem Wagen fasziniert zu
Lautsprecher: ... Bürgermeister Red Thomas sorgt für mehr
Arbeitsplätze, bessere Ausbildungsmöglichkeiten, mehr soziale Leistungen
und niedrigere Steuern. ...
Als der Wagen in die Kurve fährt, dreht sich das schlecht befestigte
Plakat auf dem Autodach nicht mit und kickt dabei den hinteren
Lautsprecher herunter. Der Fahrer merkt davon nichts und fährt weiter.
Claras Blick fällt derweil auf einen Spaziergänger, der direkt neben ihr
eine Zeitung in einen Papierkorb wirft.

Doc: Huch! bremst und weicht dem heruntergefallenen
Lautsprecher aus.

Lautsprecher: ... Gebt eure Stimmen am Wahltag einem bewährten
Politiker. Wählt Bürgermeister Red Thomas.
Verne: immer noch kichernd Mum, die ham was verloren...
Clara: überhört es und interpretiert das Bremsmanöver anders
Emmett? Siehst du ihn?
Doc: Nein, ich kann ihn nirgends entdecken. Er muss in ein Haus
gegangen sein. Aber in welches...? schüttelt verzweifelt den
Kopf

Doc fährt dem Lautsprecherwagen bis zum Kino nach. George verlässt Lous
Café und geht zu seinem Fahrrad. Er steigt auf und fährt wieder zurück an
Lous Café vorbei.

Doc: Verdammt, wo steckt der Junge?
Clara und die Kinder sehen zufällig in Richtung Café zurück und
entdecken George, bevor er um die Ecke biegt.

Alle drei: Emmett/Dad !!! Da!
Doc: Was, wo? Sieht sich hektisch um, aber George ist zu weit
weg.

Jules: Er ist um die Ecke gefahren, Dad. Fahr ihm nach!
Doc wendet am Kino. Er fährt an Lou's Café vorbei und holt langsam zu
George auf. Er folgt ihm eine Weile, als sich plötzlich Jennifer über Funk
meldet.

Jennifer: Doktor Brown! Gerade ist dieser Junge wieder vorgefahren.
Er besucht Martys Mutter offensichtlich.
Doc: zu Clara Nimm das Walkie-Talkie und antworte ihr.
Clara nimmt es Den Knopf da drücken, wenn du sprichst und
loslassen, wenn du hören willst, was sie sagt.


Samstag, 5. November 1955, 9:46 vormittags
Jennifer beobachtet, wie Match aus dem Auto steigt. Er sieht zum Haus
hoch, und beobachtet fasziniert, wie Lorraine sich umzieht. Er bleibt
stehen, holt ein Streichholz heraus und beginnt darauf zu kauen. Aus dem
Walkie-Talkie kommt Claras Stimme.

Clara: ...Richtung.
Jennifer: Clara?
Im Hintergrund kommt George angeradelt. Jennifer sieht ihn nicht,
sondern versucht, mit Clara Kontakt aufzunehmen.

Jennifer: Clara!
Clara: über Funk Jennifer, hörst du mich jetzt?
Jennifer: Ja, ich höre dich. Wo seid ihr?
Clara: Wir folgen Martys Vater noch immer, er fährt vermutlich zu
Martys Mutter, es ist jedenfalls genau die Richtung.
George sieht Match vor Lorraines Haus stehen und hält erschrocken
an.

Clara: Jetzt hat er angehalten. Er duckt sich hinter einen Wagen.
George läuft geduckt ein Stückchen weiter und wechselt dann die
Straßenseite, um nicht von Match gesehen zu werden.

Jennifer: Ich sehe ihn. Er dreht wieder um.
George steigt auf sein Fahrrad und fährt wieder in die Richtung, aus
der er gekommen ist.

Doc: über Funk Hattest du gesagt, derselbe Junge ist bei
ihr vorgefahren?
Jennifer: Ja.
Doc: Offenbar ist er der Schlüssel zum Ganzen. Aus irgendeinem
Grund hat er noch vor George das Rennen gemacht. Wir kommen zu dir.
Kurz darauf fahren sie an Jennifer vorbei. Doc sieht sie und hält ein
Haus weiter. Jennifer läuft zu ihnen. Doc, Clara und die Kinder steigen
aus dem Wagen aus.

Doc: Das ist er?
Jennifer: Ja, er steht da schon eine ganze Weile.
Doc: George hat sich vor ihm versteckt. Offenbar hätte er ohne ihn
irgendwie Kontakt mit Lorraine aufgenommen. Hach, das bringt uns nicht
weiter...
Sam Baines kommt zurück. Er hält vor seinem Haus, steigt aus und geht
zu Match.

Sam: Hey, Junge, du kommst früh.
Match: wendet sich erschrocken von Lorraines Fenster ab und
nimmt das Streichholz aus dem Mund
Oh, Mister Baines, i-ich wollte
Lorraine besuchen.
Sam: Na klar, das weiß ich doch. Hey kannst du mir mal helfen? Ich
habe einen Fernseher gekauft. Wir tragen ihn zusammen rein, und ich
schließe ihn für heute Abend an. Lorraine ist vermutlich in ihrem Zimmer.
Match: Klar, ich helfe ihnen, Mister Baines.
Sie tragen zusammen den Fernseher rein. Um beide Hände wieder frei zu
haben, steckt Match das Streichholz wieder in den Mund.

Doc: Jetzt erkenne ich ihn: Das ist doch einer von Biffs Bande.
Jennifer: Biff? Dem von der Autowerkstatt?
Doc: Äh, genau. Dass man den mal ohne Biff antrifft... Dabei fällt
mir ein, Marty hatte erzählt, dass sich Biff immer an Lorraine zu schaffen
gemacht hatte. Ich frage mich, wo Biff ist...


Samstag, 5. November 1955, 10:04 vormittags
Doc hält vor einem Haus. Jennifer steigt aus und läuft zur Eingangstür.
Sie sieht auf das Klingelschild. Der Name lautet „A. Matt Brown,
Erfinder“. Jennifer hält einen Moment verständnislos inne, dann kehrt sie
zum Wagen zurück. Clara und die Kinder sind ausgestiegen, Doc ist nicht zu
sehen.

Jennifer: Wo ist er?
Clara zeigt auf eine Telefonzelle ein Stück weiter weg, in der Doc
gerade ein Telefonbuch wälzt.

Clara: Er ist in dem Glaskasten da, er wollte nachsehen, ob es eine
andere Adresse gibt.
Doc verlässt die Zelle und kommt zu ihnen zurückgelaufen.
Doc: Er wohnt dort nicht, nicht wahr?
Jennifer: Nein, auf dem Klingelschild steht komischerweise...
Doc: Es gibt in ganz Hill Valley keine Tannens. Nicht einmal Biffs
Oma, die hier wohnte.
Jennifer: Ja, aber hören Sie, Doktor Brown, der Name auf dem
Klingelschild...
Doc: Ich glaube, ich ahne jetzt, was passiert ist: Es gibt in
dieser Zeitlinie keine Tannens. Also gibt's keinen Biff, es gibt auch
keine Gang. Dieser Streichholzkauer hat hier einfach ein anderes Leben.
Clara: Aber wieso ist er mit Martys Mutter befreundet?
Doc: Ich vermute mal, er war auch heimlich in sie verliebt, traute
sich aber nicht, sie anzusprechen, solange es Biff gab. Da es ihn in
dieser Realität nie gegeben hat, haben die Dinge sich für ihn günstiger
entwickelt. Und Martys Geburt verhindert.
Jennifer vergisst das Klingelschild mit einem Schlag.
Jennifer: aufgeregt Aber, aber dann müssen wir nur
verhindern, dass dieser Junge sich mit ihr einlässt. Dann kann George sie
doch noch heute treffen und Mister Baines vors Auto laufen.
Doc: überlegt einen Moment Nein.
Jennifer: Nein?
Doc: Überleg doch mal: Das Leben von George, Lorraine und Biff ist
von der Schulzeit bis ins Jahr 1985 und darüber hinaus miteinander
verzahnt. Wir können nicht weiter in die Vergangenheit fahren,
möglicherweise noch ein paar Mal, bis wir herausfinden, wie Lorraine und
der Streichholzbeisser zusammenkommen. Selbst wenn wir den Moment finden
und die Begegnung verhindern, spricht er sie vielleicht später an. Oder er
schafft es, sie George auszuspannen, etwas das Biff wegen seiner
Flegelhaftigkeit nie geschafft hat. Willst du dein Leben damit verbringen,
ihn von ihr fernzuhalten? Nein, es gibt nur eins: Wir müssen dafür sorgen,
dass die Tannen-Familie existiert. Und was haben wir getan, das in Tannens
Familie eingegriffen hat?
Clara: Buford Tannen wurde verhaftet!
Doc: Präzise! Wenn er sich nicht mit Marty hätte duellieren wollen,
dann hätte er nach dem Postkutschenüberfall untertauchen können.
Vielleicht hätte ihn der Sheriff nie gefunden.
Clara: Wir müssen seine Verhaftung verhindern?
Doc: Auch das können wir nicht, das hieße, das Duell zu verhindern.
Dann würden Marty und ich die Lokomotive früher stehlen und früher nach
1985 zurückkehren. Du hättest uns nicht rechtzeitig erreicht.
Clara: Und ich wäre in die Schlucht gestürzt...
Doc: Nicht unbedingt, vielleicht hättest du nicht einmal mehr die
Lokomotive erreicht. Auf jeden Fall wären wir nicht zusammen und es würde
weder Jules noch Verne geben.
Clara: Das darf nicht geschehen, Emmett!
Jennifer: verwirrt Du meine Güte, ist das kompliziert...
Was sonst können wir denn tun?
Doc: Ich sehe nur eine Möglichkeit! Wir müssen Buford Tannen aus
dem Gefängnis befreien und ihm unmissverständlich klar machen, dass er dem
Sheriff aus dem Weg gehen soll. Alles andere ist einfach unüberschaubar.
Clara: erschrocken Ein Gefängnisausbruch? Emmett, er hat
unser Leben bedroht!
Doc: ärgerlich Ich weiß, ich weiß! Dass wir ausgerechnet
ihn befreien müssen, um Martys Leben zu retten, ist ungeheuerlich. Da
sieht man wieder einmal, wie gefährlich diese Zeitreisen sind.
Clara: Das Gefängnis wird bewacht, ein Ausbruch wird sehr
gefährlich sein. Außerdem wird er uns sofort angreifen, wenn wir ihn
rausholen.
Jennifer: Erst recht, wenn wir ihn rausgeholt haben. Man müsste ihn
betäuben können und wir bräuchten so was wie eine schusssichere Weste.
Doc: sieht Jennifer erstaunt an Ja, genau, das ist es! So
etwas habe ich in meinem Labor. Wir müssen nach 1985 zurück!


Sonntag, 27. Oktober 1985, 11:21 vormittags
Jennifer liegt auf der Veranda ihres Hauses in einer Hollywoodschaukel und
schläft. Ein Wagen hält, jemand schlägt die Autotür zu und nähert sich
ihr. Es ist Marty.

Marty: Jennifer! Jen. Setzt sich zu ihr Jennifer.
Er streicht ihr zärtlich durchs Gesicht.
Jennifer: Hmmm... Marty küsst sie, sie erwacht Marty?
Sie richtet sich blitzschnell auf und umarmt Marty.
Jennifer: Marty! Ich hatte einen furchtbaren Alptraum.


Sonntag, 27. Oktober 1985, 11:26 vormittags
Marty und Jennifer sitzen in Martys Toyota und halten an einer roten
Ampel.

Jennifer: Marty, der Traum, den ich hatte, war so real. Er spielte
in der Zukunft. Mit uns beiden. Und dann wurdest du gefeuert.
Marty: Moment Mal. Wie meinst du das: ich wurde gefeuert?
Dann erblickt er die Wohngegend durchs Beifahrerfenster, die er aus dem
Jahr 2015 kennt.

Marty: Hilldale! Hilldale, hier wohnen wir. Ich, ich meine, hier,
hier werden wir mal wohnen. Irgendwann mal.
Jennifer: Marty. Es war doch nur ein Traum, nicht wahr?
Ein weiteres Auto, aus dessen Lautsprechern laute Musik dröhnt, hält
neben ihnen. Es sind vier Insassen erkennbar, von denen zwei auf der
Ladefläche kauern. Am Steuer sitzt Douglas Needles.

Needles: Hey! Big M. Was macht das Gehänge, McFly?
Marty: Hallo, Needles.
Needles: Heiße Kiste auf Rädern. Zeig mal was unter der Haube
steckt, wenn’s grün wird.
Marty: Nein, danke.
Needles: Was ist los mit dir? Feige Sau!
Martys Miene versteinert sich. Er legt einen Gang rein und lässt den
Motor aufheulen. Needles und seine Leute grölen vor Begeisterung.

Jennifer: Marty, tu’s nicht.
Marty: Komm, halt dich irgendwo fest.
Die Motoren heulen auf.
Needles: Jaahh los los los...! Gleich gleich, gleich, hühühoho...!
Marty wird durchsichtig und beginnt sich aufzulösen. Jennifer bemerkt
es auch. Marty dreht sich entsetzt zu ihr um.

Marty: Oh, Mann, Jennifer, ich löse mich auf, da ist was in der
Zeit passiert!
Jennifer: In der Zeit? Marty...!
Sie greift nach ihm, aber ihre Hand geht durch ihn hindurch.
Erschrocken zieht sie sie zurück. Marty fällt das Sprechen bereits
schwer.

Marty: Aber die Zeitmaschine ist zerstört, am Bahnübergang... Such
den Doc, Jennifer,...
Jennifer: Marty...
Marty: gepresst flüsternd Such den Doc, er ist im Jahr
1885, du musst ihn irgendwie...
Marty ist weg. Jennifer sieht wie gelähmt auf den Fahrersitz.
Währenddessen rast Needles davon und verfehlt knapp einen Rolls Royce, der
aus einer Seitenstraße kommt.



Sonntag, 27. Oktober 1985, 11:29 vormittags
In einiger Entfernung sieht Doc durch ein Fernglas, wie Marty
verschwindet. Erschüttert setzt er es ab und dreht sich zu Jennifer um,
die sich schmerzerfüllt abgewendet hat.

Doc: leise Das macht mich wirklich traurig, dich so
verschwinden zu sehen, Marty. lauter Verdammt, verdammt,
verdammt. Seit unserer ersten Zeitreise sind wir nur noch dabei, die
Geschichte zu korrigieren. Martys Eltern, Martys Kinder, der Almanach und
jetzt das. Es ist zum Verrücktwerden.
Sie begeben sich zu Docs Haus. Als sie es betreten, begrüßt Einstein
Doc und die anderen schwanzwedelnd und laut bellend.

Doc: freudig Einstein, du kleiner Teufel! Hast mich
vermisst, was? Lachend Dabei hat er mich nur ein paar Stunden
nicht gesehen, keine sechs Jahre. Verblüffend, was?
Jennifer: Okay, wir packen ein, was wir gebrauchen können, und los
geht’s.
Doc: Es tut mir leid, Jennifer, aber wir können dich nicht
mitnehmen.
Jennifer: Was??!! Ich werde selbstverständlich mitkommen und
mithelfen, Marty zu retten!
Doc: beschwörend Das geht nicht, weil du von diesem
Zeitpunkt aus mitkommen würdest, von dieser, der heutigen Realität. Wenn
wir die Zeitlinie wiederherstellen, dann würde es dich zweimal geben. Dein
eines Ich, das die Lokomotive findet, mich in der Vergangenheit aufsucht
und


Gepostet am 11.08.2005, 03:29 Uhr von Bob_Gale


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Kommentare zu dieser Story-Idee

User, Bewertung Kommentar
Bob_Gale

    ohne

11.08.2005,
03:32 Uhr


hierher zurückkehrt und dein anderes Ich, das mit Marty im Auto sitzt,
ohne dass dieser verschwindet, und sechs Jahre jünger ist. Dann hätten wir
ein riesiges Paradoxon.
Clara: Aber würde sie denn nicht auch verschwinden?
Doc: Da ihre Existenz nicht gefährdet ist, nicht. Schließlich ist
sie ja nicht gestorben oder wurde nie geboren. Nein, die einzige Chance
ist, dass wir dich hier lassen, und die Zeitlinie alleine
wiederherstellen. Dann wird diese Zeit hier in das reale 1985
zurücktransformiert und das gleiche gilt für dich, Jennifer.
Jennifer: kriegt Angst Wow, das ist stark.
Doc: Es ist die einzige Möglichkeit.
Jennifer: Und wenn ihr keinen Erfolg habt?
Doc: Wir müssen Erfolg haben!
Jennifer: Na schön, Doktor Brown. Aber was soll ich denn hier tun? Wieder nach Hause gehen?
Doc: Auf keinen Fall. Du kannst deinen Eltern nicht plötzlich sechs Jahre älter unter die Augen treten. Du wohnst einfach bei mir. Du darfst dieses Haus nicht verlassen. Du darfst niemanden sehen und mit keinem Menschen sprechen. Hörst du? Rede mit niemandem, fass nichts an, tu gar nichts und lass es zu keinem Kontakt kommen.
Jennifer: Das wird mir schwer fallen.
Doc: Keine Sorge. Wenn ich richtig vermute, wird unmittelbar, nachdem wir diese Zeit verlassen haben, der Ripple-Effekt einsetzen. Aus deiner Sicht wirst du nicht lange bleiben müssen, unabhängig, wie lange wir in der Vergangenheit brauchen werden. Verstehst du?
Jennifer: Ich glaube schon. Nein, eigentlich nicht.
Doc: Vertrau mir...
Doc läuft durch sein Haus und packt etwas Chloroform, die schusssichere Weste, eine Taschenlampe, neue Batterien und einige andere Dinge ein. Clara und Jennifer umarmen sich zum Abschied. Ebenso Jennifer, Jules und Verne.
Clara: Ich verspreche dir, dass wir Marty zurückholen.
Jennifer: Ich hoffe es. Danke. Für alles.
Doc: kommt wieder zurück und trägt einen größeren Karton Los, los, wir müssen los. Für den Fall, dass die andere Jennifer hier auftaucht und nach der Lok sucht. Komm mit Eini!


Freitag, 12. September 1885, 18:35 abends
Während alle das Gerichtsgebäude verlassen, wird auf der Rückseite ein grimmig aussehender Buford Tannen mit drei betrübt dreinschauenden Bandenmitgliedern von je zwei Hilfssheriffs abgeführt. In der Nähe löst sich eine dunkle Gestalt und folgt ihnen zum Gefängnis. Für einen Moment stockt diese Gestalt, als hätte sie in der Ferne etwas gehört, doch dann folgt sie entschlossen der Gruppe bis zum Gefängnis im Büro des Sheriffs. Sie schleicht um das Gebäude herum und lugt vorsichtig in einige vergitterte Fenster. Nach ein paar Minuten scheint sie zufrieden zu sein und schlägt eine Richtung stadtauswärts ein.



Freitag, 12. September 1885, 19:57 abends
Clara deckt in der Lokomotive Jules und Verne zu. Es blinkt von draußen kurz dreimal. Clara entriegelt den Verschlag und lässt Doc herein.

Clara: leise Psst, sie schlafen.
Doc: blickt auf seine Kinder Okay. Ich habe Tannens Zelle ausfindig gemacht. Wir werden heute Nacht zuschlagen.
Clara: Ich habe ein bisschen Angst, Emmett.
Doc: Mach dir keine Sorgen. Du bekommst eine von diesen hier. Die hält Kugeln auf. Vielleicht etwas ungewohnt, aber... hantiert mit zwei Schusswesten herum
Clara: Ich meine, die Kinder hier zu lassen.
Doc: Oh nein, die Lok steht einsam hier draußen. Und es ist Nacht. Niemand kommt jetzt noch hierher. Und selbst wenn, kann keiner die Türverriegelung von außen öffnen. Glaub mir, ich würde unsere Kinder doch nicht in Gefahr bringen.
Clara: Das weiß ich doch, Emmett.
Doc: Ich werde dir jetzt meinen Plan erläutern. Wenn alles so klappt, wie ich denke, dann brauchen wir nicht lange.


Samstag, 13. September 1885, 3:15 nachts
Clara und Doc stehen mit je einer Kapuzenmaske vermummt hinter dem Gefängnis.

Clara: flüstert Können wir nicht das Gitter entfernen und ihn hier rausholen?
Doc: flüstert Nein, das macht zu viel Lärm. Wir dürfen nicht riskieren, dass jemand kommt. Selbst wenn wir es dennoch schaffen könnten, darf man uns nicht erkennen, sonst werden wir verhaftet. Ich meine unsere anderen Ichs, die diese Nacht von Jennifer besucht werden, du erinnerst dich?
Clara: Du hast Recht. atmet tief durch Ich bin bereit.
Sie laufen geduckt zur Vorderfront und stellen sich auf die beiden Seiten der Tür. Clara klopft dreimal. Jemand öffnet kurz darauf die Tür. Clara schlüpft blitzschnell neben ihm ins Innere. Der Wachmann reagiert sofort, dreht sich mit ihr um und hält sie fest.
Wachmann: Halt halt, nun mal nicht so schnell, wer sind denn Sie? Mmmh...
Er sinkt von dem direkt hinter ihm hereinkommenden Doc mit einem Lappen Chloroform betäubt zusammen. Doc fängt ihn auf. Gleichzeitig richtet Clara eine Pistole auf den zweiten Wachmann, der jetzt erst registriert, dass hinter seinem Kollegen eine zweite Person steht. Doc richtet die Pistole des Betäubten ebenfalls auf den Wachmann. Dann schließt er leise die Tür.
2. Wachmann: Wer sind Sie und was wollen Sie?
Doc: Kein Wort, ich will nichts hören.
Er geht zu dem Wachmann und presst ihm denselben Lappen aufs Gesicht. Auch er sinkt zusammen.
Doc: Gut gemacht! Such den Schlüssel!
Clara atmet tief durch. Beide durchsuchen die Wachen nach den Zellenschlüssel, aber sie haben sie nicht. Doc wird in der Schublade des Schreibtischs schließlich fündig.
Doc: Na also. hebt triumphierend einen Schlüsselbund hoch
Er geht zu den Zellen, in denen Buford und seine Bande einsitzt. Die vier schlafen in zwei Zellen auf je einer Pritsche. Doc kann im Dunkeln nicht erkennen, welcher Buford ist, so sehr er auch guckt.

Doc: Verdammt. Tannen, he Tannen, wachen Sie auf. Tannen!
Einer der Bande wird wach.
Doc: Tannen, aufwachen, los.
Bandenmitglied: Hee, wer sind Sie? greift durchs Gitter in die Nachbarzelle Buford, da will einer was von dir. rüttelt ihn wach
Buford: Was ist los, he?
Doc öffnet die richtige Zellentür, was ihm erst nach Durchprobieren ein paar Schlüsseln gelingt. Buford ist sofort auf den Beinen. Inzwischen sind auch die anderen aufgewacht.
Buford: Hey, wer sind denn Sie?
Doc öffnet wortlos die Tür. Buford geht hinaus. Als sein Zellengenosse ebenfalls hinausgeht, schlägt Doc ihn mit der Tür k.o.
Buford: Was soll denn das?
Doc: flüstert Nur Sie, Tannen!
Die anderen: durcheinander Hey, was soll denn das heißen, holen Sie uns auch raus.
Buford: baut sich bedrohlich vor Doc auf Ich will sofort wissen, wer Sie sind!
Doc: tut erschrocken Moment mal, was ist denn das? zeigt an Buford vorbei
Doch Buford dreht sich nicht um. Beide sehen sich einen Moment lang an.

Buford: Was denken Sie, das ich auf so einen billigen Trick hereinfalle?
Clara: Hey, Mr. Tannen!
Buford sieht sich reflexartig um. Doc schlägt ihn mit der Faust k.o.


Samstag, 13. September 1885, 6:13 morgens
Buford wird langsam wach und sieht eine Frauensilhouette neben ihm stehen.
Buford: angewidert Bah, Mum, bist du das etwa?
Clara: Ganz ruhig, Sie haben fast drei Stunden geschlafen.
Buford: Oh Mann, was für'n Alptraum. Ich hab geträumt, ich wäre im Gefängnis.
Clara: Jetzt sind Sie gesund und munter in Emmetts Lokomotive.
Buford: Lokomotive?? richtet sich auf und erkennt im Mondlicht Clara. Sie?
Buford will aufspringen, was die Handschellen verhindern.
Buford: Machen Sie mich sofort los, Sie Schlampe.
Doc schaltet seine Taschenlampe ein und leuchtet Buford ins Gesicht.
Buford: wendet sich ab Ääch, was soll das?
Doc: Erkennen Sie meine Stimme, Tannen?
Buford: Der Hufschmied! Machen Sie mir die Dinger ab, oder ich zerquetsche Sie wie Espenlaub.
Doc: laut und eindringlich Sie werden nichts dergleichen tun, sondern mir zuhören. Sie sind hier ganz allein mit meiner Frau. Niemand kommt Ihnen zu Hilfe. Ihre drei Freunde sind nicht da.
Buford: Was haben Sie mit mir vor?
Doc: Wir haben Sie aus dem Gefängnis geholt, Tannen. Ich denke, damit sind wir quitt. Im Gegenzug lassen Sie Ihre Forderung nach den 80 Dollar fallen. Und Sie werden weder mir noch meiner Familie jemals wieder unter die Augen treten. Haben Sie das verstanden?
Buford: misstrauisch Ist das ne Falle? Wo ist der Haken?
Doc: Da ist kein Haken. Sie müssen nur schweigen können. Halten Sie uns da raus. Und sehen Sie zu, dass Sie nicht wieder eingefangen werden. Man wird hinter Ihnen her sein.
Buford: Geht klar, ich kenn da ein Mädchen, bei der kann ich untertauchen. Das hatte ich sowieso vor nach dem Überfall. Nur kam mir dieser stinkende Mistkäfer Eastwood dazwischen. Wenn ich den je wieder treffe, werde ich ihn töten. Davon können sie mich nicht abbringen, Hufschmied.
Doc: In Ordnung. Eastwood gehört Ihnen. Sind wir uns einig?
Buford: leichthin Aber ja, wir sind uns einig. Nehmen Sie jetzt das grelle Licht weg.
Doc springt aus der Dunkelheit auf ihn zu, dass selbst Clara sich erschrickt.
Doc: Ich meine es todernst, Tannen! Wenn ich Sie je wiedersehe oder erfahre, dass einer aus meiner Familie Sie gesehen hat! Dann geht es Ihnen an den Kragen, das schwöre ich Ihnen! Dann ist das grelle Licht das kleinste Ihrer Probleme!
Buford sieht das Funkeln in Docs Augen und muss sich eingestehen, dass er eingeschüchtert ist.
Doc: Ich habe ein Präzisionsgewehr, wie Sie wissen. Grelles Licht und eine Lokomotive, die keine Schienen benötigt. Und ich kann noch viel mehr gegen Sie einsetzen, das Sie sich nicht einmal in Ihren kühnsten Träumen vorstellen können, Tannen. HABEN SIE DAS BEGRIFFEN, TANNEN?!
Buford: Ich schwöre es Ihnen, Hufschmied. Ich verschwinde.
Doc sieht Tannen einen Augenblick durchdringend an, bis er sicher ist, Buford überzeugt zu haben.
Doc: Na schön.
Doc drückt Buford seinen Revolver in den Hals, während er die Handschellen aufschließt. Clara öffnet den Verschlag.
Doc: Gehen Sie.
Buford steigt aus der Lokomotive und geht ein Stück beiseite. Als Doc mit der Lokomotive leicht aufschwebt und so knapp über dem Boden davonschwebt, dass Buford nicht sieht, dass sie fliegt, registriert Buford tatsächlich das Fehlen von Schienen in der Prärie. Seine Einschüchterung wächst noch.
Buford: murmelt zu sich So, der Hufschmied hat eine neue Lokomotive gebaut. Hast mächtig Glück gehabt, Hufschmied... es klingt jedoch nicht überzeugt


Samstag, 13. September 1885, 6:23 morgens
Die Sonne geht auf. Doc sieht auf das Foto, und tatsächlich erscheint Marty wieder vor der Rathausuhr. Clara sieht es und schmiegt sich an ihn. Beide tragen wieder ihre Kleidung von 1891.
Doc: lächelt sie erleichtert an Mission erfüllt!
Sie küssen sich. Nachdenklich betrachtet er dann das Foto.
Doc: Am liebsten würde ich Marty das Foto schenken. Weißt du was? Das machen wir. Wir werden Marty besuchen, und zwar kurz nach dem Zeitpunkt seines Verschwindens im Wagen.
In Hill Valley besorgt Clara Papier und schlägt das Foto darin ein. Dann setzt Doc die Lok wieder einmal auf das tote Gleis zur Eastwood-Schlucht. Er beschleunigt auf 88 Meilen pro Stunde...


Sonntag, 27. Oktober 1985, 12:01 mittags
...und bremst dann wieder ab, bis die Lok zum Stehen kommt. Er öffnet das seitliche Fenster des Führerhauses und sieht sich um. Am Boden liegen Marty und Jennifer. Doc ist hocherfreut, beide tatsächlich gesund und munter vorzufinden.
Marty: Doc!
Doc: Marty!
Marty: Doc! Doc!
Marty läuft zu ihm, dicht gefolgt von Jennifer.
Doc: Marty! Sie fährt mit Dampf!
Er öffnet den Verschlag, so dass Clara sichtbar wird.
Doc: Das ist meine Familie. Clara kennst du ja bereits.
Clara: Hi, Marty!
Marty: Ma’am!
Doc: Und das sind unsre beiden Jungs. Jules kommt zur Tür Jules... Verne kommt zur Tür und Verne. Jungs, das sind Marty und Jennifer!
Jules und Verne winken beiden zu. Jennifer und Marty winken zurück.
Marty: Doc, ich hatte gedacht, ich würde Sie nie wiedersehen.
Doc: Ein guter Wissenschaftler lässt sich nicht auslöschen. Ich musste doch zurückkommen, um Einstein abzuholen. Und weißt du, ich wollte nicht, dass du dir Sorgen machst.
Clara reicht ihm das Geschenk.
Doc: Oh, ich hab hier ein kleines Souvenir für dich.
Er überreicht es Marty, der es auspackt und gerührt auf das Foto sieht, das ihn und Doc vor der frisch eingeweihten Rathausuhr zeigt. Jennifer sieht das Foto ebenfalls.
Marty: Ich find es toll, Doc. Danke sehr. gibt Doc die Hand
Jennifer erinnert sich an den Zettel und zeigt ihn Doc.
Jennifer: Doktor Brown! Ich hab diesen Zettel aus der Zukunft mitgebracht, doch jetzt ist alles verschwunden.
Doc: Selbstverständlich ist alles verschwunden.
Jennifer: Aber was hat das zu bedeuten?
Doc: Das bedeutet, dass deine Zukunft bis jetzt noch nicht geschrieben ist. Wie bei allen Menschen. Deine Zukunft ist immer das, was du daraus machst. Also gebt euch 'n bisschen Mühe, alle beide!
Marty: Machen wir, Doc!
Doc steht wieder auf.
Doc: Zurücktreten bitte! Okay, Jungs, schnallt euch an.
Clara hilft den Kindern beim Anschnallen und nimmt selbst Platz. Doc schließt die Tür.
Marty: Hey Doc, wo soll's denn jetzt hingehen? Zurück in die Zukunft?
Doc: Nein. Da bin ich schon gewesen.
Er schließt auch das Fenster und startet. Die Lokomotive erhebt sich in die Lüfte. Doc wendet, setzt ein wenig zurück, wendet erneut und beschleunigt auf 88 Meilen pro Stunde, während er die Signalpfeife betätigt.


Mittwoch, 3. Juni 1891, 19:00 abends
Die Lok erscheint mit einem dreifachen Knall auf der anderen Seite der Schlucht in der Luft. Doc wendet sie, überquert die Schlucht und setzt an deren Rand sanft auf dem Gleis auf. Dann nimmt er Kurs zurück nach Hill Valley. Clara ist in nachdenklicher Stimmung.
Clara: Emmett?
Doc: Hmm?
Clara: Ich glaube, ich habe die Gefährlichkeit der Reisen durch die Zeit eingesehen. Sie hat mir zwar das Leben gerettet, aber Martys zerstört, und wie du sagtest, euer beider Leben sogar mehrfach.
Doc: Tjaa...
Clara: Wir konnten es zwar wieder korrigieren, aber das war äußerst aufwändig und gefährlich.
Doc: Ja, so schwierig war es noch nie. Am besten, wir vergessen die Zeitreisen. Wir haben jetzt zwei prächtige Jungs und das ist eine sehr große Verantwortung.
Clara: Ja, das wollte ich sagen. Ich möchte die Zukunft nicht mehr kennenlernen. Was ich bereits gesehen habe, erschien mir zu fremd.
Doc: Diese Zeitreisen sind für mich immer mehr zu einer reinen Strapaze geworden. Ich hatte die Zeitmaschine erfunden, um den Fortschritt der Menschheit zu sehen. Stattdessen habe ich immer das Gegenteil erreicht. Ein guter Wissenschaftler muss stets die Konsequenzen seiner Erfindungen abwägen.
Clara: Ja, Emmett.
Sie lassen die Lokomotive auf dem neuen Nebengleis stehen und steigen in die Kutsche um, mit der sie in die Stadt zurückfahren. Auf dem Weg zur Hufschmiede kommen sie am Zeitungsbüro vorbei. Dort ist die aktuelle Ausgabe der Zeitung angeschlagen mit der Schlagzeile „Doc Browns Hufschmiede zerstört“ über einem Foto der rauchenden Ruine.
Doc: Aber ich muss auch dafür sorgen, dass niemand sonst die Zeitmaschine verwenden kann. Schon gar nicht nach meinem Tod.
Clara: Dann wird es am besten sein, dies durch ein Testament regeln zu lassen.
Doc: Ja, du hast Recht, das werde ich tun. Die Lok muss in unserem Besitz verbleiben. Später werde ich sie einem Museum stiften. Jennifer hat ja gesagt, sie habe sie dort gefunden.


Montag, 9. September 1885, 09:31 vormittags
Eine weiträumige Ansicht einer Schlucht zeigt Wrackteile einer Lokomotive auf dem Grund liegen. Die Kamera fährt über das Wrack hinweg und nähert sich einem Punkt am Rand der Schlucht. Dort ist das Ende eines Gleises zu sehen, das etwas über den Rand hinausragt. Neben dem Gleis rammt jemand mit wuchtigen Hammerschlägen ein Schild in den Boden. Die Kamera umrundet das Schild. Auf diesem steht: „Eastwood-Schlucht“. Auf dem Boden daneben liegt ein älteres Schild mit der Aufschrift „Schonash-Schlucht“. Die Kamerafahrt geht weiter in die vom Gleis weiter entfernten Büsche am Rand der Schlucht. Hinter einem der Büsche liegt einsam und verlassen ein Hoverboard.



THE END



GrandmasterA

    10 Punkte

11.08.2005,
11:25 Uhr


Wow, da hast Du echt die Möglichkeiten der Datenbank gesprengt. Dein Text ist tatsächlich zu lang für ein einfaches Textfeld... Mal sehen, ob ich das dennoch irgendwie wieder zusammenfügen kann.

Die Story selbst ist super! Volle 10 Punkte!

johnny_knoxville

    10 Punkte

11.08.2005,
13:26 Uhr


Da schließ ich mich an.
Super ausgearbeitet.
Weiter so!!!

Bob_Gale

    ohne

11.08.2005,
15:14 Uhr


@GrandmasterA
Wenn du das zusammenkriegen könntest, das wäre super. Ich arbeite selbst beruflich mit Datenbankentwicklung und hatte schon sowas befürchtet.
Aber ich vermisse hier eine Editierfunktion, wie sonst im Forum, denn mir ist ein Uhrzeitfehler unterlaufen, den ich gerne korrigiert hätte:
Samstag, 5. November 1955, 9:03 vormittags
muß natürlich heißen:
Samstag, 5. November 1955, 8:03 vormittags
siehe auch nachfolgende Uhrzeit (8:27)

Und ich seh grad: am Schluß war [B] zu sehen statt des Fettdrucks, mußte offenbar kleingeschrieben sein. Das hast du schon geändert. Danke!

Brain

    10 Punkte

12.08.2005,
17:15 Uhr


Zunächst einmal bin ich kein großer Fan von FanFics (ich aliteriere...), aber diese hier hat mich ausnahmsweise wirklich mal vorm PC zur absoluten Spannung gebracht.

Toll erzählt, endlich mal 'ne vollendete Form mit schöner Darstellung.

Du hast absolute 100 % erreicht und es geschafft, mir 'ne schöne halbe Stunde zu bereiten!

Bob_Gale

    ohne

14.08.2005,
01:05 Uhr


Das *schluchz* das ist das Netteste... *schluchz* ...das Netteste, was mir je einer *schluchzheueul*...

BigM

    10 Punkte

18.08.2005,
16:53 Uhr


Das is ja echt unglaublich super durchdacht :-o (jetzt weiß ich auch warum Doc am ende vom dritten Teil sagt daß er in der Zukunft schon war *lach*) das is wirklich filmreif... und wenns nur ein Flashtoon wär... da mußt du ja ewig dran gearbeitet haben

Bob_Gale

    ohne

20.08.2005,
23:24 Uhr


Eigentlich nicht so lange. Ich hab mich immer schon gefragt, was Doc in den Jahren seit 1885 gemacht hat. Warum hat es so lange gedauert, bis er Marty besucht?

Hier im Forum sind alle der Meinung (ich auch), ein vierter Teil könne nur ohne MJF realisiert werden, andererseits aber auch, ohne Marty wäre es nicht dasselbe. Da fragte ich mich, wie könne man diesen Widerspruch auflösen? Im ersten Teil geht es um George, im zweiten um Biff, im dritten um Doc. Es ging nie um Marty. Warum also nicht im vierten Teil?

Im Forum wurde gefragt, wie Buford Nachkommen zeugen konnte, wenn er im Knast war. Am Ende von Teil I sagen Lorraine und George zueinander: "Wenn er nicht gewesen wäre..." - "...hätten wir uns nie ineinander verliebt". Das paßte genau zusammen.

So hatte ich die grundlegenden drei Zutaten schon recht schnell zusammen.
Außerdem hatte ich gerade Urlaub und konnte jeden Tag bis spät nachts schreiben. Das kennt meine Frau schon.

FUTURiOUS

    10 Punkte

21.08.2005,
01:30 Uhr


Das ist ABSOLUT der passende 4. Teil ! ! Würd mehr als 10 Punkte geben!

MC_Journey

    10 Punkte

01.09.2005,
13:38 Uhr


Ja, das stimmt... das wäre wirklich ein guter 4.Teil (in der Theorie natürlich) !
Wenn ich's könnte, würde ich es noch aufwerten, aber mehr als 10 geht nun mal nicht.
Großes Lob!

piti

    10 Punkte

07.09.2005,
14:40 Uhr


Ich ziehe meinen "bescheuerten" Shames-McFly-Hut vor dieser Story! Wahnsinn, fantastisch geschrieben!!!
Das wäre in der Tat ein würdiger 4.Teil! Bist du sicher dass dein Nick-Name nicht doch in Wahrheit dein Real-Name ist?!

Bense

    9 Punkte

08.09.2005,
11:31 Uhr


Spitze durchdacht, bis auf eine Sache:

Wie kann Biff äh Mad Dog Clara entführen und fesseln, wenn er grade von Marty niedergeschlagen wird? Und wenn die Clara ins Kreuzverhör nehmen und von dem Typen Wind kriegen, der im Zug neben ihr saß, au weia, da landen sie beide im einen Beserungslager

Bob_Gale

    ohne

10.09.2005,
02:49 Uhr


@piti: Aber sag's nicht weiter!

@bense: Gemeint war, dass Buford noch vor dem Duell Clara entführt. Und der Stacheldrahtvertreter (u.a.) hat die Stadt inzwischen durch Docs Hilfe ja auch verlassen können und steht beim Prozess nicht zur Verfügung (falls man überhaupt auf ihn oder andere Reisende als Zeuge gekommen wäre, denn Claras Ziehen der Notbremse hatte keinen Bezug zu Buford).
Ich kenne mich mit 1885er US-Recht nicht aus, weiss nicht, ob es da schon Kreuzverhöre gab, bin mir nicht mal sicher, ob meine Schilderung des Ablaufs so schon möglich gewesen wäre (war halt von typischen US-Gerichtsfilmen geprägt). Da Buford allgemein unbeliebt war, denke ich, man wollte auch nicht allzu genau nachfragen (vielleicht selbst der Verteidiger nicht?). Kurzer Prozess war früher an der Tagesordnung. Ohnehin eigentlich komisch, dass Bufords Mord an dem Zeitungsverleger ein Jahr zuvor für ihn folgenlos blieb...

Aber ich bin direkt erleichtert, dass auch mal Kritik kam. Weiter so! Hätte nicht gedacht, dass meine Story soo reinschlägt, wow, absoluter Wahnsinn.

MirkoDMC

    10 Punkte

24.09.2005,
18:30 Uhr


Na das ist doch mal ne Geschichte!! Wahnsinn!! Respekt!
Liest sich wirklich super spannend und ist sehr logisch und professionell aufgebaut und in die früheren Handlungsstränge eingewoben. Es klärt auch die brennenden Fragen was nach dem Ende von Teil 3 weiter geschieht, auf orignelle aber logische Art und Weise. Eine winzige Sache hab ich mich aber dann doch gefragt: Wenn Martys Existenz ausgelöscht ist, kann er ja auch nicht nach dem Ende von Teil 1 Doc vor den Libyern retten, was Doc und alle Zeitreise-Aktionen nach Teil 1 ja auslöschen würde...???
Nichtsdestotrotz, vielleicht ist es auch ein Denkfehler meinerseits, deshalb trotzdem 10 Punkte!!!

Bob_Gale

    ohne

25.09.2005,
02:25 Uhr


Das stimmt auf den ersten Blick, aber dafür kann Doc jetzt selbst den Lybiern im DeLorean entkommen, da er sich nicht um Martys Leben sorgen muß. Ich hatte das mit dem 2010er Doc anzudeuten versucht (wegen der 25 Jahre statt 30). Die Andeutung ist aber wirklich nur ganz vage ausgefallen, ich wollte nicht zu sehr von der eigentlichen Geschichte ablenken.

killmymatrix

    10 Punkte

10.10.2005,
00:09 Uhr


Das ist eine Idee, die ich mir als wahre Fortsetzung vorstellen könnte!

Zudem müsste Michael J. Fox ja nur eine kleine Rolle übernehmen, so dass das doch theoretisch wirklich möglich wäre, oder?

Auf jeden Fall die beste ZidZ-Geschichte, die jemals geschrieben wurde, abgesehen vom Original-Drehbuch...

Gruß

killmymatrix

Time_Traveler

    10 Punkte

03.11.2005,
01:17 Uhr


volle 10 punkte! echt sehr gelungene geschichte, zugern würde ich diese als film sehen

"ich wusste garnicht das du so etwas herzergreifendes schreiben konntest" bissel abgeändert

Polarbaerchen

    10 Punkte

21.11.2005,
09:03 Uhr


Wow, absoluter Wahnsinn.
Also ich habe jetzt einige der Ideen hier gelesen und muß sagen das mir die ein oder andere ganz gut gefallen hat. Aber nach dieser Geschichte hier muß ich sagen DAS wäre eine absolut filmtaugliche Story. Durchdacht detailiert, ausgewogen und viele Sprüche sind aus den anderen drei Teilen *entliehen* - was jeden anderen Film langweilig machen aber bei einem 4 ZidZ-Teil ein absolut kultverdächtiger Superknüller wäre, eine Homage an die Trilogie.
Ein solcher film wäre auch ohne eine Hauptrolle von M.J.F. möglich wobei man hier sicher eine kleine rolle für Ihn finden könnte die seinem Kultstatus bei ZidZ gerecht wird.
*Also denk nicht weiter darüber nach und schick die Story an ein Filmstudio* Es ist wie Doc immer sagt wenn man sich nur ordentlich bemüht kann man alles auf die Beine Stellen*
Echt Stark*
Gruß Polarbärchen

Bob_Gale

    ohne

21.11.2005,
23:42 Uhr


...aber wenn die sagen, dass sie nicht gut ist?
Wenn die sagen: "Raus hier, Kleiner, du hast keine Zukunft?"
Ich glaube das ist sehr schwer für jemanden zu ertragen...

Polarbaerchen

    ohne

22.11.2005,
08:35 Uhr


Keine Zukunft ? Du hast soviel Zukunft wie du willst du hast ne Zeitmaschine. ach ne die ist ja zerstört bzw. im Museeum, weil diese Zeitreisen allmählich zur Strapaze werden.

Dann würde ich sagen:
die Zukunft ist noch nicht geschrieben Deine Zukunft ist immer das was Du daraus machst

Gruß PB

MoRpH

    10 Punkte

30.11.2005,
09:18 Uhr


Hi!
Ich finde die Story wirklich sehr gut und sehr kreativ!! Quasi filmreif auch wenn ich eigentlich gegen einen 4.Teil bin. Aber es macht richtig Spaß es zu lesen.
Habe nur einen kleinen logischen Einwand: Eigentlich sollte es kein Problem sein, wenn Jennifer mit der Lok nach 1885 reist, dass Doc auch mit der Lok in die Zukunft reisen kann.
"Nein! Ich darf unter keinen Umständen die Zeitmaschine sehen
oder auch nur Teile von ihr in die Hände bekommen! Wenn ich ihren Aufbau
kenne, hat das Einfluss auf meine Erfindung hier und jetzt. Nein, ich muss
sie ganz selbstständig entwickeln und bauen, mit eigenen Ideen und
Materialien aus dieser Zeit. "
Einwand:
Doc(1955) hat im 1.Teil auch keine Probleme damit, seine Zeitmaschine zu sehen und die Zeitleitung zu bedienen.

Aber trotzdem: Super Story: 10 Punkte

Bob_Gale

    ohne

30.11.2005,
14:18 Uhr


Völlig richtig! (verflixt gut aufgepasst )
Nun, da hatte ich ein Problem:
Wie kommt Jennifer ursprünglich dazu, die Lok im Museum zu finden?
Antwort: Doc muss sie auch ohne Jennifers Zutun erfinden. Daher Claras Frage nach dem Mondflug. Die Erfindung dauert aber Jahre, in denen die Kinder heranwachsen.

Aber als Jennifer dann da ist, wird die Zeit so manipuliert, dass Doc keine Zeitmaschine erfinden muss, weil sie schon da ist. Fand ich gefährlich.
Daher dachte ich, Doc würde das Risiko lieber nicht eingehen wollen. Schon gar nicht nach den Zeitreise-Erfahrungen.

Und wer weiß es denn nun wirklich, ob der DeLorean vom Lone Pine Mall-Parkplatz noch genau der ist, mit dem Marty ursprünglich vom Twin Pines Mall-Parkplatz aufgebrochen war...
Der ist ja nur minutenlang zu sehen, dann isser schon wieder wech.

Aber zwei (in Worten: zwei !) Klöpse hab ich dennoch in der Geschichte gerissen, die mir erst letztens selbst aufgefallen sind. Mal gucken, ob jemand drauf kommt...

MoRpH

    ohne

05.12.2005,
08:31 Uhr


Hi nochmal!
Bevor ich was frage möchte ich nochmal betonen, dass das mit Abstand die beste Story ist, die ich hier bis jetzt gelesen habe. Hab trotzdem noch ein paar Fragen:
Marty wird ausgelöscht => Doc fährt nach 2010(soweit klar) => Die Almanachstory gibts wohl nicht=> kein 1985a => kein Reise nach 1955 um Almanach zu holen => kein Blitz, der Doc nach 1885 bringt => Paradoxon oder Doc ausgelöscht.
Wie kann man sich das erklären? Hat das was mit dem Ripple-Effekt zu tun? Vielleicht merkt man an meinem Beitrag, dass ich Mathematik studiere , aber vielleicht kennt sich auch jemand besser in der Zeitreisetheorie von Bob und Bob aus.

Bob_Gale

    ohne

07.12.2005,
00:03 Uhr


Das haste auch schon in Teil II und III:

II:
Almanach wird Biff wieder gestohlen -> Es gibt kein 1985A -> kein Grund mehr, nach Rückkehr aus 2015 von 1985 nach 1955 zu reisen.

III:
Doc wird nicht erschossen -> kein Grab mehr -> kein Grund mehr, von 1955 nach 1885 zu reisen.

Das ist eben das klassische Paradoxon von Zeitreisen: durch die Zeitreise die Grundlage den Geschehnissen zu entziehen, die der Grund für die Zeitreise sind.

Nicht drüber nachdenken: Genießen!!
Glaub mir, ich hab mal Physik studiert

Was die Reise nach 1885 in meinem Teil IV angeht: Der Wackelkontakt in der Zeitanzeige ist auch in der neuen Realität ohne Marty vorhanden. Sonst würden Clara und die Kinder vor Docs Augen verschwinden. Das ließ ich daher Doc kurz andeuten. Es ist wirklich schwierig, sich nach allen Seiten hin abzusichern!

sylviapaulbttf

    10 Punkte

04.01.2006,
13:50 Uhr


Das ist die beste Geschichte, die ich bis jetzt gelesen habe. DAFÜR GIBT ES 10 PUNKTE.
Daraus könnte man einen richtigen Film draus machen

real1991

    10 Punkte

12.01.2006,
20:23 Uhr


Ich finde es wirklich perfekt.Aber warum sagt der Sheriff zu Doc, Doc, wenn er 1885 ein Hufschmied ist?

Bob_Gale

    ohne

15.01.2006,
01:20 Uhr


Jetzt wo du's sagst, weiß ich es auch nicht.
Ich war mir sicher, dass er sich als Doktor Brown in Hill Valley eingenistet hat. Aber alle nennen ihn nur Emmett. Selbst Clara sagt vor ihrem Haus "Mr. Brown", ab da nur noch Emmett.
Ich war wohl einfach nur stillschweigend davon ausgegangen, dass ihn alle als Doktor Brown kennen.

nexus79

    10 Punkte

26.02.2006,
23:53 Uhr


Wow! Der perfekte Teil IV! Da ist kein Lob zu viel! Einfach phantastisch!

Camper

    10 Punkte

05.03.2006,
16:29 Uhr


Also ich muss sagen hammer story 1000 Punkte echt geil wär ein toller IV Teil...schicks doch mal an ein Filmstudio oder so vllt wirds ja was

Kurt007

    10 Punkte

17.03.2006,
13:16 Uhr


das ist wirklich sehr gut aus gedacht die absolut beste Idee

MoRpH

    ohne

11.08.2006,
16:17 Uhr


Hi!
Da fällt mir noch was auf:
Wenn Marty nie geboren wird, warum sollte Jennifer ihn überhaupt kennen. Müsste nicht eigentlich niemand ihn kennen, wenn er nach 1985 zurückkehrt?? Oder bin ich jetzt zeitreisetheoretisch schief gewickelt??

Bob_Gale

    ohne

12.08.2006,
15:05 Uhr


Die Jennifer war ja selbst mit Marty und Doc unterwegs (2015 und 1985A). Selbst wenn sie 1985A und die Rückverwandlung in 1985 auf der Veranda verpennt hat, so bleiben alle ihre Erinnerungen an Marty erhalten. Sie wußte ja sogar noch vom Fax aus der Zukunft, auch wenn sich das bereits wieder geändert hat.
Wäre sie gar nicht in der Zeit mitgereist, dann hättest du natürlich völlig Recht.

MoRpH

    ohne

26.08.2006,
22:31 Uhr


Ja den Einwand kann man doch gelten lassen. Aber zumindest dürfte seine Familie ihn nicht kennen und er dürfte demzufolge auch nicht den Toyota besitzen und Neadles treffen etc..

Bob_Gale

    ohne

27.08.2006,
03:40 Uhr


Auch das gilt erst ab Einsetzen des Ripple-Effekts. Wenn Marty anfängt zu verschwinden, verschwinden auch die Erinnerungen von Needles an Marty, nicht vorher. Der Toyota verschwindet nicht, wie ja auch die Fotos nicht verschwinden (nur das Motiv drauf).
Jennifer ist daraufhin die einzige, die aufgrund ihrer Zeitreise noch einen Marty kennt.

Rythmus_B

    10 Punkte

19.04.2007,
03:29 Uhr


auch wenns schon ewig her ist das hier jemand was reinschrieb...
ich hab leider keine zeitmaschiene um diesen beitrag früher zu lesen
aber ich kann leider kein einizes lob aussprechen... den man kann mit worten nicht beschreiben wie beeindruckt ich bin.
allerdings solltest du vorsichtig sein was deine theorie zum jahr 2010 angeht
das sind nicht mehr viele jahre bis dieses jahr wirklich eintritt und von solchen technologien kann man eigendlich nicht ausgehen in dem jahr...
andererseits versteh ich ja warum du es so gestaltet hast, du wolltes denn "alten" Emmet Brown mit einbauen und ich finde diese idee endschädigt das kleine logik-problem
nichts desto trotz solltest du allen ernstes überlegen serösen kontakt zu irgendwelchen "wichtigen" leuten aufzunehmen denen du dieses drehbuch geben könntest. und ich sags mal so "eine absage ist nicht das ende der welt!"
selbst wenns nicht klappt haste sicher hier im netz ne menge fans gewonnen dadurch, respekt mein lieber!

Bob_Gale

    ohne

21.04.2007,
11:29 Uhr


Sehe ich eigentlich nicht so. 2015 ist bereits eine riesige Werbemaschinerie angelaufen, im Zuge derer alle ihr Auto umrüsten können. Die Hovertechnologie scheint bereits in großem Stil verbreitet zu sein, wie der Skyway deutlich zeigt. Da wird sie nicht in nur fünf Jahren aus dem Boden gestampft worden sein. Immerhin muss man das aus der Perspektive von 1985 sehen.
Mit der wirklichen Welt hat es ohnehin nichts zu tun, denn da wird es auch 2015 noch längst nicht so weit sein. Das hier ist aber das Zidziversum. Wenn man doch sliden könnte...
Apropos Sliders: Dort lief mein Teil 4 bereits in einem Kino. Ich hab nicht schlecht dran verdient...

Macumba

    10 Punkte

08.06.2007,
17:26 Uhr


Das ist ja wohl mal der Hammer! Eine wirklich filmreife Story, auch wenn ich sie zugegebenermaßen erst viel zu spät lese.

Über die Zukunftstechnologie kann man sicher rein gar nicht mehr diskutieren, weil es sicherlich sehr überschaubar ist, wie diese in 3 bis 8 Jahren aussehen wird. Das Auto wird auch in 30 Jahren noch auf Straßen fahren. Da bleibt allerdings die Frage offen WIE! Das ist ein Punkt, den ich der Story schon damals als kleiner Junge nie abkaufen konnte. Aber wie stellt man sonst eine 30 Jahre ferne Zukunft dar?!

An einigen Stellen kam bei mir beim Lesen sogar ein wenig Spannung auf und ich wollte defintiv wissen, wie die Story zu Ende geht. Einige Zeitsprünge müssten eventuell noch rein gebracht und andere sicherlich etwas detaillierter dargelegt werden, um für einen Film herzuhalten. Darüber hinaus bedürfen sicher auch die Dialoge eines kleinen Schliffes hinsichtlich des Ausdrucks, denn ich habe die ganze Zeit versucht mir die Personen vorzustellen und hatte bei drei oder vier Szenen die Schwierigkeit, ihnen ihre Texte abzukaufen.

Das war jetzt rein objektive Kritik, aber: 10 Punkte und ich hätte es sicherlich nicht annähernd so gut hinbekommen.

Gruß Macumba

MrHuh

    10 Punkte

24.06.2007,
14:07 Uhr


Echt super Story! Sie entspricht genau dem Stil der anderen ZidZ - Teile. Auch viele Witze und Gags kommen wieder vor, einfach super! Wenn es mit den original Schauspiuelern noch möglich wäre, deine Story zu verfilmen, würde es sicher auch ein großer Erfolg werden.

Iceman9978

    10 Punkte

27.09.2007,
23:30 Uhr


Arschgeil!!!!!!

Callidor

    10 Punkte

02.06.2008,
14:35 Uhr


Hey!

Ich habe nur etwa ein Viertel des Textes gelesen, dass hat mir schon gereicht......

.....und zwar um festzustellen, dass diese Fortsetzung OBERHAMMER ist!!

Ich lese jetzt mit Absicht nicht weiter (auch wenn ich total neugierig bin), denn wenn diese Variante verfilmt wird, möchte ich im Kino sitzen und den Film genießen, ohne das Ende zu kennen )

Toll finde ich, und das merkt man auch an den vorangegangenen Kommentaren des Autors, dass das ein echter Fan geschrieben und sich wirklich Gedanken (wegen der Logik) gemacht hat!!!

Applaus!

svru

    ohne

16.07.2008,
14:39 Uhr


Nicht schlecht, die Geschichte. Ich möchte mich aber einer Bewertung enthalten, da dies meine allererste jemals in meinem Leben gelesene FanFiction-Geschichte war und ich nicht weiß welche Qualitäten da möglich sind. Auf alle Fälle ist sie sehr durchdacht, witzig und enthält überraschende Wendungen!
Klasse, und ich könnte sowas auf keinen Fall schreiben...

Trotzdem mal was zum Inhalt und was mir aufgefallen ist:
- "Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil..." Irgendwie kommt mir das zu sehr deutsch und demokratisch vor. Damals hat der Wortlaut sicherlich etwas anders geheißen, wie z.B. "Im Namen der Einwohner des Staates Kalifornien" oder so ähnlich (Bürger/Citizen). Müßte man sich einfach mal geschichtlich schlau machen.
- Die Formulierung: "Doc: Marty sprach von dieser Veranstaltung, auf der seine Eltern sich geküsst haben..." etwas unglücklich. Immerhin hat der Doc das Ganze in den Filmen mehr oder weniger hautnah miterlebt und mit Marty entsprechend auf das Zustandekommen dieses Ereignisses hingearbeitet.
- Die Bereinigung eines Filmfehlers (das Fahrzeug mit der Wahlwerbung für den Bürgermeister Red Thomas) finde ich nicht so gut und müßte ja eigentlich bedeuten, daß man auch alle anderen Fehler, soweit sie wieder tangiert werden, bereinigen müßte. Und das dürfte bei der Menge an Fehlern etwas schwierig werden.
- Die Zeitangaben habe ich nicht geprüft...


Sven

Jeep1

    10 Punkte

27.07.2008,
16:21 Uhr


Einfach nur genial...Das waäre eine perfekte Fortsetzung
echt klasse gemacht!!!!!

Bob_Gale

    ohne

27.07.2008,
17:23 Uhr


Finde ich ja toll, dass Ihr Euch immer noch um diese Story reißt, und sie Euch so gut gefällt!
@Callidor: Nur Mut mit dem Weiterlesen! Das mit der Verfilmung wird so schnell nichts...
@svru: Ruhig bewerten wie du willst, es gibt mit Sicherheit viel bessere Fan Fictions (und auch schlechtere ).
- Das mit dem deutschdemokratischen Klang ist mir selbst gar nicht aufgefallen, wenn das wirklich so rüberkommt *würg*.
- Doc hat die Tanzveranstaltung selbst ja gar nicht miterlebt, aus seiner Sicht liegen da ja auch inzwischen Jahre dazwischen, daher fand ich es nur realistisch, dass es ihm nicht gleich wieder eingefallen ist.
- Die Filmfehlerbereinigung: Du wirst lachen, genau das hatte ich ursprünglich vor, mehrere oder alle Fehler zu bereinigen. Aber das ist ein hoffnungsloses Unterfangen. Immerhin diesen halt.
- Die Zeitangaben habe ich auch nicht geprüft, aber mehr oder weniger plausibel geschätzt. Nicht immer ist je jede Minute bekannt gewesen.

Gruß an alle Fans,
Alex

svru

    ohne

03.08.2008,
18:40 Uhr


Hi,

also nach dem Lesen weiterer FanFiction gebe ich nun doch eine Bewertung ab: Einfach klasse und unglaublich ausführlich (wenn ich könnte gäb's auch noch die Punkte)!!!


Sven

McPges

    10 Punkte

21.12.2008,
04:45 Uhr


Das ist keine Fanfiction mehr... das IST der vierte Teil!
Hast du das eigentlich mal Jemand "professionellem" gezeigt?

Matze_Mc_Fly

    10 Punkte

15.06.2010,
22:20 Uhr


Wow, das ist absolute Oberspitze. Bestimmt die beste Fanfiction.

Aber noch ein Vorschlag von mir: Das Problem ab 1885 ist ja, dass es Clara eigentlich nicht mehr gegeben hätte (wäre in die Clayton-Schlucht gefallen). Deshalb würde ich das Ende Deiner Story wie folgt ändern:

Doc wird klar, dass es Clara eigentlich nicht mehr geben dürfte, da sie in die Clayton-Schlucht (jetzt Eastwood-Schlucht) gestürtzt wäre. Deshalb hat er bedenken, dass die Existenz von Clara den Lauf der Geschichte ändern könnte und in den nächsten 100 Jahren noch viel Schaden anrichten könnte. Ebenso wie Doc eigentlich nicht in der Vergangenheit vor 1985 existieren dürfte. Schon gar nicht die Kinder der beiden, die es ja eigentlich gar nicht geben dürfte. Doc entscheidet deshalb, dass sie nicht mehr im wilden Westen leben dürfen.

Sein erster Gedanke ist, nach 1985 zurückzukehren, um dort dauerhaft zu leben. Andererseits könnten sie dort Dinge ändern, die die Gegebenheiten beeinflussen, die Doc und Marty im Oktober 2015 vorgefunden hatten. Deshalb müssen sie leider weiter in die Zukunft reisen. Sie entschließen sich, in "sicherer Entfernung" ab dem Jahr 2040 weiterzuleben. Damit ändern sie zwar auch die Ereignisse die ab diesem Jahr stattfinden, aber da die Zukunft, die nach 2015 kommt aus Sicht aller Beteiligten (Doc, Marty, Jen und Clara) noch nicht geschrieben war, kümmert es sie weiter auch nicht, dass sie auch in dieser Zeit nicht vorhanden sein dürften. Außerdem hat noch niemand (also auch nicht die Zeitreisenden) die Zeit nach 2015 (somit auch nicht nach 2040) gesehen.

Außerdem kann Doc dann mit einem inzwischen 72-jährigen (und somit etwa gleichalten) Marty seinen Lebensabend verbringen.

Als Doc in der fernsten Zukunft, in die er je gereist ist, die Zeitmaschine zerstört, kann endgültig gewährleistet sein, dass niemand mehr die Zeitmaschine missbrauchen kann oder das Zeit-Kontinuum durcheinanderbringen kann.

Ich würde allerdings vorher noch als Teil 5 die Geschichte mit Martys Geburt im Jahr 1968 einbauen, die ich auch ganz hervorragend finde....

uN3mpLoYed

    10 Punkte

12.01.2012,
17:13 Uhr


Bitte verfilmen...

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