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| Retecta über sich selbst |
| Von „Zurück in die Zukunft“ zum eigenen Zeitreise-Film
Mein Name ist Roberto „Robby“ Senatore. Hier bei ZidZ bin ich unter dem Namen Retecta unterwegs. Zeitreisen haben mich als Filmidee schon lange fasziniert. Irgendwann blieb es allerdings nicht mehr dabei, anderen dabei zuzusehen, wie sie durch die Zeit reisen – ich begann, meine eigene Geschichte auf die Leinwand zu bringen. Dabei komme ich ursprünglich überhaupt nicht aus der klassischen Filmbranche. Ich bin kein ausgebildeter Regisseur, Kameramann oder Drehbuchautor. Vieles von dem, was ich heute beim Film mache, habe ich mir selbst beigebracht: durch Beobachten, Ausprobieren, Analysieren und vor allem durch sehr viel praktische Arbeit. Wie alles begann Die Idee zu meinem ersten Spielfilm entstand 2022. Der Titel: „Escape in Time – Flucht durch die Zeit“. Es wurde ein Science-Fiction- und Zeitreiseprojekt, bei dem die Reise nicht in die Zukunft, sondern weit zurück in die Vergangenheit führt. Fünf Paintballspieler geraten durch ein außergewöhnliches Ereignis aus unserer Gegenwart in die Zeit der Römer. Ein wesentlicher Schauplatz wurde das Römische Freilichtmuseum Hechingen-Stein, die Villa rustica. Damit bekam eine erfundene Zeitreisegeschichte einen realen historischen Hintergrund. Was zunächst als Idee und Drehbuch begann, entwickelte sich über Jahre zu einem vollständigen Spielfilmprojekt. Warum ich diesen Film überhaupt mache Der wichtigste Grund dafür ist für mich nicht Ruhm. Nach gesundheitlichen Problemen begann ich darüber nachzudenken, was von einem Menschen irgendwann bleibt. Ein Bild hängt an einer Wand. Ein Film dagegen kann sich bewegen. Man kann die Stimme eines Menschen hören, seine Ideen sehen und eine Geschichte noch viele Jahre später erleben. Deshalb wollte ich etwas für meine Familie hinterlassen – insbesondere für meine Kinder und meine Enkeltochter. Etwas, das weiterlebt und das sie sich irgendwann ansehen können. Aus dieser persönlichen Motivation entstand mein erster Spielfilm. Filmemachen ohne großes Studio „Escape in Time – Flucht durch die Zeit“ entstand nicht mit den Möglichkeiten einer großen Filmproduktion. Vieles wurde mit Freunden und Bekannten verwirklicht. Menschen vor und hinter der Kamera machten mit, weil sie an das Projekt glaubten und Freude daran hatten. Ich übernahm selbst mehrere Aufgaben – unter anderem Drehbuch, Regie und Kamera und stand außerdem als Darsteller vor der Kamera. Gerade weil die finanziellen Möglichkeiten begrenzt waren, musste vieles anders gelöst werden: Drehorte finden, Szenen planen, Ausstattung organisieren, Einstellungen ausprobieren und immer wieder improvisieren. Genau daraus entwickelte sich aber auch meine Art zu arbeiten. Die Römer wurden zu einem wichtigen Teil der Geschichte Das Römische Freilichtmuseum in Hechingen-Stein wurde mit der Zeit weit mehr als nur eine Filmkulisse. Zahlreiche Szenen entstanden dort, und die historische Umgebung prägte zunehmend das gesamte Projekt. Über die Jahre berichtete auch die regionale Presse mehrfach über meine Arbeit. Einer der frühen Artikel der Hohenzollerischen Zeitung erschien unter der Überschrift „Paintball bei den Römern“. Später folgte unter anderem „Ein Hechinger auf dem Weg nach Cannes“. Am 20. August 2025 erschien schließlich ein weiterer großer Bericht mit der Überschrift „Robby hat bald alles im Kasten“. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich „Escape in Time – Flucht durch die Zeit“ nach langer Arbeit seinem Abschluss. Was einmal als Idee eines einzelnen Newcomers begonnen hatte, war inzwischen zu einem jahrelangen Filmprojekt geworden. Und dann blieb es nicht bei einem Film … Während der Arbeit entstanden weitere Ideen rund um Geschichte, Römer und Zeitreisen. 2026 kam ein weiteres Projekt hinzu, diesmal auf Papier: „Hausmeister Gerhard – Der Legionär auf zwei Rädern“. Die Geschichte verbindet eine tatsächlich existierende Person und das Römische Freilichtmuseum mit einer erfundenen Comic-Handlung. Daraus entstand eine eigene Sammleredition, die mit der Villa rustica verbunden ist. Am 15. August 2026 berichtete die Presse darüber unter einer Überschrift, die meine Entwicklung inzwischen ziemlich passend zusammenfasste: „Ein Spielfilm ist nicht genug für Robby“ Und vermutlich trifft es das tatsächlich ganz gut. 😉 Warum ausgerechnet ein Zeitreisender bei ZidZ? Damit schließt sich für mich hier auf ZidZ ein ziemlich schöner Kreis. Ich bin Fan von „Zurück in die Zukunft“ – und irgendwann begann ich selbst, eine Zeitreisegeschichte zu schreiben und zu verfilmen. Natürlich ist „Escape in Time“ keine Kopie von „Zurück in die Zukunft“. Meine Geschichte, Figuren, Epoche und die Art der Zeitreise sind eigenständig. Aber die Faszination dahinter kennen wahrscheinlich viele Menschen hier: Was wäre, wenn man tatsächlich in einer anderen Zeit landen würde? Was würde man sehen? Wie würden Menschen aus einer anderen Epoche auf uns reagieren? Und was passiert, wenn unsere moderne Welt plötzlich auf eine längst vergangene trifft? Bei mir führte diese Frage schließlich bis zu den Römern. Heute Aus einer einzelnen Filmidee ist inzwischen weit mehr geworden. Neben „Escape in Time – Flucht durch die Zeit“ entwickle ich weitere Geschichten und Filmprojekte, häufig mit historischen und Science-Fiction-Elementen. Ich sehe mich dabei weiterhin als Newcomer. Das empfinde ich nicht als Makel. Im Gegenteil: Ich habe ohne klassische Filmkarriere angefangen und mir meinen eigenen Weg aufgebaut. Mir geht es auch heute nicht darum, mich als etwas darzustellen, das ich nicht bin. Entscheidend ist für mich, Geschichten tatsächlich umzusetzen. Wenn irgendwann meine Kinder oder meine Enkeltochter einen meiner Filme ansehen und sagen können: „Das hat unser Papa beziehungsweise unser Opa einmal gemacht“, dann hat das Ganze für mich seinen wichtigsten Zweck erfüllt. Und vielleicht verirrt sich ja der eine oder andere Zeitreisende hier bei ZidZ einmal zu „Escape in Time – Flucht durch die Zeit“. Denn manchmal beginnt eine Zeitreise nicht mit einem DeLorean. Manchmal beginnt sie einfach mit einer Idee. 🎬 |




